TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.                (24. Februar 1997)  Seite: 1














                                  TheNetNode




                                    Made by














                                  Nord><Link









                                 Ausgabe 1997

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             Benutzerhandbuch zu der Packet-Radio Knoten-Software

                            TheNetNode (PC) V 1.73



nderungen gegenber der Beschreibung von der Version TheNetNode 1.56pg26.
(Ausgabe zur Interradio 1995)

 1.)  Der neue Router arbeitet nun viel zuverlssiger (!), da die
      Routerinformationen in der bestehenden Level-3-Verbindung bertragen
      werden.
 2.)  Etliche Parameter sind entfallen.
 3.)  L2 Verbindungen, bei denen mehr als 100 Pakete zum Senden ausstehen,
      werden abgebrochen.
 4.)  Framesammler werden nun senderseitig von TNN untersttzt.
 5.)  CFG Datei ist entfallen. Die Parameter werden nun nur noch ber die
      TNN170.TNB gesetzt.
 6.)  Die Parameter knnen mit (SP)aram .. SaveParameter .. in das File
      PARMS.TNB abgespeichert werden. Diese enthlt dann nicht mehr die
      ausfhrlichen Erklrungen und Anmerkungen der TNN170.TNB.
 7.)  LOCAL-Befehl ist entfallen. Eintrge werden nun mit dem LINK-Befehl
      eingetragen.
 8.)  Die BCN-Liste ist entfallen. Mit LINK Typ N wie (N)etrom werden nun die
      Nachbarn eingetragen, die das (N)etrom-Protokoll untersttzen.
 9.)  Baudrate ist entfallen. Sie wird nun als LinkSpeed mit dem Mode-Befehl
      eingestellt, in Verbindung mit etlichen zustzlichen Flags.
10.)  Die Einstellung KISSBAUD=xxxx ist entfallen. Wird nun mit beim Port-
      Befehl zusammen mit dem MODE gesetzt.
11.)  U+ Liste wird nun nach Ports sortiert ausgegeben.
12.)  Monitor-Befehl gendert.
13.)  Kill: ein neuer Befehl zum Aufheben von Level 2 Verbindungen.
14.)  Bei neueren DOS-Versionen MUSS die Variable SET COPYCMD=/Y gesetzt
      werden, sonst wartet der Rechner nach einem COPY ... auf die Eingabe
      eines "Y", und es folgt ein Reset.
15.)  TNN hat nun auch eine integrierte FlexNet-Schnittstelle.
16.)  Alle auf diesem Konten erreichbaren Ziele sind nun wie bei den FlexNet-
      Knoten mit (D)estination abfragbar.
17.)  BROADCAST Beschreibung nun unter ANHANG E:
18.)  Beschrnkung der MH-Befehles auf 500 Calls ist aufgehoben.
19.)  (N)odes +/- Befehl ist entfallen ... inzwischen unsinnig.
20.)  Parameter sind nun mit dem WERTEBEREICH versehen, p 1 meldet dann:
       1: Max-Nodes = <derzeitiger Wert> (50...1000).
21.)  Statistik-Eintrge drfen NICHT ber die TNN170.TNB gesetzt werden. Das
      fhrt derzeit noch zu Mehrfacheintrgen.
22.)  Nodes werden nur noch dann angenommen, wenn ein Eintrag zu diesem Call
      unter LINKS eingetragen ist. Damit ist es nun mglich, bei ausgefallenen
      Interlinks ber FLEXNET-Digis ein unsinniges Umrouten zu unterbinden.
      Dabei wird auch die eingetragene Portnummer beachtet.
23.)  Neuer Befehl (M)ailbox. Da es in der Vergangenheit immer Probleme gab,
      die LOCALE-Mailbox ausfindig zu machen, kommt man nun mit der Eingabe
      (M)ailbox zur localen Mailbox, sofern ein Port mit "M" definiert wurde.
24.)  Untersttzung des Flexnet-Routing.
25.)  Free Buffers nun mit MIN/MAX-Speicherung.

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26.)  Linkqualitt wird nun, wenn ein Link ungengend gemessen wird, auf 1
      reduziert und weitergemeldet.
27.)  DPMI-Version sprengt nun endlich die 1 MB Speichergrenzen.
28.)  Autoqual ist noch vorhanden, aber nun ein interner Parameter. Der Wert
      ist nun etwas knapper eingestellt. Deshalb knnen nun PORT-Qual und MIN-
      Qual auch weiter nach unten reduziert werden.
29.)  L3 Routen werden NUR auf den Ports angenommen, wo sie auch eingetragen
      sind. Das war ntig, um das wilde Routing der Flexnet besser unter
      Kontrolle zu bekommen.
30.)  Locale Eintrge wie B+ und L+ werden nun berprft und erst dann in die
      Nodesliste bernommen. In der Routesliste steht dann QRV und die Laufzeit
      oder unused. Das "Prfcall" ist mit ESC I5 <Call> einstellbar.
31.)  Weiterhin wurde eine <ESC>I6 eingerichtet, wo sich der Sysop ein Call fr
      die Konsole setzen kann. Hierdurch ist es nun mglich, auch Flexnet-
      Nachbarn sowie Mailboxen und Cluster unter gleichem Call wie der Knoten
      zu connecten.
32.)  Convers hat nun eine LOOP-Erkennung. Links werden fr eine Stunde aus dem
      Verkehr gezogen.
33.)  In den CTEXT ist nun auch das DATUM einstellbar mit %s.
34.)  Conversfehler entfernt ....
35.)  Tosend unter Routes zeigt die noch zu sendenden Level 2 Pakete an die
      Nachbarn an.
36.)  Neue (OHU) Online-Hilfe-User und (OHS) Online-Hilfe-Sysop Programme.
      Dadurch entfallen die .HLP und .SLP Files. Die Hilfedateien sind dadurch
      nun einfacher zu pflegen !
37.)  Neue PFHADD.EXE fr Broadcast mit vernderter Ausgabe.
----- Ab hier gibts wieder einen Schnitt... -------------------------------
      TNN wird nun nicht mehr NUR unter Borland sondern auch unter GNU
      compiliert!
38.)  ESC I 2, 3, 5 sind entfallen. Der Eintrag LOGIN (TNN170.PAS) auf der
      Console wird nicht mehr benutzt.
39.)  nderungen im Broadcast.
40.)  Syntax der KISS-Schnittstelle gendert. Es gibt nun KISS1 bis KISS4. Das
      betrifft sowohl die START.BAT als auch die TNN170.TNB.
41.)  Unter einer GNU.EXE ist fr die Comschnittstell^en ein FIFO-Baustein
      PFLICHT !
42.)  Wenn eine QST-Bake gesendet wird dann wird der normale Bakentext
      unterdrckt.
43.)  Ausgabe des Port-Abfrage gendert. Die Reihenfolge ist nun so, wie sie
      auch eingegeben werden muss. Damit knnen die Zeilen nun leicht editiert
      werden.
44.)  Neue Befehle im zusammenhang mit dem IP-Router: IPA; IPB; IPR; ARP.
45.)  Die Baudanzeige unter "U +, U <port>, U C + U L hat nun ein Zeitfenster
      und zeigt die aktuelle Aktivitt.
46.)  Trace-Befehl neu hinzugekommen. Sowohl fr die interne Problembehebung
      als auch nun zum ONLINE-Monitoren.
47.)  Parameter MTU auf den Ports dazugekommen.
48.)  Externe Treiber nun fr die DOS- und GNU-Version benutzbar.
49.)  Grenzen der Multiconnect-Verwaltung. Siehe Dama-Betrieb.

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             Benutzerhandbuch zu der Packet-Radio Knoten-Software

                            TheNetNode (PC) V 1.73









       Nachdruck mit Quellenangabe fr nichtkommerzielle Zwecke erlaubt.








Vorwort:

TheNetNode wird von Funkamateuren fr Funkamateure geschrieben, die sich bereit
erklren, die nicht geringe finanzielle und zeitraubende Belastung  auf sich zu
nehmen,  einen   Packet-Knoten  aufzubauen,  zu  betreiben  und  zu  verlinken.
TheNetNode  erhebt  keinen  Anspruch  darauf,  FEHLERFREI  zu  sein.  Aber  die
Softwareschreiber  sind   bemht,  die   ihnen  bekannten   Fehler,  die   auch
nachvollziehbar sein  mssen, zu  beseitigen. Deshalb  gibt es  ber  das  Jahr
verteilt immer  wieder kleinere  Updates. Alles  weitere bitte  ich der ALAS am
Schluss dieses Dokumentes zu entnehmen.

Die  Programm-Version   fr  den   Atari  (ST)   wird  nun   von  Odo,  DL1XAO,
weitergefhrt. Leider  aber lassen  sich die  zuknftigen Erweiterungen von TNN
dort nicht mehr alle realisieren. (z.B.: Einsatz von Vanessakarten o..)

TheNetNode, fr den TNC3 (von DK9SJ entwickelt) mit der 68302 CPU, wird es auch
in absehbarer Zeit ein Udate geben.

TheNet, einst  fr den  TNC2 entwickelt,  wird nicht  mehr verteilt.  Die heute
bentigte Performance ist damit nicht mehr erreichbar.

TheNetNode ist  somit auf den verschiedensten Hardwareplattformen zu Hause. Die
damit  verbundene   Flexibilitt   drfte   jedem   Betreiber   eines   Knotens
entgegenkommen.

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Das Programmpaket TheNetNode:

TheNetNode  ist   ein  Softwarepaket,   in  dem   das  gesamte  Knotenprotokoll
abgearbeitet wird, z.B:

      -    Up- und Downlink zu Usern mit oder ohne DAMA-Protokoll,
      -    Interlink-Protokoll mit Routing,
      -    Benutzeroberflche (Hilfen und Informationen),
      -    Einbinden verschiedener Schnittstellen,
      -    Zugriff auf externe Programme wie QTH- und SAT-Berechnungen, PR-
           Callbook,

um nur einiges zu nennen.

Dem Programm  stehen fr  die  Kommunikation  mit  der  Auenwelt  verschiedene
Schnittstellen zur Verfgung:

      -    Serielle IO mit Tokenring Protokoll (9k6 bis bestenfalls 115kBit)
      -    Maximal 4 Serielle IO mit Kisslink-Protokoll (hnlich Tokenring)
      -    Parallele Schnittstelle zum Frontendrechner Vanessa (bis 140 Kbit je
           Interlink)
      -    Parallele Schnittstelle zum Ethernet (10 Mbit/s)
      -    Baycom USCC ber Externe Treiber.

(Tokenring)  Schnittstelleninformation :

      Um ber  eine Rechnerschnittstelle  mehrere HF-Ports  bedienen zu knnen,
      wurde  der  Tokenring  eingefhrt,  der  auch  ber  etliche  Jahre  eine
      preiswerte und ausreichende Schnittstelle zur Verfgung stellte.

      Die TNC's  bedienen mit  einer speziellen Kiss-Soft die Funkseite, als da
      sind  Sendertastung,   Daten  senden,   Daten  empfangen,   zum   Rechner
      weiterleiten und  von ihm  empfangen. Nebenbei werden die Pakete noch von
      nicht mehr bentigten Bytes befreit.

      Fr die  Weiterleitung wird ein Token-Ring eingesetzt. Der Rechner sendet
      ein sogenanntes  Token (bestimmte  Bytefolge) auf den Ring. Da alle TNC's
      in einer Reihenschaltung hintereinander angeordnet sind, kommt es bei dem
      ersten TNC  im Ring an. Hat der nun auf der Funkseite etwas empfangen, so
      hlt er das Token zurck, sendet stattdessen die soeben empfangenen Daten
      an seinen  Ringnachbarn und  hngt an diese Daten das Token wieder an. Da
      jeder TNC  immer auf  das Token wartet, bevor er Daten auf den Ring legt,
      lt jeder  Nachbar-TNC die  Daten  vom  vorhergehenden  TNC  unverndert
      passieren. Sowie  er aber  das Token  erkennt, hlt auch er es zurck und
      legt seine  eigenen Daten  auf den  Ring und  dann erst wieder das Token.
      Irgendwann, je  nach Anzahl  an TNC's,  kommen die Daten nun beim Rechner
      an.

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      Hier wird nun das TheNet-Protokoll abgearbeitet und die Daten werden, mit
      einer Port-Adresse  versehen, wieder  an  ein  Token  angehngt  und  vom
      Rechner auf  den Ring  gesendet. Die  TNC's prfen  aber auch, ob bei den
      Daten, die  sie empfangen,  welche dabei  sind, die  an sie bestimmt sind
      (Port-Nummer). Diese werden von dem Token abgehngt und auf der Funkseite
      mit  den  entsprechenden  Parametern  ausgesendet.  Das  ganze  Verfahren
      scheint auf  den ersten  Blick einiges langsamer zu sein, oder auch nicht
      schneller als das Vernetzen der TNC's untereinander mit Diodenmatrix. Dem
      ist   aber    nicht    so!    Man    kann    eine    deutlich    sprbare
      Geschwindigkeitssteigerung feststellen!  Woran liegt  das? Einmal  daran,
      da der  Token-Ring immer  zu annhernd 100% ausgelastet ist, Kollisionen
      zwischen  den   TNC's  nicht   mglich  sind   und   keiner   der   TNC's
      Warteprozeduren ausfhren  mu, um  Kollisionen zu  vermeiden.  Aber  der
      Hauptgrund der Geschwindigkeitssteigerung liegt darin, da der Z80 im TNC
      mit Hilfe  des KISS-Programmes  bei weitem weniger zu tun hat als mit dem
      kompletten TheNet. Dieses Programm besteht fast nur aus Interruptroutinen
      (z.B.  Umsetzung   Synchron-  auf  Asynchron-bertragung),  die  die  SIO
      bedienen und  die Pakete zwischen V24 und Funkschnittstelle verteilen. Es
      wird keine  unntige Rechenzeit  damit vergeudet,  sich um den Inhalt der
      Pakete zu  kmmern. Dazu  ist ja der Atari-ST bzw. der PC da, der das bei
      weitem schneller kann. Die Aufarbeitung der Pakete und die Behandlung der
      einzelnen AX25-Protokollebenen  luft auch  deshalb weit  schneller, weil
      sie trotz  mehrerer angeschlossener  TNC's nur  einmal erfolgt und nicht,
      wie vom TNC-TheNet gewohnt, in jedem TNC separat fr sich.

      Die  TNC's  sollten  mit  9,8304  MHz  Quarzen  und  10  MHz  SIO  +  CPU
      ausgestattet sein.

      Im brigen  wird  die  KISS-Software  (allerdings  ohne  die  Token-Ring-
      Erweiterung) schon  seit langem bei den WAMPES-Knotenrechnern, dem TCP/IP
      Packet von KA9Q und auch dem Packet-Terminalprogramm SUPERKISS mit Erfolg
      verwendet.

      Auf der  Schnittstelle, beim  PC mu  sie nun  mit SET TOKENCOM=<com Nr.>
      definiert  werden,  sind  bertragungsraten  von  9.600,  19.200,  38.400
      Bit/Sec  mglich.   Mit  dem  FIFO-Schnittstellenbaustein  16550 AFN  von
      National als  RS232 auch  darberhinaus noch  57.600 und 115.200 Bit/Sec.
      Das Programm erkennt diesen Baustein selbstndig (Anzeige beim Hochfahren
      des Rechners  und auch  bei Abrufen der Statistik ersichtlich) und wendet
      diesen Mode an. Vereinfachte Arbeitsweise: Es werden in dem 16550 AFN bei
      TNN bis  zu 8  Byte zwischengespeichert  und erst  dann  gibt's  fr  den
      Rechner einen  Interrupt. Intern im Chip ist natrlich ein Timer, der den
      Datenflu berwacht und auch ggf. mal z.B. 3 Byte weiterreicht.

      Vorteil des  Ringes ist,  jeder TNC sendet nur an EINEN anderen Empfnger
      oder andersherum  betrachtet, jeder  TNC empfngt  nur von  EINEM anderen
      Sender  Daten.   Das  bedeutet,   das   Pegelprobleme,   wie   sie   beim
      Parallelbetrieb von  mehreren TNC's  auf einer  gemeinsamen  Diodenmatrix
      auftreten, hier nicht vorkommen.

      Doch Vorteile  haben meist  auch Nachteile.  Fllt in einem Ring auch nur
      ein TNC aus, so fllt, wenn man keine Vorsorge trifft, der Ring und somit
      der gesamte  Knoten aus. Ein weiterer Nachteil ist, da sich die Baudrate
      des Tokenringes auf die einzelnen Funkstrecken aufteilt wird.

      Bei Verwendung  der GNU32  Programme  sind  FIFO-Bausteine  in  den  COM-
      Schnittstellen PFLICHT!

Informationen zur TNC-Software und zu Watchdog's siehe Anhang B.

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(Kisslink)  Schnittstelleninformation :

      Da immer  wieder Draht-Anbindungen  zu anderen  Systemen  wie  Mailboxen,
      Cluster oder  anderen Knoten geschaffen werden mssen, verfgt TheNetNode
      auch ber  eine KISS-Schnittstelle. Dieses KISS-Protokoll darf aber nicht
      mit  dem  anfangs  beschriebenen  speziellen  TOKENRING-KISS  verwechselt
      werden. Die Kiss-Schnittstelle kann mit SET KISS1=1 bis SET KISS4=4 einer
      COM-Schnittstelle  zugewiesen  werden.  Siehe  AUTOEXEC.BAT  und  (PO)rt-
      Befehl. Als  KISS-Treiber fr  andere Systeme sind z.B. TFKISS, TFPCR und
      TFPCX zu  nennen. Auch  der Anschlu eines TNC2c unter einen anderen Call
      ist denkbar.  Allerdings mu  der TNC  vorher  manuell  in  den  KISSMODE
      geschaltet werden.  ber die  (MO)de Funktion  beim (PO)rt-Befehl  lassen
      sich unterschiedliche  CRC-Verfahren einstellen.  Aber auch hier nochmals
      der Hinweis auf den Schnittstellen-Baustein 16550 AFN.

      Bei Verwendung  der GNU32  Programme  sind  FIFO-Bausteine  in  den  COM-
      Schnittstellen PFLICHT!

(Vanessakarte)  Schnittstelleninformation :

      Bei der  Vanessakarte handelt  es sich  um  Slot-Karten,  die  mit  einer
      schnellen CPU  und SCC  ausgestattet sind.  Als Schnittstelle zum Rechner
      bentigt  sie  einen  XT-Slot  und  zur  Funkseite  knnen  z.B.  RS  422
      Schnittstellentreiber eingesetzt  werden  (Stromschnittstelle),  die  den
      abgesetzten Betrieb eines Modems ber mehrere 100 Meter ermglichen.

      Durch die  parallele Datenverarbeitung  auf den  Bus des  Rechners hat es
      einen    mchtigen     Ruck    im     Datendurchsatz     gegeben.     Die
      Verarbeitungsgeschwindigkeit des  Knotens  wird  nun  durch  seine  Links
      (Baudrate  und   das  bertragungsverfahren   (Semi-  oder   Vollduplex))
      bestimmt. Die  Laufzeiten innerhalb  des Knotens sind durch die parallele
      Verarbeitung der  Daten so  gering geworden,  da sie  auch bei  einem 64
      Kbit/s Vollduplexlink  nicht ins  Gewicht fallen. Bei externem Takt (also
      synchroner Datenverbindung)  kann die  Vanessakarte bis  zu 140 Kbit/s je
      Port.

      Auf einer Vanessakarte befinden sich 2 Ports.

Ausfhrliches zur Vanessakarte siehe Anhang C.

Bei Henning, DG9FU, kann ein Teilesatz bestehend aus: Leiterplatte, CPU und SCC
bezogen werden.

Fr den  Anschlu eines  G3RUH-Modem ist  eine kleine  Adapterplatte ntig, die
wieder die Umsetzung von RS422-Pegel auf TTL-Pegel vornimmt.

Unterlagen (Beschreibungen  und Schaltungen)  knnen bei  Henning, DG9FU, gegen
Erstattung der  Unkosten in  Hhe von  DM 10.-  (Fotokopien 6.-  und Porto 4.-)
angefordert werden. Adresse auf der letzten Seite.

(Externe Treiber)

      In der  DOS- und  GNU-Version sind die Schnittstellentreiber fr VANESSA,
      KISSLINK  und   TOKENRING  in   der  Software   integriert.  Alle   diese
      Schnittstellen haben  kommen ohne  Interrupts aus.  Anders sieht  es  bei
      Ethernet und  Baycom USCC  aus. Fr  diese Anwendungen wurde die TNL1.EXE
      geschrieben das  den  Kontakt  zwischen  TNN  und  den  EXTERNEN-Treibern
      herstellt. Als  Treiber knnen  nun die Kartentreiber die auch PC-Flexnet
      verwendet zum Einsatz kommen.

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      TNL1.EXE kann fr mehr Informationen mit -v aufgerufen werden.

      TheNetNode Layer1 Interface V5.2 (c) 1996 by NORD><LINK (DB7KG,DG1KWA)
      Resident portion loaded, handler installed to IRQ 0x60
      32-Bit Protected Mode handler installed to IRQ 0x61
      Manifest is at 222A:0000
      511312 bytes free memory
      2432   bytes CODE
      2672   bytes static DATA
      528    bytes STACK

      Usage: tnl1 [[-?] [Options]]

      -h -?       diese Hilfe anzeigen / give this help
      -32         32bit Interface abschalten / disable 32bit interface
      -u          TNL1 und Treiber entladen / unload tnl1
      -v          ausfhrliche Meldungen / verbose

      Um eine Ethernet-Schnittstelle einzubinden msste die START.BAT:

      NWPD.EXE 0x68 10 0x340
      TNL1.EXE -v
      IPXPD.EXE /i=0x68

      Die Ethernet-Schnittstelle  wrde damit  auf dem  Port 0  sein. Soll  ein
      anderer Port  benutzt werden,  so ist  vor dem  IPXPD.EXE noch ein DUMMY-
      Treiber geladen werden.

Ethernet-Schnittstelle:

TheNetNode(PC) bietet  seit der  Version  156pG24  nun  auch  die  Mglichkeit,
mehrere TNN's  oder Mailboxen  per 10  Mbit/s Ethernet  miteinander zu koppeln.
Erforderlich  sind  lediglich  preiswerte  ETHERNET-Karten  und  ein  passender
Treiber nach  der TCP/IP  PKTDRV-Spezifikation. Dieser  Treiber  wird  von  TNN
automatisch erkannt,  und es  mu lediglich mit PORT n ETHERNET dafr ein Link-
Port zugewiesen werden.

Nun braucht  man nur  ein dnnes  RG58 Kabel  zu verlegen  und 2  Stck 50  Ohm
Abschluwiderstnde oder  ein Twisted-Pair und kann dort beliebig viele Rechner
anschlieen. Neben  weiteren TNN-Rechnern  z.B. auch  eine Mailbox  oder  einen
DXCluster (Treiber in Arbeit) usw..

Fr Mailbox oder Useranbindung:

Das neue  Programm "TFNETR.COM"  verhlt sich  wie ein  TFKISS-Treiber, was die
Schnittstelle zum  Terminalprogramm angeht.  TFNETR wird einfach als residentes
Programm installiert, nach dem der PKTDRV-Treiber geladen wurde. Somit kann man
z.B. Terminalprogramme  wie TOP,  GP, THP  und sogar  WinGT betreiben  und  den
Knotenrechner ber  das Ethernet-Netzwerk  connecten!! So  etwas ist z.B. prima
fr abgesetzte  Sysop-Terminals im  QRL.. Natrlich  geht dies genauso auch mit
der   DIEBOX-Mailbox    und   anderen    Programmen,    welche    die    TFPCR-
Softwareschnittstelle untersttzen.  Da die  AX25 Daten  einfach  in  Ethernet-
Frames "verpackt"  und  im  Kabel  "gebroadcastet"  werden,  knnen  sich  alle
Teilnehmer auch untereinander connecten.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.                (24. Februar 1997)  Seite: 9


Die Vorteile liegen auf der Hand:

      -    Ethernetkarten (meist NE2000 kompatibel) sind sehr preiswert und
           kosten hchstens 1/3 oder weniger als einfache TNC's.
      -    Doppel-TNCs oder VANESSA/TNC-Kombinationen knnen entfallen, dadurch
           spart man einiges an Finanzen und Aufwand ein.
      -    Der KISSLINK mit all den Problemen der PC-RS232-Schnittstellen kann
           entfallen.
      -    es reicht ein "dnnes" RG58 oder Twisted-Pair quer durch alle
           Rumlichkeiten, wo gerade Platz ist.
      -    galvanische Entkopplung.

Mehr dazu im ANHANG D.

DPMI oder Nutzung des meist brachliegenden Speichers ber 1MB:

Unter MS-DOS  hatten wir  bisher immer  damit zu  kmpfen, da  der  verfgbare
Speicher auf  1 MB  (+ HMA)  beschrnkt war.  Diesen Speicher mussten sich alle
Programme teilen.  Damit waren  Programme  wie  TNN  in  einen  Speicherbereich
eingezwngt. Mit dem Dos-Protected-Mode-Interface stehen bis zu 16 MB bzw. 4 GB
theoretischen Speicher  zur Verfgung.  Aber warum noch MS-DOS untersttzen, wo
es so  gute Betriebssystem  wie OS/2,  LINUX oder  WIN 95  gibt  ?  Alle  diese
Betriebssysteme haben  einen recht  hohen Speicherbedarf, auerdem schleppt man
meist eine fr unsere Zwecke unntige Oberflche mit (Ausnahme LINUX und OS/2).
Ausserdem wird sich nicht sofort jeder SysOp mit LINUX anfreunden knnen.

Deshalb die weitere Untersttzung von MS-DOS.

Da die  GNU-Version eine  Erweiterung der  "normalen" DOS-Version ist, habe ich
die Erklrungen hierzu in den ANHANG G verlagert.

TheNetNode-Programm:

Damit sind  wir eigentlich  beim Programm angekommen. Zu erwhnen sei noch, da
auch der  Rechner von  einem  Watchdog  auf  der  Schnittstelle  berwacht  und
notfalls neu  gestartet wird,  denn auch  das  beste  Programm  kann  sich  mal
irgendwohin verirren....

Auf der  Diskette  befindet  sich  das  Programm  TNN170.EXE.  Passwort,  IDENT
(Rufzeichen), ALIAS  usw. sind im File TNN170.PAS abgelegt, das auch in Zukunft
nicht mehr verndert werden soll. Die mit (S)tat abrufbaren statistischen Werte
werden je  nach Einstellung  des Parameters 11  in X  mal 10 Minuten-Abstnden,
also bei  der Einstellung  '6' jede Stunde einmal, auf der Diskette in dem File
TNN170.STA abgespeichert.  Somit kann maximal noch eine Stunde in der Statistik
je Neustart  fehlen. Wie  lange das Programm ohne Neustart in Betrieb ist, kann
aus der  ersten Zeile  der Statistik  ersehen werden.  Eine TNN170.CFG  gibt es
nicht mehr.  Die Parameter  werden nun  ber die TNN170.TNB eingestellt. In ihr
sind alle  bentigten voreingestellten  Parameter enthalten. Beim Programmstart
sucht TNN156.EXE  nach den Files TNN170.TNB, TNN156.PAS und TNN156.STA und ldt
daraus seine  Betriebsparameter in  den Rechner. Sind die Files nicht vorhanden
oder defekt, so wird beim Start am Monitor angezeigt :

                       WARNING: Fehler in TNN170.PAS ***
                        *** TNN170.STA - Open-Error ***
                       WARNING: Fehler in TNN170.STA ***

                   ACHTUNG: Packet-Treiber (PKTDRV) fehlt !!

                         Login: TNN170.TNB not found !

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 10


Das Programm benutzt dann die Default-Parameter und legt die Files neu an. Sind
die Files in Ordnung, erfolgt kein besonderer Hinweis.

ACHTUNG:  Packet-Treiber  fehlt,  ist  NUR  der  Hinweis,  da  eine  Ethernet-
Schnittstelle NICHT  angesprochen werden  kann. Hat  aber fr  den Betrieb OHNE
Ethernet keine weiteren Nachteile !

Nach dem  ndern von  Parametern werden  TNN170.PAS und TNN170.STA jeweils nach
Verlassen des  Sysopmodus durch  Quit, Disconnect  oder Connect jeweils neu auf
Diskette geschrieben.  Damit ist sichergestellt, da bei einem Programmneustart
die Parameter wieder richtig gesetzt werden.

Die Files  TNN170.PAS und  TNN170.STA werden  in Zukunft  die Versionsnummer im
Filenamen  haben.   Damit  ist   es   dann   auch   mglich,   unterschiedliche
Programmversionen im Knoten abzulegen.

TheNetNode  kann   100  Level-2  (Up-  Downlinks)  und  100  Level-4  (Circuit)
Verbindungen verwalten.  Das drfte fr die meisten Knoten in der nchsten Zeit
reichen. Die  Software von  DB0EAM wurde  auf 250 Level-2 Links und 150 Level-4
Links erweitert. In Spitzenzeiten waren im Herbst - Winter 95 bis zu 240 Level-
2  und  ber  120  Level-4  Verbindungen  zu  beobachten.  Die  vielen  Level-2
Verbindungen ergeben  sich zum  Teil aus  den Verbindungen  zur Mailbox  Kassel
DB0EAM-3 (28) und zum Cluster Kassel DB0EAM-4 (60) sowie von den damaligen zwei
RMNC-Nachbarn  DB0NHM   und  DB0BID.  Seit  1994  kommt  es  auch  an  normalen
Wochenenden zu 200 Level-2 Verbindungen.

DAMA ... Verkehrsregelung durch den Knoten:

Wer DAMA  auf seinem  Knoten einsetzen  will, mu  wissen, da auch beim Knoten
bestimmte Parameter einzustellen sind.

Der Parameter  T2 sollte  unter DAMA auf Werte von 150 ms (1k2) bis 50 ms (9k6)
eingestellt werden.  Der DAMA-Ablauf  regelt nun  den Zeitpunkt der Besttigung
und an welcher Stelle der Reihenfolge der User wieder Daten bekommt.

Der Persistwert  mu auf  255 eingestellt werden, damit der Knoten ohne weitere
Verzgerung sendet.

Die folgenden Parameter sind Anhaltswerte:

      DAMA Tout   = 100
      DAMA MaxPri =  10
      DAMA MaxPol =   5
      DAMA Speedf =   0

Ein weiterer  Punkt ist  das DAMA-Bit,  das im  Eprom des Port-TNC gesetzt sein
mu, auf  dem DAMA  laufen soll.  Bei gesetzten  DAMA-Bit sendet der TNC an den
Knoten-Rechner die  Information zurck, wenn ein Paket an einen User abgesendet
wurde. Diese  Information wird  fr die  Steuerung der  DAMA-Funktion bentigt.
(Bei der Vanessakarte nicht erforderlich.)

DAMA-Ablaufsteuerung:

Stationen, die  keine DAMA-fhige  Usersoftware benutzen  und OHNE Aufforderung
durch den  DAMA-Master senden,  werden IM  QSO verwarnt. Sind mehr Verwarnungen
ntig,  als  unter  Parameter  24  DAMA-MaxPol  angegeben,  so  wird  der  User
disconnected.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 11


Fr den  TNC2 gibt es ein DAMA-fhiges Eprom, es steht in der Mailbox unter der
Rubrik 'TNC2'.  Dort wird  auch meist  ein kostenloser Eprom-Service angeboten.
Wer die  Vorteile von  DAMA nutzen  mchte, sollte  unbedingt The Firmware 2.7b
nachrsten! Seit  der The  Firmware 2.7b  kommt es  auch bei Multiconnect nicht
mehr zu  Meckermeldungen. Der  Softwarefehler, da  der TNC nach Anpollen einer
DAMA-Verbindung die  anstehenden Daten  aller bestehenden Verbindungen gesendet
hat, ist beseitigt.

Alle anderen Benutzer sollten unbedingt FRACK auf den Maximalwert einstellen.

*** Wichtig ***

Auf  dem   DAMA-Einstieg  sind  direkte  QSO  unter  Umgehung  des  Knotens  zu
unterlassen, da  sie, wie  jede nicht  vom Master  angeforderte Aussendung, zur
Strung des  gesamten Betriebes  fhren!!! Gegebenenfalls  sollte der Sysop das
Level-2 Digipeating  auf dem  betreffenden Einstieg ausschalten. In der (PO)RT-
Liste darf dann hinter DAMA KEIN L2-Digi mehr stehen.

Dies gilt  auch fr  Betrieb ber  eine andere Station als "Digipeater", um den
Knoten auf der gleichen Frequenz zu erreichen.

USER mit  Multiconnect kommen  gegenber USERN  mit nur  einer  Verbindung  zum
Knoten nicht fters an die Reihe. Aber "Leerpolls" werden nun auch entsprechend
beachtet.

Grenzen der DAMA-Multiconnect-Verwaltung oder 2 TNCs an einem DAMA-Master:

TheNetNode hat eine Multiconnect-Verwaltung, die dafr sorgt, das ein User, der
mit 10  Connects im  Knoten ist,  gleichviel Daten bekommt (Summe), wie jemand,
der sich  mit einer  Mailbox begngt.  Hierzu wird notwendigerweise angenommen,
das alle  SSIDs eines Calls zu der selben "Person" (=TNC) gehren, die "Person"
wird pro  Runde unter  jeweils einer  anderen SSID zum senden aufgefordert. Hat
man unter  2 SSIDs  2 TNCs an einem Master, dann gibt das Probleme, egal ob die
beiden TNCs mit verschiedener oder gleichen Baudrate arbeiten.

SYSOP-Arbeiten am Knoten:

Bedienen kann  man das Programm einmal von der Konsole (Tastatur) aus oder auch
ber Funk. Fr beide Flle ist eine Identifikation als SYSOP notwendig. Von der
Konsole aus  wird der  Benutzer aufgefordert  das  "Passwort"  einzugeben.  Als
Default-Passwort ist "Geheim" im Programm festgelegt. Ist es korrekt eingegeben
(Gro- und Kleinschreibung beachten), wird man mit

               Welcome to TheNetNode (PC), Version 1.70 (Datum)

begrt. Mit  <ESC> c  <RETURN> kann  man sich  nun als  HOST  mit  dem  Knoten
verbinden. Als  HOST ist man auch automatisch SYSOP und kann alle nderungen an
den Parametern vornehmen.

Nach  Ende  der  Arbeiten  kann  man  ihn  wieder  mit  <ESC>  logout  <RETURN>
verschlieen. Ein  automatisches Ausloggen  findet  vor  jedem  Stundenbergang
statt.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 12


Von der  Funkseite ist  der Knoten  erst zu connecten und dann der Sysop-String
mit mindestens "sy" abzufragen. Daraufhin bekommt man folgenden Text zugesandt:
"KS:DB0EAM> 62  36 65  13 34".  Diese Ziffern  geben jeweils die Position eines
Zeichens im  Passwort an.  Mit den  zu den  Ziffern gehrenden  Zeichen mu nun
geantwortet werden.  In dem  Passwort drfen  KEINE Leerzeichen vorkommen. Eine
Quittung, ob  die zurckgesendete  Zeichenkette richtig  oder  fehlerhaft  war,
kommt nicht.  Diesen Vorgang  kann (und  sollte)  man  mehrmals  hintereinander
durchfhren, wobei  er nur  einmal richtig  sein mu. Ob dann der 1. 2. oder 3.
Versuch das  richtige Passwort  enthielt, spielt  keine  Rolle.  Die  mehrfache
Identifikation dient  nur der  Verwirrung der "Geister", die allzugern auch das
Passwort htten, um dem Sysop "hilfreich" unter die Arme zu greifen. Ein wahrer
Sport soll  sich da  mancherorts schon  entwickelt haben,  hihi. Sollte das dem
einen oder  anderen Sysop  zu lstig  sein (wie  mir), so empfehle ich, das von
einem kleinen Programm abarbeiten zu lassen.

Um den  hilfreichen "Geistern"  auch den  letzten  Zahn  zu  ziehen,  so  steht
zumindest bei  mir, wenn  ich das  Programm zum  Knoten als Binrfile fernlade,
stets das  Passwort auf den Default-Parametern "12345678901234 usw.". Damit ist
nun auch  das Mitschreiben des Binrfiles sinnlos. Einerseits kann das Programm
jeder bekommen,  andererseits kommt  man auch  auf  diesem  Weg  nicht  an  das
Passwort heran. Das aktuelle Passwort steht ja bereits in TNN170.PAS.

In der  Datei SYSOP.PRO  wird zustzlich  noch ein  Logbuch gefhrt,  das  jede
Eingabe des  SYSOP-Befehls registriert. Es werden Rufzeichen, Datum und Uhrzeit
gespeichert. Diese  Datei kann  vom SYSOP ausgelesen und bei Bedarf auch wieder
gelscht werden, wenn sie zu lang wird.

Nun sollte zumindest dem Sysop die "gewaltige" Herrschaft ber den Knoten offen
stehen.

Noch ein sehr wichtiger Punkt zu TheNetNode :

Auf dem  Knoten wird  eine MH-Liste  gefhrt. Sie  wird als  MHEARD.TAB auf dem
aktuellem Laufwerk  gespeichert und  bei JEDEM  User-Paket im RAM aktualisiert.
Soll als  aktuelles  LW  eine  Floppydisc  benutzt  werden,  so  sind  Probleme
vorprogrammiert.

Ausweg:  Es   wird  auch  in  der  Zukunft  immer  mehr  Speicherraum  fr  die
Zwischenspeicherung von Daten bentigt. Z.B.: Fhren einer Namenliste und evtl.
eine  QRV-Liste.  Das  Auslesen  der  `U  +`  Liste  wird  als  .TMP-File  auch
zwischengespeichert. Auch  dieses soll  nach Mglichkeit  ohne  Zeitverzgerung
geschehen. Es  bietet sich  also nahezu  an, eine  kleine Hard-Disc  mit in den
Knotenrechner einzusetzen.  Wer das  im Moment  nicht kann,  mu sich mit einem
virtuellen Laufwerk  (RAM-DISC) behelfen.  Hierhin sollten dann alle .TXT-Files
kopiert werden  und auch  evtl. COMMAND.COM.  Sie mu  noch den  ntigen  Platz
bieten, um  das  MHEARD.TAB  File  zu  fhren  (Gre  richtet  sich  nach  der
Einstellung MH  = ...)  und auch  die Liste `U +` noch aufnehmen zu knnen. Ist
der Platz nicht vorhanden, so ist ein Programmabsturz vorprogrammiert !

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 13


Rechnerkonfiguration: (Hier als Beispiel fr einen 386 oder 486 mit HD)


      CONFIG.SYS
      **********
      DEVICE=c:\HIMEM.SYS
      DEVICE=c:\emm386.exe noems x=d000-dfff i=e000-f3ff
      DOS=HIGH,umb
      COUNTRY=049,850,C:\DOS\COUNTRY.SYS
      FILES=30
      BUFFERS=40
      STACKS=9,256


Bemerkungen:

TheNetNode kann  auch auf  einen 286er Rechner betrieben werden (TNN1xx_2.EXE).
Falls der  Rechner nur  640K statt  1MB hat,  dann sollte eine kleinere RAMDISK
eingerichtet werden.

EMM386 bzw QEMM zur Bereitstellung von UMB's:

Upper Memory Support [UMB] 2.0 fr TheNetNode 1.70 by DB7KG

Erst einmal, was sind UMB's?

UMB nennt  man den  Frei-Speicher oberhalb 0A0000 bis maximal 1 Mb, er wird von
verschiedenen 386  Speichermanagern  zu  Verfgung  gestellt.  Er  dient  dazu,
Treiber aufzunehmen,  damit  diese  nicht  den  Speicher  unterhalb  640  KBYTE
belasten.

Hier die Features der neuen Version:

1.) autokonfigurierend:
      Einfach nur QEMM oder EMM386 installieren und TNN starten.

2.) Benutzung ALLER freien UMB-Blcke,
      nicht nur EINES Blockes. Das kommt besonders EMM386-Usern zugute, da
      EMM386 den UMB-Speicher ziemlich zerstckelt

I. Installation von UMB

Als erstes ist ein UMB-Treiber wie EMM386 oder besser QEMM zu installieren. Bei
EMM386  ist   eine  umfangreiche   Konfiguration  ntig,  QEMM  ist  weitgehend
selbstkonfigurierend.

Tip fr EMM386:

1.)   Je  nach   verwendeter  Grafikkarte   (  Monochrom   oder  VGA  )  knnen
      unterschiedliche  Bereiche   mit  I=xxxx-xxxx   beim  Aufruf  des  EMM386
      freigegeben werden.  A000-AFFF; B800-BFFF;  F000-F7FF bzw. F000-FAFF. Der
      Bereich C800-CFFF  kann, wenn  keine  HD  benutzt  wird,  auch  freigeben
      werden. Hier mu jeder auf seinem Rechner selbst testen!

2.)   E000-EFFF meistens benutzbar, ausprobieren. C000-C7FF fast immer nutzbar.

3.)   D000-DFFF MUSS  jedoch bei dem Einsatz von Vanessakarten gesperrt werden.
      (Bereich je nach Adressierung der Vanessakarten !)

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 14


      Als Hilfe hier noch ein paar Bereiche, die evtl. nutzbar sind:
      A000-AFFF : Grafikspeicher im Grafikmodus,
      B000-B7FF : Grafikspeicher (monochrom),
      B800-BFFF : Grafikspeicher (NICHT monochrom),
      C000-C7FF : ROM der VGA-Karte,
      F000-F3FF : ROM-Bios.
      (Quelle: PC-Welt 3/94)

Eine bersicht  ber den  verwendeten Speicher  bekommt man  mit dem  Diagnose-
Programm MSD.EXE. Es zeigt die belegten und verfgbaren Speicherbereiche an.

Auch das Programm MEMMAKER.EXE ab MSDOS 6.2 gibt selbststndig die verwendbaren
Speicherbereiche frei.

II. Support von TNN

Einfach TNN starten, alle UMB-Blcke werden automatisch erkannt und benutzt.

Das Auskommentieren eines Bereiches mit x=D000-DFFF beim EMM386 ist nur bei dem
Einsatz  der   Vanessakarten  notwendig.   Bereich  je  nach  Adressierung  der
Vanessakarten.

Die Speicherverwaltung  kann vom  Sysop ber  das  DOS-Programm  MEM  abgefragt
werden. (Siehe DOS-Dokumentation).

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 15


bersichtshalber habe  ich nun  die AUTOEXEC.BAT  aufgeteilt und  fr die  TNN-
spezifischen Einstellungen  eine START.BAT  angelegt. Die  AUTOEXEC.BAT enthlt
die rechnerspezifischen  Einstellungen, die  START.BAT  die  Einstellungen  fr
TheNetNode.


      AUTOEXEC.BAT
      ************
      @ECHO OFF
      prompt=$p$g
      lh KEYB GR,,a:\KEYBOARD.SYS
      path c:\dos; c:\tnn
      START.BAT



      START.BAT
      *********
      rem set tnnbuffers=1500 (fr einen 286)
      rem set tnnbuffers=2000,UMB (fr 386 und 486)
      rem set tnn32buffers=5000 (fr die GNU-Version)
      set conversd=P:0
      set TZ=UTC0
      set msgpath=C:\TNN\MSG\
      set QTH=<koordinaten> oder <locator>
      set TOKENCOM=2
      set KISS1=1
      set copycmd=/y
      b-log.exe
      cd TNN
      tnn170.exe


Erklrungen zur START.BAT:

SET TNNBUFFERS=
      ber  die   Umgebungsvariable  TNNBUFFERS  kann  TNN  mitgeteilt  werden,
      wieviele Buffer  vom konventionellen  Speicher (640 kByte) benutzt werden
      sollen. Sie wird in der START.BAT mit z.B. "SET TNNBUFFERS=2000" gesetzt.
      Beim Betrieb  mit einem "386 oder 486" kann zustzlich zum den Buffern im
      konventionellen Speicher  ber den  Zusatz UMB der Zugriff auf den oberen
      Speicher zwischen 640 kByte bis 1 MBYTE freigegeben werden.

      TNN lt in jedem Fall 64KB Arbeitsspeicher fr externe Programme frei.

      Die Auswirkungen  nach der  nderung dieser  Einstellung auf  die Buffer-
      Verwaltung lassen sich nach dem Starten von TNN (im connecteten Zustand),
      mit dem Befehl DOS-MEM /c ablesen.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 16


SET CONVERSD=P:0
      P bestimmt,  ob  das  Protokoll  auf  Kanal  32767  angezeigt  wird.  Das
      Protokoll zeigt  eingehende und  ausgehende Hostbefehle  an und  kann  zu
      Analysezwecken eingesetzt werden.
      P:0      (default): Protokoll aus
      P:1      Protokoll an

SET TZ:
      Die Variable  TZ wird  auch fr  den Conversmode  und die  SAT-Berechnung
      bentigt. Damit  die Zeiten  stimmen,  ist  sie,  je  nach  eingestellter
      Rechnerzeit, auf UTC0, MEZ-1, EST-2 oder CET-1 zu stellen.

SET MSGPATH:
      Path fr MSG-Files

SET QTH=<koordinaten> oder <locator>:
      Mit der  Variablen QTH werden fr das Programm QTH.EXE und SAT.EXE im DIR
      USEREXE  die   Koordinaten  oder   Locator  des  Knotens  eingegeben.  Im
      Nahbereich sind die Koordinaten natrlich weitaus besser geeignet. Siehe:
      externe Programme fr alle User.

SET TOKENCOM=<com Nr.>,<Adresse>,<irq>
      Die Schnittstelle  fr der TOKENRING kann auf COM 1 oder auf COM 2 gelegt
      werden. Die  Angaben <Adresse>  und <irq> sind nur fr exotische Adressen
      und Interrupts notwendig.

SET KISS1=<com Nr.>,<Adresse>,<irq>
      Es sind nun 4 KISS-Schnittstellen mit KISS1..4=1..4 aktivierbar. Wie auch
      bei der  TOKENCOM-Schnittstelle sind  auch  hier  die  Einstellungen  der
      <Adresse> und des <irq> nur bei Abweichungen vom Standard notwendig. Wird
      die  KISS-  Schnittstelle  nicht  bentigt,  kann  sie  mit  SET  KISS1=0
      deaktiviert werden.

B-LOG.EXE:
      Auf der  Diskette ist  desweiteren ein  Programm B-LOG.EXE.  Es legt eine
      Datei  LOG.DAT   an.  Wird   B-LOG.EXE  von   der  AUTOEXEC.BAT  vor  dem
      Programmstart  TNN.EXE   aufgerufen,  so   bekommt  man  eine  lckenlose
      bersicht ber die Bootvorgnge des Knotenrechners.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 17


Aufbau der TNN170.PAS-Datei

Durch die  externen Kommandos  wurden zustzliche  Eintrge  in  der  PAS-Datei
erforderlich.  Um  die  Lesbarkeit  der  PAS  zu  verbessern,  werden  von  TNN
automatisch Kommentare hineingeschrieben.

Die Datei hat jetzt folgenden Aufbau:


 # TheNetNode Konfiguration File
 #
 # DO NOT CHANGE THE ORDER OF THE KONFIGURATION LINES !
 # DO NOT CLEAR ANY LINES !
 #
 # NET/ROM-Sysop-Password, 80 Characters (01234567890123...)
 12345678901234567890123456734567890 usw bis 80 Zeichen...
 #
 # Console Login (thenet)
 unused
 #
 # Console Password (Geheim)
 Geheim
 #
 # Node Ident (Test)
 Test
 #
 # Node MyCall (XX0XX)
 XX0XX
 #
 # Convers Callsign (DB0XYZ-1)
 DB0XYZ-1
 #
 # Workpath, Path to the Help-Files (\TNN\)
 # TNN should be started from this path.
 C:\TNN\
 #
 # Path to the executable Text-Files (\TNN\TEXTCMD\)
 C:\TNN\TEXTCMD\
 #
 # Path to the extern Programs for User (\TNN\USEREXE\)
 C:\TNN\USEREXE\
 #
 # Path to the extern Programs only for Sysop (\TNN\SYSEXE\)
 C:\TNN\SYSEXE\
 #
 # Path to the PACSAT-Files (\TNN\PACSAT\)
 C:\TNN\PACSAT\


Verzeichnisstruktur:

Der WORKPATH  enthlt alle  von TNN  verwendeten Dateien  ( .TNB,  .XHT), .TXT,
sofern es  sich um  Sytemmeldungen handelt  (HELP.TXT, SUSPEND.TXT, AX25V1.TXT,
QUIT.TXT, CTEXT.*).

TNN wechselt  nach dem  Start automatisch  auf das  unter WORKPATH eingetragene
Verzeichnis.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 18


StartPfad/ConfigPath
Hier  stehen   das  ausfhrbare   TNNxxx.EXE  und   die   Konfigurationsdateien
(TNNxxx.PAS  TNNxxx.STA   MEARD.TAB  TNN170.TNB).   Dieser   Pfad   ist   nicht
einstellbar. Er  richtet sich immer nach dem Ort, an dem TNNxxx.EXE steht. Wird
TNN mit " A:\TNNxxx.EXE " gestartet, so werden im gleichen Verzeichnis auch die
Konfigurationsdateien gesucht  und geschrieben. In diesem Beispiel ist WORKPATH
= StartPath.

TEXTCMD
      Hier  gehren  die  knotenspezifischen  Texte  hin,  die  unter  HELP.TXT
      angegeben sind. (MAP.TXT, INFO.TXT, AKTUELL.TXT usw.)

USEREXE
      Hier stehen die externen Kommandos, die von allen Usern ausgefhrt werden
      drfen.

SYSEXE
      Hier  stehen   alle  externen   Kommandos,  die  nur  mit  SYSOP-Privileg
      ausgefhrt werden drfen.

PACSAT
      Unterverzeichnis fr BROADCAST-Betrieb. Siehe hierzu ANHANG E:

Folgende Verzeichnisstruktur  arbeitet problemlos  fr Systeme mit Harddisk und
mit RAMDISK:

      C:\TNN\
      C:\TNN\MSG\
      C:\TNN\TEXTCMD\
      C:\TNN\USEREXE\
      C:\TNN\SYSEXE\
      C:\TNN\PACSAT\

fr Disketten-/RAMDISK-Betrieb steht TNNxxx.EXE dann z.B. in A:\

fr Harddiskbetrieb steht TNNxxx.EXE z.B. in einem Verzeichnis "C:\TNN"

Die Bearbeitungsreihenfolge  der Kommandos  ist: INTERN  - TEXTCMD  - USEREXE -
SYSEXE.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 19


SYSOP-Befehle:

Die folgenden  Befehle sollten  nun den Sysop in die Lage versetzen, den Knoten
fr die rtlichen Belange einzurichten.

(BE)ACON <port> = <text>
      Setzt bzw. ndert die Bakentexte fr die einzelnen Ports.

(BE)ACON <port> =
      Entfernt den Bakentext.

(BE)ACON <port> <mins> <tlm> <call oder alias via call>
      Schaltet die Bake ein.

      Port 0..16       Portnummer.

      mins 0,n         0 =   Bake aus.
                       n =   Intervall in Minuten.
                          Default ist n=10 Minuten.

      tlm 0,1,2        0 =   Keine Telemetrie.
                       1 =   Telemetrie.
                       2 =   Zustzlich LSTAT.

      call oder alias  QST = UI-Frame von Knoten an Call 'QST'.

      Wenn die  QST-Bake gesendet  wird,  wird  KEIN  normaler  Bakentext  mehr
      gesendet.

      Es gibt  Terminalprogramme, welche  die QST-  und/oder LSTAT-Bake  direkt
      auswerten und  anzeigen  knnen.  Besonders  sind  an  dieser  Stelle  zu
      erwhnen: THP (Turbo Host Packet) und TOP (The Other Packet).

      Am Knotenterminal  kann diese Bake auch mitgeschrieben oder auch in einen
      File gespeichert  werden. Eingabe:  <ESC> MU + QST LSTAT oder <ESC> MCU +
      QST LSTAT. Beim Neustart wird der Monitor ausgeschaltet.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 20


      Die Bake mit tlm=1 hat diese Informationen:


      920102 018040             Aktuelles Datum und Uhrzeit
      UP=0/15:45                Betriebszeit in Stunden und Minuten
      Fmem=217840               Freier DOS Ram (Coreleft, Bytes)
      Free=1623                 Freier TNN-Puffer (Blcke)
      RPS=36                    Hauptschleifendurchlufe/Sekunde
      R=0                       Anzahl der Token-Recoveries
      LNK=15                    Anzahl der aktiven L2-Links
      CIR=20                    Anzahl der aktiven Circuits (L4-Links)
      SUM=229961                Zhlerstand des Statistik-Gesamtzhlers


      Bei tlm=2 wird zustzlich bei jedem empfangenen L3-RTT Messframe ein UI-
      Paket des Knotens an LSTAT abgestrahlt:


      DB0FC                     Rufzeichen des Nachbarknotens
      (9)                       Empfangsport des Messframe
      5370717                   Prozessorzeit in 10ms Ticks
      L3rtt= 47900              Soeben gemessener Level-3 RTT
      (31410)                   Letzter Level-3 RTT
      L3srtt= 10180             Letzter Level-3 SRTT
      L2srtt= 2580              Level-2 SRTT.


      Bei einen FlexNet-Nachbarn sieht die Bake so aus:


      DB0NHM                    Rufzeichen des Nachbarknotens
      (10)                      Empfangsport des MESSBARES
      5370717                   Prozessorzeit in 10ms Ticks
      L3srtt= 3400              Soeben gemessener Level-3 SRTT
      L3srtt_n= 2580            Vom Nachbarn gegessener Level-3 SRTT.
      LZ= 2990                  bernommener Wert. (L3srtt + L3srtt_n /2)


(BE)ACON <port> 0 0 ID
      Schaltet die Bake wieder aus.

(CL)EAR
      Lscht alle Statistik-Eintrge.

(CONV)ers (C)stat
      Zeigt die  Liste und  den Status  der Nachbar-Convers-Host  an sowie  die
      Laufzeiten zu  allen Convers-Host's  und  deren  Versionsnummer.  NUR  im
      Sysopmodus wird  zustzlich der  eingetragene Weg (ob l4 oder l2 mit Port
      und Via-Eintrgen) angezeigt.

(CONV)ers (C)stat <call>
      ...oder im Conversmode mit: /Link <call>
      Nimmt einen  Nachbarknoten fr  Convers-Betrieb auf. Unter <call> ist das
      Rufzeichen des  Nachbarknoten einzusetzen.  Der Nachbarknoten mu dann in
      der Nodesliste stehen.

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(CONV)ers (C)stat <call> <port> <vialiste>
      ...oder im Conversmode mit: /Link <call> <port> <vialiste>
      Nimmt einen Nachbarknoten fr Convers-Betrieb ber eine Level2 Verbindung
      auf. Unter <call> ist das Rufzeichen des Nachbarknoten einzusetzen. Unter
      <port> ist die Portnummer anzugeben und bei Bedarf ein via-Liste.

      ES MSSEN UNBEDINGT LOOPS VERHINDERT WERDEN. DESHALB: BITTE ABSPRECHEN !

(CONV)ers (C)stat - <call>
      ...oder im Conversmode mit: /Link - <call>
      Lscht den Eintrag.

(CONV)ers -intern-

      PingPong Convers aus Sysopsicht:

 Links:
      Links werden  mit dem "/links" Befehl eingetragen, der auch auerhalb des
      Convers mittels  "conv c"  verfgbar  ist.  So  eingetragene  Links  sind
      permanent und werden in bestimmten Intervallen (9s,150s,300s,600s,...,3h)
      connected. Es  gibt auch  nicht-permanente Links,  diese Option  ist aber
      durch Konfiguration  einstellbar. Diese  Links werden bei einem Linkabri
      automatisch ausgetragen,  der Knoten  connected den  neuen Partnern nicht
      hinterher.  (Das   Eintragen  geschieht   durch  Eingeben  des  "/..host"
      Befehls.)

      Syntax ist:       /l [-][call [port [via]]]
      bzw. auerhalb von convers: conv c [-][call [port [via]]]

        -       Dient zum Lschen eines Eintrags (<call> reicht als Angabe
      aus).
      <call>    Ist das Rufzeichen des Nachbarknotens.
      <port>    Downlinkport (wird nur bei L2 Verbindungen gebraucht).
      <via>     Via-Liste (optional fr L2 Verbindungen).

      Fr L4-Verbindungen  gengt die Angabe des Calls des gewnschten Knotens,
      es wird  NICHT versucht,  eine L2-Verbindung  bei  fehlendem  Nodeeintrag
      aufzubauen. Dem  Sysop wird bei diesem Befehl unter jedem Linkeintrag der
      Connectweg in Klammern angezeigt, z.B.:

      im Falle L4   (DB0AGM),
      im Falle L2   (DB0XYZ on port 2 via DB0ZXY).

 Hilfe:
      Ist in  einer  Datei  namens  CONVERSD.XHF.  Diese  enthlt  alle  Texte,
      getrennt durch  Markierungen.  Es  ist  erlaubt,  die  Texte  zu  ndern,
      Reihenfolge spielt  bis auf  den  obersten  Abschnitt  keine  Rolle.  Die
      Markierungen  sind   durch  convers   vorgegeben,  Einfgen   von   neuen
      Markierungen ist daher sinnlos. Die Datei enthlt Umlaute nach ISO, bitte
      beim berarbeiten  daran denken.  Wird die Hilfe angefordert, konvertiert
      convers die Umlaute selber in die vom User gewnschte Form.

 Sonstige Dateien:
      CONVERS.PRS enthlt  die persnlichen  Daten aller,  die diese am eigenen
      Knoten eingegeben  haben. Diese  Datei ist  ebenfalls im Textverzeichnis,
      wird aber  beim Beenden  von TNN im Configverzeichnis gesichert bzw. beim
      periodischem Sichern der Konfiguration. Darunter fallen der Personaltext,
      die Zeichensatzwahl und die Zeilenbreite.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 22


 Loop detected:
      Loop werden nun berwacht und der entsprechende Link fr eine Stunde "aus
      dem Verkehr  gezogen". Das Auftreten und die Hufigkeit wird in der CONV-
      C-Tabelle angezeigt.

(DOS) <kommando>
      Zugriff  auf   COMMAND.COM.  Hiermit   lassen  sich   viele   Operationen
      durchfhren. Natrlich  mu hierzu  COMMAND.COM auch  den Zugriff auf die
      entsprechenden Erweiterungsprogramme  haben. Doch  Vorsicht ist unbedingt
      angesagt! Bei  einem Fehler  habe ich zumindest 50 km Autofahrt und evtl.
      einen krftigen Fumarsch gewonnen. Also interaktive Eingaben vermeiden!

      Beispiel:    DOS DIR     listet das aktuelle Verzeichnis.
                   DOS DIR A:  listet LW A.

(E)DIT <filename.ext>
      Legt den  hinter Edit  angegebenen File-Name  im Workpath  an. Mit (E)dit
      kann  jedoch   keine  bestehenden  File  zum  ndern  aufgerufen  werden.
      Bestehende File werden ersetzt!.

(E)DIT <path\filename.ext>
      Auch die  Angabe  eines  Pfades  ist  mglich,  dieser  wird  aber  nicht
      tatschlich von  TNN  verwendet.  Die  Datei  steht  immer  im  aktuellen
      Verzeichnis (WORKPATH)  und mu  anschlieend mit  DOS COPY  ...  in  das
      gewnschte Verzeichnis kopiert werden.

      Ist der  Editiermode bereits  durch einen  anderen Sysop  aufgerufen,  so
      bekommt man die MSG :

                        Edit-Mode in use by other Sysop

(IPA)dress 0.0.0.0
      Setzt die IP-Adresse des Knotens.

(IPB)roadcast 0.0.0.0
      Setzt die IP-Broadcast-Adresse des Knotens.

      Noch nicht verwendet, bitte auf 0.0.0.0 lassen.

(IPR)oute <destip>/<maskbits> +/- <interface> <gateip> <metric>
      Nimmt <destip>/<maskbits>  auf <intercace>  <port> <gateip>  in  die  IP-
      Routenliste auf.

      DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

      Maskbits      Hier wird  entweder eine  Zahl (Anzahl  Bits) oder eine Art
                    Pseudo-IP-Nummer eingetragen.  Anzahl der  Bits heit: Eine
                    IP-Nummer hat 4 Bytes mit 8 Bit = 32 Bit. Trage ich hier 16
                    ein,  so   werden  nur   die  ersten   2  Byte  ausgewertet
                    (entspricht fr  AFu: 44.130;  44=AFu 130=DL). Trage ich 24
                    ein, wird  schon die  Region beachtet, also 3 Bytes (44=AFU
                    130=DL 27=KS)  bei einer (Beispiel) Nummer 44.130.27.80. So
                    kann man  hierarchisch routen/aussortieren. Bei der anderen
                    Mglichkeit wird  fr das  Byte, was  frei  bleibt  eine  0
                    eingetragen.

                    Bsp: 44.130.27.0 = Kassel.

                    Kann auch mit Broadcast zusammen so aussehen:

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                    255.255.255.0 oder 44.130.27.255..kommt ganz darauf an

      +/-           Zum Ein- oder Austragen

      Interface     Hier wird  die Schnittstelle  benannt, wo  die  Pakete  fr
                    <DESTIP> rauskommen  sollen. Dies kann der NAME eines Ports
                    sein (also  User_1k2,  User_9k6).  Es  kann  auch  "NETROM"
                    angegeben werden.  In diesem  Fall wird  das Packet  an ein
                    NETROM-Ziel (das muss natrlich auch ein Gateway [TNN] oder
                    ein TCP/IP-Host [KA9Q] sein) bertragen.

      GateIP        Wird ein  Gateway benannt,  so wird  hier die IP-Nummer des
                    Gateways  eingetragen.  ber  ihn  werden  dann  alle  (IP-
                    )Packets vermittelt.

      Metric        Diese Angabe  wird  in  einer  spteren  Version  Bedeutung
                    haben, z.Z. bitte ignorieren.

      Beispiel:     IPROUTE 44.130.27.0/24 + User_9k6

(ARP) <DestIP> +/- <publ.> <Port> DG/VC <call[-*]> <[digi1> <digi2>]
      Nimmt <destip>  mit <publish>  <port> als  DC/VC als  <call> in die Link-
      Liste auf.  Die Digipeater  <digi1>  und  <digi2>  knnen  mit  angegeben
      werden.

      ARP-Eintrge macht  TNN automatisch.  Sie mssen  nur fr  Wege ber via-
      Digipeater und  NET/ROM-Verbindungen angeben  werden, da  hier ARP  nicht
      mglich ist.

      ARP-Eintrge werden  fr Gateways  gemacht, bzw  fr  direkt  erreichbare
      Stationen.

      DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

      +/-           Zum Ein- oder Austragen

      Publ.         Publish soll dieser Port/Nachbar allen anderen auch bekannt
                    gegeben werden? Ein P steht fr "ARPs beantworten", wird es
                    weggelassen, werden ARP-Anfragen an dieses Ziel ignoriert.

      Port          Portname des  Knotens ber  den die  IP-Adresse  erreichbar
                    ist. Es kann hier auch wieder NETROM angegeben werden.

      DG/VC         Datagram/Virtual   Circuit.    Also    soll    das    ganze
                    Verbindungslos aufgebaut  werden (Datagram)  oder soll eine
                    Verbindung da  sein (Virtual  Circuit). Von  Digi  zu  Digi
                    sollte DATAGRAM  eingestellt sein,  dann  gibt  es  weniger
                    overhead. Dann findet allerdings auch keine Fehlerkorrektur
                    auf dem  Link statt,  dies wird aber (zwar etwas langsamer)
                    von den  Endstationen (TCP/IP)  gemacht. Auf  DAMA-Einstieg
                    ist UNBEDINGT  VC  einzustellen.  Bei  NETROMs  hat  dieser
                    Parameter keine Bedeutung.

      Call          AX-25-Call,  unter   dem  der  Rechner  mit  der  IP-Nummer
                    <destip> erreichbar ist.

      Beispiel:     ARP 44.130.82.41 + P Sysop_9k6 VC DB7KG DB7KG-5

      Was geht, und was nicht geht:

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 24



      -    Der IP-Router von TNN kann Frames beliebiger Lnge durch
           Fragmentierung bertragen. Die Reassemblierung wird der Endstation
           berlassen.
      -    TNN empfngt aus Kompatibilittsgrnden zu Flexnet nur Packete bis
           256 Bytes Info. Dies wird sich zwischen zwei TNNs in Zukunft ndern.
      -    ARP/REVARP-Anfragen werden sofern erlaubt, beantwortet.

(K)ill <port> <msg>
      Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  auf dem  <port> nach  Sendung der
      <msg>.

(K)ill <call> <msg>
      Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  zu dem  <call> nach  Sendung  der
      <msg>.

(K)ill * <msg>
      Trennt alle Level 2 QSO auf dem Digipeater nach Sendung der <msg>.

(L)INKS +/- <typ> <port> <alias:call[-*]> [<digi1> <digi2>]
      Nimmt <typ>  mit <alias:call>  ber <port>  in die  Link-Liste  auf.  Fr
      Anbindung  von  Digipeatern  ohne  TheNetNode-Protokoll.  Die  Digipeater
      <digi1> und  <digi2> knnen  mit angegeben  werden. Es  werden nur  Nodes
      angenommen die,  unter Links  eingetragen sind.  Hierbei  wird  auch  der
      eingetragene Port beachtet.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 25


      +/-              + Eintragen und - Austragen des Links.

      Typen:

      L  = Local       Call und Alias wird mit Qualitt 100 in die NODES-Liste
                       bernommen, es wird aber keine Quality-berprfung
                       durchgefhrt. In der Routesliste wird der Eintrag
                       "unused" gefhrt.

      L+ = Local       Wie oben, jedoch wird die Erreichbarkeit geprft und die
                       Qualitt nach der Formel :
                       -->   Max-Qualitt - ( Max-Qualitt / Qualitt 1 * SRTT
                       )
                       berechnet. Zuordnung:
                       -->      1 ms = Qualitt 255
                       -->   5000 ms = Qualitt   1
                       Bei einer Laufzeit von 220 ms ergibt sich somit die
                       Qualitt von :
                       -->   255 - (255/5000*220) = 244
                       In der Routesliste wird das Call als QRV angezeigt, wenn
                       die Laufzeit in diesem Bereich liegt.

      B  = Box         Wie Local. Das hier eingetragene Call kann mit der
                       Eingabe (M)ailbox connected werden.

      B+ = Box         Zustzlich Messung wie bei L+.

      F  = FlexNet     Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.

      N  = NetRom      Aktueller TheNet-Nachbar. bernahme in Nodesliste mit
                       Min-Quality und danach Qualitts-Ermittlung.

(LOA)D <filename.ext>
      Ldt  <filename.ext>   auf  die   Diskette  oder   HD  beim  Knoten.  Der
      <filename.ext> darf  maximal 8  Zeichen  +  3  ext.  lang  sein  und  mu
      folgendes Format haben:

      LOAD TNN152.EXE

      Das File  wird immer  im Sub-Dir  abgelegt, in  dem sich  auch TNNxxx.EXE
      befindet und mu, falls erforderlich, spter ber DOS COPY C:\TNN\usw. in
      des gewnschte  Sub-Dir kopiert  werden. Vorsicht  bei  der  Auswahl  des
      Filenamens,  damit   nicht  das   bisherige  TNN-Programm   versehentlich
      berschrieben wird. Gegebenenfalls einen noch nicht verwendeten Filenamen
      verwenden und  nach dem  Umkopieren in das gewnschte Verzeichnis mit DOS
      REN ... umbenennen.

      Nach der  Eingabe von  "LOAD <filename.ext>"  wartet der  Rechner auf die
      Zeichenfolge #BIN#Lnge  (z.B. #BIN#82345).  Die Zahl  hinter #BIN# steht
      fr die Programmlnge in Bytes (dezimal). Auf diese Zeichenfolge wird mit
      einem #OK#  reagiert. Nachdem  der SYSOP  dieses #OK# empfangen hat, kann
      mit der bertragung begonnen werden.

      Die oben  beschriebene Prozedur  entspricht derjenigen,  die von  THP, SP
      oder GIPSY  als AUTOBIN-THP  bekannt ist.  Zum Einladen eignen sich diese
      Programme also ganz besonders.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 26


      Nach erfolgreichem  Einladen gibt  der Knoten  eine Checksumme (CRC) aus.
      Diese Checksumme  MUSS derjenigen  entsprechen, die  auch  von  den  o.a.
      Programmen ermittelt wird. TNN wurde daran angepasst.

      (Bei SP muss der Userlevel fr Upload ungleich 3 sein !)

(MH)EARD -
      Setzt die  Zhlerstnde der  USER-Statistik auf  0, aber lscht nicht die
      MH-Liste, die bei mehreren Userports bentigt wird.

(MH)EARD = <anzahl>
      Setzt die MH-Liste auf die <anzahl> Rufzeichen. Man bedenke aber, da sie
      auch gespeichert  werden mssen.  Lschen der  MH-Liste  geschieht  immer
      dann, wenn  ihre Gre  verringert wird.  Damit sind  dann aber  auch die
      USER-Daten, welcher User auf welchem Port QRV ist, verloren.

(P)ARMS <nummer>
      Zeigt den  eingestellten Wert  dieses Parameters  sowie den einstellbaren
      Bereich an.

(P)ARMS <nummer> <wert>

      Beispiel: p 1 100

      Setzt Parameter  1 (Maximale  Nodes) auf 100. Die nderung wird quittiert
      mit:

      KS:DB0EAM> Parms:
      01 Max-Nodes 100 (50...1000)

(PO)RT <Port Nr.> <Befehl 1> <Befehl 2> .....

      Als Port-Befehle sind gltig:

      1.)  (OF)f :
               (TO)kenring
               (VA)nessa
               (SCC)-Baycomkarte
               (KISS1)..bis (KISS4)
      2.)  (MO)de=<Speed und Flags>
      3.)  (US)er : (LI)nk : (SY)sop
      4.)  (CT)ext=0 : (CT)ext=1
      5.)  (DA)ma=0 : (DA)ma=1
      6.)  (L2)digi=0 : (L2)digi=1 : (L2)digi=2
      7.)  (TX)port=<Port Nr.>
      8.)  (NA)me=<name>

      (OF)f :       Port ausgeschaltet.

      (TO)kenring : Frames  an   diesen  Port   werden   auf   die   Tokenring-
                    Schnittstelle  gelegt.  Die  Tokenring-Schnittstelle  liegt
                    default auf  COM 1,  wenn sie nicht in der START.BAT anders
                    definiert wird.

      ...(MO)de:    Keine Auswirkung !

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 27


      (VA)nessa :   TNN  ist   sowohl  fr  den  Tokenring  als  auch  fr  den
                    gleichzeitigen Einsatz  von  VANESSA-Karten  geeignet.  Fr
                    Frames an  diesen Port  wird,  ber  den  in  der  TNN-Soft
                    implementierten    Vanessatreiber,     die    entsprechende
                    Vanessakarte ber  den Rechnerbus  angesprochen  und  unter
                    (PO)rts  wird   der  entsprechende   Port   mit   "Vanessa"
                    gekennzeichnet  (Jedoch   NUR,  wenn   auch  eine   VANESSA
                    eingebaut ist).

      ...(MO)de: <speed>d :
                    Vollduplex. Bei  der Vanessakarte  bleibt der  TX nach  der
                    letzten Sendung  noch fr  ca 1  Minute  getastet.  Weitere
                    Frames werden ohne TX-Delay gesendet. Beim TNC im Tokenring
                    ist diese Zeit im Eprom festlegbar.

      ...(MO)de: <speed>e :
                    Externer Takt.

      ...(MO)de: <speed>m :
                    Dual-Speed-Port's (Nur  mit und  auf den  beiden Ports  der
                    entsprechenden Vanessa-Karte mglich).

      NUR ber externe Treiber !
      (SCC) :       Die Baycom  USCC-Karte wird  nun, wenn  auch erst  mal  nur
                    TESTWEISE,   untersttzt,   jedoch   nur   mit   SPEZIELLEN
                    Programmversionen. Die DOS-Variable SCC = Basisadresse, IRQ
                    muss gesetzt sein.

      ...(MO)de: <speed>c :
                    Software DCD fr AFSK-Modems.

      ...(MO)de: <speed>e :
                    Externer Takt. (Fr DF9IC-Modem).

      ...(MO)de: <speed>z :
                    NRZ statt NRZI. (Fr DF9IC-Modem).

      Hinweiss:     Soll DF9IC-Modem  an eine  Vanessa angeschlossen werden, so
                    bentigt es NRZ-GALs ! Mit den NRZI-GALs soll der externe
                    Clock nicht funktionieren.

      (KISS1)..(KISS4) :Die Frames  an diesen  Port werden ber den in der TNN-
                    Soft implementierten  Kiss-Treiber, an die in der START.BAT
                    definierte COM-Schnittstelle, ber den Rechnerbus geleitet.
                    Unter (PO)rts  wird der  entsprechende Port  mit "Kiss1  ..
                    Kiss4" gekennzeichnet  und mit  (MO)de der  Speed sowie das
                    CRC-Verfahren festgelegt.

      ...(MO)de: <speed>c :
                    SMACK nur bei KISSLINK.

      ...(MO)de: <speed>r :
                    RMNC-CRC nur bei KISSLINK

      (ET)hernet :  Siehe Beschreibung im Anhang D:

      (US)er :      Auf diesem Port wird die MH Liste gefhrt.

      (LI)nk :      Es werden keine Eintrge in die MH-Liste vorgenommen.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 28


                    Das  Fhren   der  MH-Liste   auf  den   Interlinks  kostet
                    Rechnerzeit, und  die MH-Liste,  die maximal 500 Rufzeichen
                    aufnehmen kann,  wird unbersichtlich. Sie wird gefhrt, um
                    bei mehreren Userzugngen mehr Transparenz ber die Zugnge
                    zu erhalten  UND damit der KNOTEN wei, auf welchem Port er
                    einen bestimmen User connecten mu.

      (SY)sop :     Setzt den  angegebenen Port  auf SYSOP-Mode. Diese Funktion
                    soll dem  Sysop helfen,  seine Wartungsarbeiten durchfhren
                    zu knnen.  Der Knoten nimmt ohne eine SYSOP-Priviligierung
                    auf diesem  Port keine  Kommandos mehr  an. Die  Umstellung
                    kann auch whrend des Betriebes erfolgen, ohne da die User
                    disconnected werden.

      (CT)ext :     1= Ctext ein, 0= Ctext aus.

                    Generell wird  der CTEXT.TXT  gesendet. Ist noch zustzlich
                    ein CTEXT.n  (n=Portnr.) vorhanden, so wird auch dieser auf
                    den entsprechenden  Port gesendet.  Ist CTEXT=0,  so werden
                    auch evtl. vorhandene <call>.MSG Files nicht gesendet.

      (DA)ma :      1= DAMA ein, 0= DAMA aus.

                    (ACHTUNG DAMA-BIT im EPROM der Tokenring-Software brennen!)

      (L2)digi :    1= L2-DIGIPEAT zugelassen, 0= gesperrt.
                    Wenn  L2-Digipeating   erlaubt  sein   soll,  mssen   alle
                    beteiligten  PORT's   dieses  Bit   aktiviert  haben.   L2-
                    Digipeating sollte nur auf den Ports freigegeben werden, wo
                    sich auch  L2-Digipeater befinden.  Denn werden Level-2 und
                    Level-4   nebeneinander    bertragen,    so    geht    der
                    Datendurchsatz   des    Level-4   zugunsten   der   Level-2
                    Verbindungen zurck.

      (L2)digi :    2= AutoDigi zugelassen, 0= gesperrt.
                    Bei AutoDigipeating wird vom Knoten die entsprechende Route
                    aufgebaut. Es  kommt hierbei  nicht zu  Problemen  zwischen
                    Level-2 und  Level-4. Die  Links werden  im  entsprechenden
                    Level gefhrt.

      (TX)port :    Der TX-Port  kann unter Umstnden auch mal ein anderer Port
                    sein, als der RX-Port.

                    Beispiel:  Von   einem  Knoten   wrden  2   End-Digipeater
                    versorgt. Ein  TX  wrde  aber  allein  das  Datenaufkommen
                    senden knnen.  So  knnen  hiermit  die  Daten  auf  EINEM
                    gemeinsamen   TX-Port    gesendet    werden,    aber    die
                    Empfangsrichtung ist getrennt.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 29


      (NA)me :      Gibt diesem  Port  eine  spezielle  Bezeichnung.  Sie  darf
                    maximal 10  Zeichen lang  sein und dient der Unterscheidung
                    der Ports.  Wenn z.B.  mehrere Userzugnge  oder  Baudraten
                    benutzt werden,  ist in  der MH-Liste  ersichtlich, welches
                    Call  auf  welchem  Zugang  QRV  ist.  Weiterhin  wird  der
                    Portname  benutzt,  um  auf  einem  bestimmten  Port  einen
                    Connect auszusenden,  unabhngig vom  Eintrag  in  der  MH-
                    Liste. DB0EAM  hat einen  "70cm_1200" und einen "70cm_9600"
                    Zugang sowie nun auf 23cm einen "23cm_9600". Die Port-Namen
                    sind auch so eingestellt. Mit "c DB0XYZ 70cm_9600" kann ein
                    connect auf  dem 9600_Bit/s  Port ausgesendet  werden. Wird
                    kein Port-Name  beim Connect  eingesetzt, so  wird  Port  0
                    benutzt, ist  das Call  in der MH-Liste vorhanden mit einem
                    Eintrag auf  einen anderen  Port als Port 0, so wird dieser
                    Port benutzt.

      (PR)OMPT
      Ohne Text zeigt die derzeitige Einstellung an:

      Prompt: %c de %d (%t) >

(PR)OMPT =<text>
      bernimmt den  String als  Prompt. Enthlt  der  eingegebene  String  die
      Zeichen %c,  %d, %t,  %0, so  werden diese  im spteren  Prompt wie folgt
      umgewandelt:

      %a   In den Alias des Knotens,
      %c   In das Call des Users,
      %C   In das Call des Users mit SSID,
      %d   In das IDENT des Knotens,
      %D   In das IDENT des Knotens mit SSID,
      %r   In ein Return,
      %t   In die momentane Uhrzeit in HH:MM,
      %s   In das aktuelle Datum,
      %0   Verhindert die Aussendung des Promptes.

      PR =%c de %d (%t) > ergibt:

      DG9FU de DB0EAM (18:30) >

      Es hat  sich eingebrgert,  im gesamten  PR-Netz UTC  zu verwenden.  Dies
      erspart einem auch das lstige Neusetzen der Sommer-/Winterzeit.

(RE)AD
      Dient zum  Lesen eines  Files. Der  Name mu  mit  Erweiterung  angegeben
      werden. z.B.:

      READ CTEXT.TXT oder READ AKTUELL.TXT.
      Hier sind  auch Pfadangaben  erlaubt. Diese sind notwendig, wenn ein Text
      vom Laufwerk  A: gelesen  werden soll und der DOS-Pfad auf ein virtuelles
      Laufwerk zeigt. z.B.:

      READ A:\TNN\AKTUELL.TXT.

(READB)IN filename.ext>
      Erlaubt das binre Downladen von Files. Das Verfahren ist das gleiche wie
      unter LOAD, nur in der Richtung vom Knoten zum Sysop.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 30


(RES)ET SYSTEM
      Lt den Knotenrechner einen Kaltstart ausfhren.

(RES)ET <port>
      Fhrt einen Reset des Port-TNC bzw. der entsprechenden Vanessakarte aus.

(S)TAT + <call>
      Nimmt <call> in die Statistik auf.

(S)TAT - <call>
      Lscht <call> aus der Statistik.

(SP)arm  oder besser Save Parameter
      Save Parameter erstellt ein File PARAMS.TNB, das alle derzeit
      eingestellten Parameter beinhaltet. PARMS.TNB kann, umkopiert nach
      TNN170.TNB, zum Einstellen der Parameter von TNN beim Neustart verwendet
      werden. Als Besttigung kommt "PARMS.TNB save ..."

(STAR)T <programm>
      Startet  das   angegebene  Programm.  Der  Programmname  mu  vollstndig
      angegeben werden,  z.B.: Start  TNN156.EXE. Befindet  sich  das  Programm
      nicht im  aktuellen Pfad,  so mu dieser selbstverstndlich mit angegeben
      werden. Der  Ablauf des  Startvorganges  wird  nun  nicht  mehr  auf  dem
      Bildschirm angezeigt, sondern in eine Datei STARTUP.LOG geschrieben.

(SUS)PEND + <port> <call> <links>
      Beschrnkt das  Rufzeichen <call>  auf Port  <port> auf  eine Anzahl  von
      <links>.

      Beispiele:

      DB2OS soll  auf dem Knoten generell nur 2 Verbindungen , egal auf welchem
      Port, aufbauen  knnen. Dann  wird unter  <port> einfach der fiktive Port
      255 angegeben.

                    SUS + 255 DB2OS 2

      Soll er nun vom USER-PORT 0 ganz ausgeschlossen werden, so ist eingeben:

                    SUS + 0 DB2OS

      Ein Level-2 Ausschlu erfolgt mit:

                    SUS + 254 DB2OS

      Der Connect  des Knotens  ist erstmal  mglich. Jedoch nach dem ersten I-
      Frame des  Users bekommt  er das  File SUSPEND.TXT  zugesandt und  danach
      einen Disconnect.

(SUS)PEND - <port> <call>
      Gibt dem  Rufzeichen <call>  auf Port  <port>  wieder  das  Benutzen  des
      Knotens frei.

      Ein PR-User  hat sich  beim BAPT  darber beklagt, dass ihm der Betreiber
      eines Digipeaters  nur noch jeweils einen Connect mit dem Digi zur selben
      Zeit  zur   Verfgung  stellt.  Da  dieses  Problem  schon  hufiger  fr
      Diskussionen in  PR gesorgt  hat, gebe ich hiermit das Schreiben des BAPT
      an den Digi-Betreiber im vollen Wortlaut wieder:

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 Aktenzeichen 123-8 B 3581-29 vom 28.01.1997

 Begrenzung auf maximal einen gleichzeitigen Connect bei dem Digipeater DB0xxx

 Sehr geehrter Herr xxx,

 wie mit Ihnen am 27.01.1997 telefonisch besprochen, teilen wir Ihnen hiermit
 unsere grundstzlichen Aussagen mit, die von uns bezglich einer gegen Sie
 vorgebrachten Beschwerde wegen der o. g. Beschrnkung bei Ihrem Digipeater
 gegenber dem Beschwerdefhrer gemacht wurden.
 Wir betrachten die o. g. Begrenzung nicht als Ausschluss im Sinne der Anlage
 1, Punkt 2.4.2.7 der DV-AFuG. Ein Ausschluss auf Grund eines entsprechenden
 Missbrauches einer Relaisfunkstelle liegt nicht vor, vielmehr handelt es sich
 hier um Begrenzungen aus betrieblichen Grnden. Wir halten diese Begrenzung
 fr eine, zum Beispiel aus Kapazittsgrnden, sinnvolle Massnahme, um
 mglichst vielen Funkamateuren die Gelegenheit zu geben, mit diesem
 Digipeater zu arbeiten. Es muss Sache des Betreibers eines Digipeaters
 bleiben, nach seiner Einschtzung die von ihm zur Verfgung gestellte
 technische Einrichtung hinsichtlich Quantitt den Nutzern anzubieten.
 Ausserdem sehen wir keine rechtliche Grundlage, auf die sich im
 Amateurfunkdienst ein Anspruch auf mehrere gleichzeitige Verbindungen ber
 eine Relaisfunkstelle begrnden lsst. Fr weitere Fragen stehen wir Ihnen
 gerne zur Verfgung.

 Mit freundlichen Grssen

 Im Auftrag

 gez. Jeromin (fr Link)


(SY)SOP
      Gibt eine 5er Zahlengruppe aus fr das Einloggen des Sysop.

      PASSWORT-Eingaben:
      Die Passworteingabe  fr den  User wurde erweitert, so da auch Passworte
      wie bei  BAYCOM-BOX erlaubt  sind. Die  alten 5-stelligen Antworten gehen
      auch. Der  Trick besteht  darin, das eigentliche Passwort in einem langen
      String Datenmll zu verstecken!

      BAYCOM-PASSWORT:
      Das wichtigste  zuerst, die  Methode ist  kompatibel zur  alten, man kann
      ohne weiteres  einfach die  5 Antwortbuchstaben senden. Zustzlich ist es
      aber mglich, die Antwort in einer Zufallszeichenkette zu verstecken. Ist
      die Lsung  z.B. 12345,  werden folgende  Antworten  auch  als  korrektes
      Password akzeptiert:

      54321532412345221134254235244242415526
               -----

      12345
      -----

      12131415234132145132412345
                           -----

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 32


      Da dem  Lauscher nicht  bekannt ist,  wo die Lsung ist, kann er sich das
      Password nicht  zusammenbasteln. Es  empfehlen sich  also Passwrter  mit
      mglichst vielen verschiedenen Zeichen, um die Verschleierung zu erhhen.

(TE)ST <port>
      Gibt einen  0/1 Wechsel  auf dem  angegebenen Port von 4 kByte Lnge aus,
      fr Abgleicharbeiten  z.B. am  Modem. Die Test-Funktion kann nur noch der
      Sysop auslsen.  Ruft der  User die  Test-Funktion auf, so bekommt er ein
      "Port disabled" zurck.

(TI)ME
      Zeigt Datum und Uhrzeit des Knotens an.

      Einstellen von Uhrzeit und Datum ist nur ber die DOS-Befehle mglich!

      Zeit mit:     DOS TIME HH:MM
      Datum mit:    DOS DATE TT.MM.JJ
      oder mit:     DOS DATE TT.MM.JJJJ

      Doch Vorsicht!  Nur "DOS TIME" zeigt die aktuelle Uhrzeit auf dem Monitor
      des Knotens  an und  erwartet die  neue Uhrzeit  per Tastatur. Der Knoten
      steht dann  bis zum  RESET. Dieser  erfolgt automatisch nach ca 2 Minuten
      durch den Software-Watchdog von TNN.

      Ein wenig Mitdenken gehrt auch dazu.

(TR)ace <Modul><Level><Modul><Level> <monitor>
      Dieser Befehl dient zum erkennen und finden von Fehlern. Es stehen
      folgende Module zur Verfgung:
      F = Flexnet
      N = Netrom
      C = Convers
      L = Level2
      A = Alle Level

      Dazu ist  noch der  Level mit  einem Wert  zwischen 0 (Aus) und 9 (Alles)
      einstellbar.

      Beispiel: (TR)ace A9   (ALLE anzeigen, wirklich alles)

      Beispiel: (TR)ace F1N9 (FlexNet nur schwere Fehler, Netrom alles)

      Die Level (anhaltswerte)
      9 = reine Information
      7 = wichtige Information
      5 = wichtiges Ereigniss
      3 = nicht kritischer Fehler
      1 = kritischer (fataler) Fehler
      0 = aus

      Der Monitor erlaubt nun auch ONLINE ein Call oder Port zu monitoren, ohne
      es zu erst in ein File im Knoten zu schreiben. Die Syntax ist die gleiche
      wie bei <ESC> MUSIC.

      Beispiel: (TR)ace MUSICH 9 +DG0XX

Mit <ESC>-Befehlen  lassen sich  noch einige  Monitorfunktionen aufrufen.  Ihre
Eingabe  ist   NUR  von   der  Tastatur   aus   mglich.   Zu   der   Kategorie
"Tastaturbefehle" gehrt auch ein ALT-Befehl.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 33


<ALT> X
                  Bricht das Programm ab und geht auf die DOS-Ebene zurck.

<ESC> C
                  Connect von der Tastatur als HOST in den Knoten

<ESC> D
                  Disconnect

<ESC> E1
                  ffnet ein  neues File. Wenn das File bereits existiert, wird
                  es nicht  gelscht, sondern  die  Ausgaben  werden  ans  Ende
                  angehngt.   Console-Ausgaben    werden    auf    ein    File
                  (YYMMDDHH.PRO) umgeleitet.

<ESC> E0
                  Schaltet die Ausgabe ab und schliet das File.

<ESC> I
                  Zeigt den  IDENT (Knoten-Rufzeichen),  den ALIAS,  Login-Name
                  und Login-Passwort:

      DIESES IST AUCH DIE DEFAULT-EINSTELLUNG!


      * I0: ID: XX0XX
      * I1: ALIAS: TEST
      * I4: CONVERS-ID : DB0XYZ-1
      * I6: Host:


<ESC> I0 DB0EAM
                  ndert das Knoten-Rufzeichen (ID)ent auf DB0EAM.

<ESC> I1 KS
                  ndert den Knoten-ALIAS auf KS.

<ESC> I4 DB0EAM-1
                  Convers-ID.  Mu   sich  vom   Knoten-ID   durch   die   SSID
                  unterscheiden.

<ESC> I6 <call>
                  Fr den HOST ist nun ein separates Call zu setzen. Denn sonst
                  sind  Flexnetnachbarn   sowie  Mailboxen  und  Cluster  unter
                  gleichem Call wie der Knoten nicht erreichbar.

<ESC> K
                  Gibt Datum und Uhrzeit aus.

<ESC> K0
                  Monitor wird ohne Datum und Uhrzeit dargestellt.

<ESC> K2
                  Monitor wird mit Datum und Uhrzeit dargestellt.

<ESC> Logout
                  Verlassen der Konsole und verschlieen.

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<ESC> L
                  Zeigt den Status der Kanle an.

<ESC> M
                  Zeigt die derzeitige Einstellung an.
                  Der Zusatz full bedeutet, da die kompletten Frames
                  gemonitort werden,
                  der Zusatz header, da der Infoteil der Frames unterdrckt
                  wird.

<ESC> MN
                  Monitor aus.  (Je mehr  der  Monitor  anzuzeigen  hat,  desto
                  langsamer wird  der Knoten.  Also  nach  Gebrauch  immer  den
                  Monitor wieder auf "AUS" schalten !

                  Bei  den   Monitor-Befehlen   ist,   bei   stark   belasteten
                  Knotenrechnern, Vorsicht  geboten. Da  der  Rechner  dann  um
                  einiges langsamer  wird, bekommt man das Monitoren nur schwer
                  wieder ausgeschaltet,  da die  Tastatur kaum  noch  abgefragt
                  wird.

<ESC> MUSIC H/F <port nr.> +/- <call..call>
                  Monitoren von:
                  U = Unprotokollierten Paketen,
                  I = Info Paketen,
                  S = Kontroll Paketen,
                  C = Monitor an auch bei bestehendem Connect,
                  H = Bei I-Frames nur den Header anzeigen oder
                  F = I-Frames mit Infoinhalt anzeigen,
                  <port nr> = Nur der angegebene Port wird gemonitort,
                  + <call..call> = Nur diese Call's (bis zu 8) monitoren,
                  - <call..call> = Diese Call's im Monitor unterdrcken.

                  <call> kann mit SSID angegeben werden.
                  Unter <call> sind auch Eingaben wie QST und LSTAT mglich.

<ESC> P
                  Zeigt das aktuelle Passwort an.

<ESC> P1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen.
                  Setzt das Passwort auf "1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen".

<ESC> R0
                  Es erfolgt kein Hinweis auf Token-Recoveries.

<ESC> R1
                  Bei jedem  Token-Recovery wird  auf dem  Bildschirm der  Text
                  *** TOKEN-Recovery (1) Wed Jan 19 13:45:10 1994 ***
                  angezeigt.  Die   Ziffer   gibt   an,   wieviele   Recoveries
                  nacheinander  aufgetreten  sind,  sowie  Datum  und  Uhrzeit.
                  Dieses ist die default Einstellung.

<ESC> S
                  Zeigt den Aktuellen Kanal an.

<ESC> S1
                  Schaltet zum Kanal 1 um.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 35


<ESC> T
                  Zeigt die momentan auf dem Token-Ring eingestellte Baudrate.

<ESC> T 9600 / 19200 / 38400
                  Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Token-Ring ein.

<ESC> T 57600 / 115200
                  Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Token-Ring ein,
                  fr diese Baudraten ist jedoch ein FIFO-Baustein (16550)
                  erforderlich.

<ESC> T ?
                  Gibt eine Hilfe aus.

<ESC> Y0
                  Kein Connect zum HOST mglich (default).

<ESC> Y1
                  Verbindungen  zum   HOST  sind   auf  allen   4   Hostkanlen
                  freigegeben. Der  Connect zum HOST ist NUR mit C mglich OHNE
                  den Zusatz eines <calls> !

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 36


(########.TNB) FILES
      ....ein Leckerbissen

      Ein ganz  alltgliches Problem:  immer nachts um 03:00 passiert angeblich
      Frchterliches am  Knoten, wenn  der OM AA0BB erscheint. Man mte mal am
      Knoten mitmonitoren.  Oder man  mchte jede  Nacht um 23:00 die Statistik
      auf Disk  schreiben. Oder von 16:00 bis 24:00 sollen andere Parameter auf
      dem Einstieg  genommen werden.  Alles Beispiele  fr den Einsatz von TNN-
      Batch Files.

      Die Sache  ist ganz einfach. Es gibt zwei Sorten von Batchfiles, die sich
      durch den  Namen unterscheiden:  YYMMDDHH.TNB und YYMMWXHH.TNB. Dabei ist
      YY das Jahr, MM der Monat, DD der Tag, HH die Stunde und X der Wochentag,
      an dem  das File  gestartet werden  soll. Und damit nicht fr jede Aktion
      ein extra  File gemacht  werden mu,  darf "#"  als Platzhalter  fr eine
      Ziffer genommen werden.

      Verzeichnis:
      Die .TNB  Dateien gehren  in das  Verzeichnis, welches in der TNN156.CFG
      unter Workpath angegeben wurde.

      Beispiele:

  TNN170.TNB          Wird NUR beim Neustart des Programmes ausgefhrt.
  ########.TNB        Wird beim Neustart und zu jeder vollen Stunde ausgefhrt.
  ######23.TNB        Startet jeden Tag um 23:00 Uhr.
  ####0100.TNB        Startet immer am 1. jedes Monats um 00:00 Uhr.
  94040100.TNB        Startet am 01-APR-94 um 00:00 Uhr.
  ####W116.TNB        Startet immer Montags um 16:00 Uhr (Sonntag ist Tag 0).
  94##W011.TNB        Startet an jedem Sonntag im Jahre 1994 um 11:00 Uhr.

      Der Aufbau  der Files ist simpel: es steht alles so drin, wie man es auch
      an der  Console eintippen  wrde. Mit  einer einzigen  Ausnahme: wenn ein
      Batch abluft,  ist automatisch  ein Login  passiert, und nach Ablauf des
      Files ist der alte Login Status wieder vorhanden.

      Damit nun  nicht nur  der Bildschirm am Knoten gefllt wird, sondern auch
      was fr  die Nachwelt  bleibt, ist  eine neuer  Befehl  fr  die  Console
      dazugekommen:

      Damit nun  das <ESC> leichter in eine .TNB Datei geschrieben werden kann,
      ist hier ersatzweise auch ein # an der ersten Stelle zulssig.

      Um eine monatliche Statistik zu erzeugen, ist folgendes File ntig:


 ####0100.TNB
 ============
 ;             Dieses File startet am 1. des Monats um 0:00 Uhr.
 #e1         ; Umlenken der Ausgabe in ein File.
 Statistik   ; Auslesen der Statistik.
 MH 500 +    ; Auslesen der MH Liste.
 #e0         ; Umlenken ausschalten.
 Clear       ; Statistik lschen.
 MH -        ; Userstatistik auf "0" Stellen.


      Ab dem ";" sind Kommentare erlaubt.

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      Genauso sind auch DOS Kommandos mglich.

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EXTERNE PROGRAMME/BEFEHLE fr den SYSOP:

(O)utput (externer Befehl)
      OUTPUT.EXE ist nun ein eigenstndiges Programm geworden, das der Sysop im
      Bedarfsfall aufrufen  kann. Der  Aufruf erfolgt  wie bei  einem  internen
      Befehl. OUTPUT.EXE  ist, wenn  es sich  im PATH  SYSEXE befindet, NUR vom
      SYSOP nach  der Privilegierung  aufrufbar. Bei  Eingabe von  Output  ohne
      Argument wird der momentane Zustand der Portbits angezeigt.


      KS:DB0EAM> IO-Port-Status
      0  1  2  3  4  5  6  7
      1  1  1  1  1  1  1  1


      Der  Befehl   Output  ist   fr   Fernsteuerungen   vorgesehen.   Die   8
      Datenleitungen des  Druckerports (LPT1) des PC`s knnen bitweise ein- und
      ausgeschaltet werden.

      Der Ausgangszustand  nach einem  Programmstart ist "alles eingeschaltet".
      Die Basisadresse  des Ports  wird ber  das Rechner-BIOS  abgefragt. Soll
      also ein anderer Port als LPT1 verwendet werden, so mu nur bei 40:08 die
      passende Adresse stehen.

(O)utput <port_bit> <ein_aus>
      <port_bit> : zu schaltendes Datenbit (0..7).
      <ein_aus>  : neuer Pegel (0 oder 1).

(CWER) (externer Befehl)
      Ist ein  kleines Programm,  welches die  Visitenkarten der  User, die sie
      sich selbst mit /P im Conversmode erzeugt haben, anzeigt.

(CWER) a
      Erzeugt eine Liste mit allen Eintrgen.

(CWER) l <anzahl>
      Zeigt die  l=letzten <anzahl>  von Eintrgen  an (die  neuen werden immer
      hinten angehngt).

(CWER) <call>
      Kann auch  in Verbindung  den Platzhaltern "*" und "?" aufgerufen werden.
      Dabei steht "*" fr beliebig viele Zeichen und "?" fr genau 1 Zeichen.

(CPERS) (externer Befehl)
      Ist nun  nur noch  zur Pflege  der "Visitenkarten" der Datei CONVERS.PRS.
      Zum einen  gibt es mitunter mal Eintrge, die "zufllig" entstanden sind,
      und die  der Sysop  gerne entfernen mchte. Oder sie auch nur durch einen
      anderen  ersetzen.   Der  einfache   Aufruf   des   Programmes   entfernt
      "Leereintrge" ohne  Text sowie  "unsinnige" Texte,  die zum Beispiel nur
      aus einem  Zeichen bestehen.  Bei jedem  Aufruf des  Programmes wird eine
      Datei CONVERS.ALT  angelegt, um  zumindest die  letzte nderung der Datei
      noch einmal  rckgngig machen  zu knnen.  Da es durch den Aufruf dieses
      Programmes zu  Speicherplatzproblemen (CONVERS.PRS  zu gro) kommen kann,
      berprft das  Programm zuerst,  ob die  Datei noch  in den verbleibenden
      Speicher geladen werden kann.

(CPERS) /sort
      Sortiert die Eintrge alphabetisch nach dem Call.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 39


(CPERS) + <call> <text>
      Ersetzt bzw. fgt das Call mit dem <text> an die Datei CONVERS.PRS an. Es
      wird hierbei KEIN Callcheck durchgefhrt !

(CPERS) - <call>
      Entfernt das  Call und  den Eintrag  aus der Datei CONVERS.PRS. Auch hier
      KEIN Callcheck,  damit auch  die unsinnigsten  Eintrge bearbeitet werden
      knnen.

(SETCALL)      (externer Befehl)
      Die Felder  knnen mit (SETCALL) ausgefllt oder gendert werden. SETCALL
      soll dem SYSOP ermglichen auf die Datenstze zugreiffen zu knnen.

      Zu den  Programmen SHOWCALL.EXE,  SAVECALL.EXE und SETCALL.EXE ist in dem
      Dir SAVECALL  jeweils eine  Datei  mit  der  Endung  .SXK.  Werden  diese
      Sprachdateien in  .SPK umbenannt,  so werden sie statt der internen Texte
      benutzt, was jedoch einen zustzlichen HD-Zugriff bedeutet. Sollte jemand
      diese Dateien bersetzen, so wrde ich mich ber einen Rcklauf freuen.

(SETCALL) <call> <feldkenner> <text>


      -> SaveCall Version [010696] de DG3AAH <-
 SETCALL CALL /N .............................. 30 Zeichen fr den Name
 SETCALL CALL /Q .............................. 30 Zeichen des Wohnortes
 SETCALL CALL /L ......                          6 Zeichen des World-Locators
 SETCALL CALL /D .......                         7 Zeichen fr Eingabe des DOK
 SETCALL CALL /V .........                       9 Zeichen QRV auf ... Digi
 SETCALL CALL /M ....................           20 Zeichen Mybbs der Mailbox
 SETCALL CALL /T .....  . . . . . . . .  ...... 40 Zeichen fr freien Text
                 ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )

 SETCALL CALL /*    : lscht den Inhalt aller Eintrags fr Call.
 SETCALL CALL /B    : blockiert CALL fr ShowCall.
 SETCALL CALL /F    : gibt Call fr ShowCall frei.
 SETCALL CALL       : gibt Infos ber Call aus, auch wenn blockiert.
            ( ein B als Call gibt alle blocktierten Calls aus )


      Auf der  Diskette ist  jeweils ein  Grundbestand von Calls vorhanden (der
      von DB0EAM).  Updates davon  gibt es  nur  gegen  Zusendung  des  eigenen
      Datensatzes und wenn sich jemand findet der eine SORTIERROUTINE sowie die
      Erzeugung der entsprechenden CALL.IDX dafr schreibt.

(SYST)ext Text (externer Befehl)
      Systext bietet  nun die  Mglichkeit, in  die Datei  SYSOP.PRO eine Zeile
      Text einzufgen.  Damit knnen  zum Beispiel  Parameternderungen fr die
      "anderen" Sysops  dokumentiert werden.  Damit ist  nun auch  eine gewisse
      History mglich.  Die Datei  SYSOP.PRO  wird  bersichtlicher,  wenn  die
      Eintrge anders  ausgegeben werden.  Auch Neustarts  (z.Z. mit  b-log.exe
      dokumentiert) sollen noch in der SYSOP.PRO aufgenommen werden.

(SH)ow_SYS (externer Befehl)
      SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in   einer
      bersichtlichen Form an.

(SH)ow_SYS /l
      SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in   einer
      bersichtlichen Form an und lscht dabei alle Privilegierungs-Eintrge.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 40


(MSY) (externer Befehl)
      MSY.EXE in  SYSEXE ist ein Hilfsprogramm fr den Sysop, das zu MSG.EXE in
      USEREXE gehrt.

(MSY) C
      Lifetime aller MSG's wird um 1 verringert. Dieses kann per Hand geschehen
      oder mit einem solchen TNB-File.


 ######01.TNB
 ============
 ;                        ;Diese File startet tglich um 1:00 Uhr.
 MSY C                    ;Lifetime der .MSG-File um einen Tag herabsetzen
 ;                        ;und bei Lifetime = 0 entfernen.


(MSY) D
      Listet die Header aller MSGs auf.

(MSY) D -#x o. +#x
      MSG's, deren LT (-) kleiner o. (+) grsser x-Tage ist.

(MSY) D -*x o. +*x
      MSG's, die (-) jnger o. (+) lter als x-Tage sind.

(MSY) D FROM
      Zeigt MSG-Liste sortiert nach Absender Calls an.

      Die Sortierung kann auch nach :

      BYTE, DATE, TIME, LT, RETURN vorgenommen werden.

(MSY) E ALL <call>
      Lscht alle MSG's von oder an <call>.

(MSY) E 01.01.95/00:00:01
      Lscht alle MSG's dieses Datums/dieser Uhrzeit.

(MSY) G <gruppe> +/- <call>
      Fgt/lscht <call>  aus <gruppe>. Zugelassen in einer Gruppe sind maximal
      50 Calls.

(MSY) L
      Zeigt alle MSG-Files.

(MSY) S <call> #x <text>
      Schreibt <text>  an <call>  mit Lifetime #<x>. Hier ist eine Lifetime von
      maximal 99 Tagen mglich.

(MSY) V
      Ausgabe von der Versionsnummer und dem Datum.

(SYSH)elp      (externer Befehl)
      Ist ein  externer Befehl  fr eine  neue Hilfefunktion.  Funktion wie bei
      (H)elp nur wird auf die OHS.TXT Online-Hilfe-Sysop zugegriffen.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 41


Hilfsprogramme fr den SYSOP zu Hause:

(MAKEDAT.EXE)
      Wer Sat-Daten  auf dem  Digipeater  anbietet,  mu  diese  auch  pflegen!
      (Andernfalls solltet Ihr lieber die SAT.EXE in USEREXE lschen.)

      DB1HZ hat nun statt der bisher 22 Sat's 40 Berechnungen ermglicht in der
      neuen SAT.EXE.  Auerdem stehen  die Daten nun nicht mehr in Einzelfiles,
      sondern es  ist nun  nur noch  das File  SAT.DAT im  Verzeichnis  TNN  zu
      pflegen. Das  Verzeichnis DATEN kann somit entfallen. Ferner wird nun ein
      evtl.  vorhandener   CO-Prozessor  untersttzend   bei   der   Berechnung
      hinzugezogen, was  die Berechnungszeiten  positiv beeinflut.  Die bisher
      vorhandene Umgebungsvariable  SET SATQTH=<Locator> oder <Koordinaten> ist
      entfallen. Es wird nun die bereits vorhandene Variable QTH mitbenutzt.

      Das  Programm   MAKEDAT  dient   der  Umwandlung   der  via  Packet-Radio
      verbreiteten Keplerdaten  im AMSAT- oder 2LINE-NASA-Format in die von SAT
      Master erwarteten  Datenstze. Nhere  Informationen zu  MAKEDAT bekommst
      Du, indem Du das Programm ohne Parameter aufrufst.

      Zum Ablauf:
      Man ffnet  auf seinem  Rechner zu  Hause ein SAVEFILE z.B. mit dem Namen
      KEPLER.TXT. Dann  kann man  mit <read  kepler> in  der Box  alles, was an
      neuen Daten  Texten und Programmen dort vorhanden ist, einlesen. Nach dem
      Schlieen des  SAVEFILES  wird  nun  MAKEDAT  /l  KEPLER.TXT  aufgerufen.
      MAKEDAT aktualisiert  nun nur  die Eintrge  der SAT's,  die in der Datei
      SAT.FLT eingetragen  sind, in  der Datei  SAT.DAT. Anschlieend die Datei
      SAT.DAT <load  sat.dat> wie  ein Programm in den Knoten laden .... fertig
      ist's!

(TNNSET.EXE)
      Stammt von  IK7NXQ und  soll das  Erstellen von  EPROMS fr der Tokenring
      erleichtern. Einfach mal aufrufen .. es erklrt sich selbst.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 42


Befehle fr alle User

(BE)ACON
      Zeigt die eingestellten Bakenparameter und Bakentexte an.

(C)ONNECT
      Connect zum HOST-Interface wenn dieses mit <ESC> Y 1 freigegeben ist. Ist
      Y auf  0 gesetzt,  so  wird  am  Terminal  ein  CONNECT REQUEST fm <call-
      ssid> <datum uhrzeit> angezeigt.

(C)ONNECT <call>
      Mit dem  Connect-Befehl wird eine Verbindung zu einem anderen Knoten oder
      einem anderen Benutzer aufgebaut. Die Eingabe

      CONNECT DB0FD

      oder auch abgekrzt und klein geschrieben

      c db0fd

      bewirkt, da erst die Liste der bekannten Ziele nach dem Call

      DB0FD abgesucht wird. Handelt es sich um ein Call, das in der NODES-Liste
      eingetragen ist, so wird die Meldung:

      Interlink setup...

      ausgegeben.  Ist   dieses  Call   dort  nicht   vorhanden,  so  wird  die
      Destinations-Liste durchsucht.  Ist dort  ein Eintrag  zu diesem Ziel, so
      bekommt der User einen

      FlexGate setup (Portname)...,

      und der Link wird in diese Richtung aufgebaut.

      Wird dieses  Call local  gefhrt oder  auch  als  BOX-Port,  so  gibt  es
      entweder ein:

      BoxLink setup (Portname)... oder
      LocalLink setup (Portname)...

      Ist kein Eintrag vorhanden, so wird die MH-Liste durchsucht. Ist dort ein
      Eintrag vorhanden,  so wird  der  Connect  auf  dem  entsprechenden  Port
      ausgesendet. Ist  auch dort  kein Eintrag  vorhanden, so  bleibt nur noch
      eine Aussendung  des Connect auf dem Port 0 brig. Es wird dann immer die
      Meldung:

      Downlink setup (Portname)

      ausgegeben. An  den Meldungen ist bereits erkennbar, und somit auch durch
      Router auswertbar,  ob eine  Verbindung zu einem TheNet- bzw. TheNetNode-
      Knoten berhaupt aufgebaut werden kann.

      Wurde eine  Verbindung zu einem TheNet- oder TheNetNode-Knoten aufgebaut,
      wird die Meldung mit dem ALIAS ausgegeben, sofern vorhanden:

      BS:DB0FC> Connected to H:DB0FD     ansonsten nur :
      BS:DB0FC> Connected to DB0FD

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 43


      Ein Benutzer  kann auch ber Digipeater connected werden. Die Eingabe ist
      dann:

      CONNECT DB3AN via DB0FD

      Das Wort  via kann entfallen oder beliebig abgekrzt werden. Es sind auch
      bis zu  8 Digipeater  mglich. Die Rufzeichen sind dann durch Leerzeichen
      zu trennen.  Diese  Mglichkeit  funktioniert  aber  nur,  wenn  bei  dem
      entsprechenden Digipeater auch L2-Digipeating eingeschaltet ist.

      Mgliche Fehlermeldungen sind:

      Failure with ...   :   Der gesuchte Partner hat sich nicht gemeldet.

      Busy from ...      :   Der Partner hat einen Verbindungsaufbau abgelehnt.

      Node not avilabile :   Das Ziel  ist zwar  bekannt aber  es gibt zur Zeit
      keine Verbindung dahin.

      Die folgenden  Meldungen zeigen  an, da  der Knoten, an den der CONNECT-
      Befehl geschickt  wurde, berlastet  ist und  daher die  Verbindung nicht
      aufgebaut werden konnte:

      Node busy
      Link table full
      Circuit table full

      Ein  Connect-Befehl   kann  jederzeit   durch  eine   beliebige   Eingabe
      abgebrochen werden, eine Leerzeile reicht aus.

      Im Connect-Befehl  kann auch  der Port-Name mit angegeben werden. Gltige
      Port-Namen erhlt  man mit  dem (PO)rt-Befehl.  Auf dem Multi-Baud Zugang
      von  DB0EAM   sind  u.a.  die  Port-Namen  "70cm_1200",  "70cm_9600"  und
      "23cm_9600"  eingetragen.   Wird  im  Connect-Befehl  der  Port-Name  mit
      angegeben, so wird der Connect auf diesem Port ausgesendet ohne Beachtung
      eines Eintrages in der MH-Liste. Format: C DB6XYZ 23cm_9600.

      Wird ein  Connect  ohne  Argument  eingegeben,  so  wird  versucht,  eine
      Verbindung zum  HOST-Terminal herzustellen.  Das ist  jedoch nur mglich,
      wenn der  Sysop mit  dem Befehl  <ESC> y1  Verbindungen zum HOST-Terminal
      freigegeben hat und davon eine nicht belegt ist, ansonsten gibt es ein :

      Busy from <call>.

      LOOP DETECTED ist  eine Warnung,  da der gewhlte Verbindungsaufbau eine
      Schleife (Loop)  bildet. Es wird also eine Interlink-Verbindung in beiden
      Richtungen ber  den selben  Nachbarknoten und  somit unntig  belegt. Im
      Gegensatz zu  anderer Knotensoftware erfolgt jedoch nur eine WARNUNG, die
      Verbindung kann trotzdem aufgebaut werden.

      WARNING: loop detected via neighbour: DB0..       (Help Loop)

      Letzteres ist  aber nicht  immer sinnvoll und man behindert sich selbst..
      Bitte mit  2 mal  Quit zum  vorletzten Knoten  zurck gehen  und dann die
      Verbindung direkt aufbauen...

(CONV)ers
      Schaltet um in den Convers-Modus.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 44


      Die Convers-Befehle stehen unter -(CONV)ERS -intern-.

(CONV)ers <Kanal>
      Schaltet um in den Convers-Modus auf Kanal <Kanal>.

(CONV)ers C(stat)
      Zeigt die bestehenden Verbindungen, Laufzeiten, Datenmengen usw. an.

      Host     State    Quality Revision  Since NextTry Tries Queue  RX  TX

(CONV)ers O(nline) [q ; l ; a]
      Zeigt die Benutzer das Convers an. Zustzliche Optionen wie [q ; l ; a],
      sind mglich.

      Wird nun ein Convers-LOOP bemerkt, so wird der ermittelte Link fr eine
      Stunde aus dem Verkehr gezogen. Trotzdem sollten LOOPs vermieden werden.
      Die Anzeige der Eintrge wie (DB0GOE on port 6) sind erst nach der
      Sysopprivilegierung sichtbar.


 Host      State       Quality Revision  Since NextTry Tries Queue  RX    TX
 db0goe    Connected    1s/1s  pp-3.06t  17:55                 0  136K  267K
 (DB0GOE on port 6)
 db0ii     Connected   10s/7s  pp-3.06t   7:07                 0    1K   48K
 (DB0II on port 9 via DB0BID)
 db0kh     Connected    1s/1s  pp-3.06t   6:13                 0   17K   65K
 (DB0KH on port 11)
 db0gso    Disc./locked   ---             9:22  10:22          0
 (DB0GSO on port 9 via DB0BID)
  1 loops detected.
 DB0KV     (dw-0.84k)  2m   DB0NOE  (dw-0.82b)  5m   db0acc  (pp-3.12f) 25s
 db0ais    (pp-3.12f)  3m   db0ber  (pp-3.06t)  3m   db0bhv  (pp-2.93t)  1m
 db0bid    (pp-3.06t)  9s   db0bro  (pp-3.06t) 12s   db0cl   (pp-2.93t)  2m


(CONV)ers -intern-

      Der CONVERS-Modus bei TheNetNode

      Seit Conversd v2.14 besteht die Mglichkeit, Convers-Knoten untereinander
      zuvernetzen, d.h.  ein Convers-User  mu sich  nicht  ber  einen  langen
      Digipeaterweg bis  zu dem  Convers-Knoten connecten,  auf dem  sich seine
      gewnschten  Gesprchspartner  befinden,  sondern  es  gengt,  wenn  ein
      Connect zum  nchsten Convers-Knoten  aufgebaut wird,  der das  conversd-
      Protokoll untersttzt.  Leider neigte  diese Version  zu  Schleifen  beim
      Verbindungsaufbau.

      Seit TheNetNode  V1.50 (PC) ist ein wesentlich verbesserter Convers-Modus
      implementiert worden.  Es handelt sich dabei um Conversd PingPong-Release
      3.12, das  von DK5SG  entwickelt, von DC6IQ weiter gefhrt und von DL1XAO
      in TheNetNode eingebaut wurde.

      Mit  der   v3.12  (pp-conversd)  funktioniert  die  Vernetzung  nun  ohne
      Probleme. Auerdem wird eine Menge zustzlicher Komfort geboten, wie z.B.
      Personaltexte, Kanalthemen, Kanaloptionen und Umlautwandler.

      Auch ltere  Conversd knnen angebunden werden, nur verstehen diese nicht
      alle Kommandos  bzw. nicht  vollstndig, sie  wirken praktisch als Filter
      fr die neuen Funktionen.

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      Zwischen den  Convers-Hosts werden  alle Texte,  welche die verschiedenen
      User schreiben,  nicht mehr  getrennt fr jeden Benutzer einzeln, sondern
      nur noch  einmal bertragen.  Dies entlastet die Linkstrecken sprbar, da
      z.B. 10 Benutzern ein und dasselbe Packet ber die Interlinks nicht 10mal
      bertragen werden mu, sondern nur noch 1mal!

      Weiterhin ist  der  Convers-Einzugsbereich  natrlich  wesentlich  grer
      geworden, und  man kann  davon  ausgehen,  da  man  nun  hufiger  einen
      Gesprchspartner im Convers findet.

      Im CONVERS-Modus  stehen folgende  Kommandos zur Verfgung (die Kommandos
      knnen durch die Verwendung der Grobuchstaben abgekrzt werden):

 /Away [Text]           Markiert Dich als abwesend.
 /ALl [Text]            Text an alle User Deines Kanals.
 /Beep                  Beep-Modus an/aus.
 /Channel [n]           Verbindet dich zustzlich mit dem Kanal n.
 /CHARacter             Setzt verschiedene Zeichenwandlungen.
 /Destinations          Listet erreichbare ping-pong Hosts.
 /Help [Kommando]       Gibt Hilfe-Informationen.
 /EXClusiv User Text    Sendet Text an alle auf Deinem Kanal auer User.
 /Filter [Calls]        Setzt Calls, deren Texte gefiltert werden sollen.
 /Invite User           Ldt User auf Deinen Kanal ein.
 /Links [args]          Listet oder setzt (Sysops) conversd-Partner.
 /LISt                  Listet alle Kanle und ihre Themen.
 /LEave [Kanal]         Verlt Kanal oder derzeitigen Kanal.
 /Msg User Text         Sendet Text an User oder.
 /Msg #Kanal Text       Sendet Text an den angegebenen Kanal.
 /ME Text               Sendet einen Aktionstext.
 /MOde [Kanal] Optionen Setzt Kanaloptionen.
 /NOtify [Calls]        Setzt Calls, deren Erscheinen gemeldet werden soll.
 /Personal [Text]       Setzt persnliche Beschreibung.
 /PRompt abcd           Prompt setzen (a=Query; b=Normal; c=Ctrl-g; d=Ctrl-h).
 /Quit                  Convers verlassen.
 /QUEry [User]          Startet/beendet private Konversation.
 /Topic [#Kanal] [Text] Setzt Thema des Kanals. Thema=@ entfernt Thema.
 /UPtime                Wie lange luft dieses conversd berhaupt schon ?
 /Verbose               Laber-Modus ein/aus.
 /VERSion               Zeigt Info zu dieser Version.
 /Who [*; A; L; Q]      Zeigt User und Ihre Kanle
                        (*=eigner; A=abwesend; L=lang; Q=kurz).
 /WIdth [Wert]          Setzt/zeigt Zeilenbreite.

 Die Erklrungen im einzelnen:

 /ALL
      Wenn Du  im  /query  Modus  bist,  wird  Text  mit  vorangestelltem  /all
      behandelt, als wrdest Du ohne /query arbeiten.

 /AWAY <text>
      /away setzt  den Abwesendheitstext,  den die  anderen lesen  knnen. Beim
      Aufruf ohne  Argument wird  der Text  gelscht und  man gilt  wieder  als
      anwesend.

 /BEEP
      Hiermit wird  das Klingelzeichen  (CTRL-G), welches  vor jeder Mitteilung
      gesendet werden  kann,  ein-  oder  ausgeschaltet.  Dieses  Kommando  ist
      eigentlich eine Untermenge des /prompt Befehls, siehe dort.

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 /CHAN
      Verbindet Dich  zustzlich mit  dem gewnschten  Kanal. Im  Gegensatz  zu
      lteren conversd-Implementationen  verbleibt man  auch noch im vorherigen
      Kanal, denn  es wird eine Mehrfach-Kanal-Verbindung untersttzt. Um einen
      Kanal zu  verlassen, mut Du "/leave" verwenden. Ohne Angabe eines Kanals
      wird die Info ausgegeben, auf welchen Kanlen Du Dich befindest.

 /CHAR
      Mit   diesem   Befehl   kannst   Du   dem   Convers   mitteilen,   welche
      Zeichensatzwandlung Du  haben mchtest.  Die Syntax  ist:   /char [In-Typ
      [Out-Typ]] wenn  Du z.B. mit einem Atari ST arbeitest, knntest Du "/char
      pc atari"  eingeben. Wenn  Du einen  PC benutzt  und Umlaute  im TeX-Stil
      schreiben mchtest,  gebe "/char  tex  pc"  ein.  "/char  ?"  listet  die
      mglichen Einstellungen.

      Die Einstellung wird mit "/pers" gespeichert (siehe dort).

      Der    Dank    fr    diese    nette    Funktion    geht    an    Thommy,
      <dl9sau@,thynet.sub.org> (Internet  mail) <dl9sau@db0sao.ampr.org> (AmPR-
      Net mail). Vorschlge sollten an ihn weitergeleitet werden.

      Mgliche Einstellungen mit /char:
      iso-8859-1, ansi, 8bit
      dumb, ascii, none, us
      tex
      ibm7bit, 7bit, commodore, c64, digicom
      roman8
      ibmpc, pc, at, xt
      atari,
      binary, image

 /DEST
      Alle Pingpong-Hosts,  die miteinander verbunden sind, werden aufgelistet.
      Die Zahlen zeigen die Antwortzeiten in Sekunden.

 /DEST <call>
      Fragt den Weg zum <call> ab und zeigt dabei die bertragungszeiten ab.

 /EXCL
      Dieses Kommando  ist das  Gegenteil des  /msg-Befehls. Hiermit sendest Du
      Text an  alle User  dieses Kanals  auer dem  einen als  ersten Parameter
      angegebenen. Da  der  Text  intern  als  privater  Text  an  die  anderen
      verschickt wird, werden die Links etwas mehr belastet

 /FILT
      Wenn Du  die Texte bestimmter User nicht lesen mchtest, so kannst Du sie
      hiermit in  eine Liste einfgen. Alle Texte werden dann ausgefiltert, bei
      persnlichen Texten  ("/msg")  wird  eine  Rckmeldung  an  den  Absender
      geschickt. Das  Setzen/Lschen geschieht  wie bei  "/notify",  also  z.B.
      "/filter + dc1ik - db4ut" setzt dc1ik und lscht db4ut aus der Liste.

 /HELP
      Das Hilfekommando  kann von  zustzlichen Parametern  gefolgt  sein.  Der
      Schrgstrich darf  hier nicht  vor dem  fraglichen Kommando stehen. Z.B.:
      /Help Invi.  ALLE Hilfstexte  knnen auch  auerhalb des Convers-Mode mit
      "Help conversd" als komplette bersicht gelesen werden.

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 /INVI
      Es wird eine Einladung zum genannten User geschickt. Diese Einladung wird
      durch das  gesamte Netz  geleitet. Wenn derjenige auf einem anderen Kanal
      ist und  Dein Kanal  als privat  eingerichtet ist,  so kann er auf Deinen
      Privatkanal wechseln. Wenn er im Befehlsinterpreter eines Knotens ist, so
      empfngt er  die Einladung,  er kann  dann aber  nicht direkt  auf Deinen
      Privatkanal kommen, weshalb er nochmals einzuladen ist.

 /JOIN
      Verbindet Dich  zustzlich mit  dem gewnschten  Kanal. Im  Gegensatz  zu
      lteren conversd-Implementationen,  verbleibt man auch noch im vorherigen
      Kanal, denn  es wird eine Mehrfach-Kanal-Verbindung untersttzt. Um einen
      Kanal zu  verlassen, mut Du "/leave" verwenden. Ohne Angabe eines Kanals
      werden Infos zu den von Dir benutzten Kanlen ausgegeben.

 /LEAV
      Mit diesem Befehl kannst Du entweder den derzeitigen oder den angegebenen
      Kanal verlassen. Wenn dieser der letzte ist, so wird conversd verlassen.

 /LINK
      Der  momentane   Linkstatus  wird   angezeigt.  Dies  sind  normalerweise
      Hostname, Linkstatus,  Laufzeiten, Versionskodes  und Statuszeit, gefolgt
      von der  Zeit des  nchsten Connectversuches und Anzahl der Versuche (auf
      Disconnecteten  oder  im  Aufbau  befindlichen  Links),  bei  bestehender
      Verbindung werden die Queue-Lngen und Byte-Statistiken angezeigt.

      Wenn Du  Sysop bist,  kannst Du Verbindungen setzen oder lschen. Es wird
      dann auch  noch zustzlich  in  Klammern  der  Verbindungsweg  angezeigt.
      Syntax: /l [[-] Host [Port [via]]]

 /LIST
      Alle Kanle, ihre Themen, Optionen und User werden angezeigt. Die
      Klammerwerte bedeuten:
      (@) =    Channel Oparator,
      (G) =    Mit AWAY abwesend gemeldet,
      (!) =    User ist im Sysopmodus.

 /ME
      Dieser Befehl  dient dazu,  den Usern  auf Deinem  Kanal  eine  Ttigkeit
      anzuzeigen. Wenn  du z.B. "/me ghnt" eingibst, bekommen alle User dieses
      Kanals folgendes angezeigt:

      *** dc6iq ghnt

 /MODE
      Das Mode-Kommando  ist eines  der kompliziertesten.  Es  wird  wie  folgt
      benutzt:

      "/mo [<Kanal>] <+ ; -> <t ; i ; s ; m ; p ; l ; o <User>>".

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      Die Optionen bedeuten folgendes:
      t =      Das Thema des Kanals lt sich NUR von Kanal-Sysops ndern.
      i =      Der Kanal wird Usern anderer Kanle verheimlicht.
      s =      Der Kanal ist geheim, die Kanalnummer wird nicht mehr angezeigt.
      m =      Der Kanal ist moderiert, nur Kanal-Sysops drfen schreiben.
      p =      Der Kanal ist privat, man bentigt eine Einladung zum Einloggen.
      l =      Der Kanal ist lokal, Texte werden nicht weiter verteilt.
      o <User> =           Macht <User> zum Kanal-Sysop (kein - mglich).

      Das Plus  setzt eine Option, der Strich lscht sie. Es sind Kombinationen
      erlaubt, so wrde z.B. "/mode 69 -s+todc6iq" folgendes bewirken: Kanal 69
      ist nicht mehr geheim, aber die Themen drfen nur vom Kanal-Sysop gesetzt
      werden. Zustzlich wird dc6iq ein Kanal-Sysop.

 /MSG
      Sendet einen  Text an  einen speziellen  User oder  an einen  verbundenem
      Kanal. Wenn  der Text  an einen  Kanal gehen  soll, so  mu man folgendes
      eingeben:

      "/msg #<Kanal> <text>".

      Wenn das  Ziel ein  User ist,  so kann  er den  Text an  den zustzlichen
      Sternchen erkennen. Z.B. wenn dc6iq eine Nachricht an dc1ik mit "/m dc1ik
      Das ist ein Test" schickt, so erhlt dc1ik folgendes: "<*dc6iq*>: Das ist
      ein Test".

 /NOTI
      Du wirst  informiert, wenn  eine bestimmte Person in der Personenliste im
      convers erscheint.  Z.B. fgt  "/notify +  dc1ik" dc1ik in die Liste ein,
      "/notify -  db4ut" entfernt  db4ut aus  der Liste.  Das  Einfgen/Lschen
      mehrerer Calls  in einem  Kommando ist  mglich, z.B.  bewirkt "/notify +
      dc1ik db4ut  -  dc6iq  dh2paf  +dg3kcr",  da  dc1ik,  db4ut  und  dg3kcr
      eingefgt werden  sowie dc6iq  und dh2paf  entfernt werden. Das Entfernen
      von Calls, die nicht in der Liste stehen, wird ignoriert.

 /PERS
      Es kann  eine kurze Beschreibung zu Deiner Person gesetzt werden, den die
      anderen User mit "/who" sehen knnen. Z.B: "/pers Fred, Buechig, JN49fb".

      Ohne Text wird die Beschreibung gelscht. Diese Implementation merkt sich
      bis zu 118 Zeichen der Beschreibung und setzt diese dann automatisch beim
      Einloggen (die  "/char"  und  "/width"  Einstellungen  werden  dann  auch
      gespeichert und beim Einloggen gesetzt).

 /PROM
      Das prompt-Kommando  nimmt  vier  Argumente  in  einer  zusammenhngenden
      Zeichenkette. "/prompt abcd" setzt
      a =  Als "/query"-Prompt.
      b =  Fr den normalen Prompt.
      d =  ist ein Zeichen, um den Prompt zu lschen (normalerweise Backspace
      c =  Ist ein Zeichen, welches vor jedem Text, den Du empfngst, gesendet
           wird (normalerweise also CTRL-G).

 /QUER
      Der angegebene  User ist in Zukunft der einzige Empfnger fr alle Texte,
      die Du  eingibst. Diese  werden  dann  als  private  Texte  an  den  User
      geschickt, wie  bei "/m".  Zum Ausschalten ohne Argument aufrufen, danach
      geht alles wieder wie gewohnt an den Kanal. Sozusagen ein Privatmodus.

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 /QUIT
      Wenn Du  das eingibst,  verlt Du  diesen wunderbaren Ping-Pong-Convers.
      Ich hoffe, es gefiel Dir.

 /TOPI
      Hiermit kann  fr den  Kanal ein  Thema gesetzt  werden. Die anderen User
      knnen dieses  sehen, wenn  sie "/who  quick" oder "/list" eingeben. Wenn
      keine Kanalnummer  angegeben wird,  so wird  das Thema des aktiven Kanals
      gesetzt. Wird  eine Nummer  angegeben, so  mu Du  auch auf  diesem Kanal
      eingeloggt sein.  Um  das  Thema  zu  lschen,  ist  als  Thema  ein  "@"
      einzusetzen.

 /UPTI
      Dieser Befehl zeigt an, wie lange conversd schon aktiv ist.

 /VERB
      Schaltet die  Laber-Option ein/aus.  Du bekommst dann viele Informationen
      ber Aktionen  der User (Einloggen/Ausloggen/Texte-setzen/...), auch wenn
      diese nicht auf Deinem Kanal sind.

 /VERS
      Zeigt etwas Text zu dieser Version (in Englisch).

 /WHO
      Dieser Befehl hat 4 Optionen.
      a =  Zeigt alle User und ihre Abwesendheitstexte, wenn gesetzt.
      l =  Generiert eine LANGE Liste mit Personenbeschreibung,
           Abwesendheitstexte und Queue-Informationen.
      q =  Gibt eine kurze Auflistung aus
      * =  Zeigt alle User Deines Kanals.

      Wenn Du Informationen ber bestimmte User brauchst, kannst Du die "/who u
      Userliste" Variante benutzen.

 /WIDT
      Macht  conversd   Deine  Bildschirmbreite  (Zeichen/Zeile)  bekannt.  Die
      Meldungen der anderen wird dann auf diese Breite gebracht. Voreingestellt
      ist 80. Die Einstellung bei "/pers" gespeichert (siehe dort).

 (!) <TheNetNode-Befehl>:
      Mit einen  vorangestelltem !  ist es mglich, die TheNetNode-Befehle auch
      vom Convers aus aufzurufen.

(CQ) <text>
      Durch Eingabe  von CQ  kann ber jeden TheNet-Knoten ein CQ-Ruf gestartet
      werden. CQ  Text... (Text  bis zu  75 Zeichen), jedoch keine zustzlichen
      Digipeater  mglich.   TheNetNode  kann   mehrere  CQ-Rufe   gleichzeitig
      verwalten, jedoch nur einen je Uplink bzw. Circuit.

      Wie starte ich einem CQ-Anruf ?

      Angenommen, DB2OS  in Hannover  mchte beim  Knoten in Braunschweig einen
      allgemeinen CQ-Ruf absetzen. Zunchst connected er BS:DB0FC und gibt dann
      dort den CQ-Befehl ein.

      cq CQ de DB2OS HANNOVER JO42VG/EM60G VIA BS -- PSE CONNECT DB2OS-15

      WICHTIG: Durch  einen nachfolgenden  Befehl oder  ein RETURN  wird der CQ
      Zustand abgebrochen!

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  VARIANTE A:

      OM Karl,  DK7AL, ist  zur gleichen Zeit mit dem Knoten BS:DB0FC connected
      und sieht nun bei der Eingabe des USER-Befehls folgende Liste:


 BS:DB0FC> TheNetNode 1.70 (731)
 Uplink (DF3AV)                <-->       Circuit (BS77:DB0FC-8  DF3AV)
 Uplink (DF2AU)                <..>       Downlink (DF2AU-15  DK4EG-1)
 Circuit (H:DB0FD  DB2OS)      <..>       CQ (DB2OS-15)
 Uplink (DK7AL)


      "<..> CQ(DB2OS-15)"  zeigt nun an, da DB2OS (vom Knoten H:DB0FD kommend)
      eine Verbindung  in den  Raum BS  sucht und den CQ-Befehl eingegeben hat.
      DK7AL mu  an dieser  Stelle nur "C DB2OS-15" eingeben und ist SOFORT mit
      DB2OS  verbunden!!!  Das  mhsame  Zurckverfolgen  des  Verbindungsweges
      entfllt komplett bzw. ist nicht erforderlich.

  VARIANTE B:

      OM Wolfgang,  DB3AN, monitort  die Frequenz und sieht pltzlich folgendes
      Paket auf dem Bildschirm (NORD><LINK Firmware):


      fm DB2OS-15 to CQ ctl UI^
      CQ de DB2OS HANNOVER JO42VG via BS -- PSE CONNECT DB2OS-15


         !       !
         !       +----------------------CQ CQ CQ...ggf. mit Text...
         +------------------------------Absender, OM Peter, DB2OS

      Dieses Paket  wurde von  BS:DB0FC unmittelbar  nach dem  Empfang des  CQ-
      Befehls (mit Text dahinter) als UI-Paket abgestrahlt.

      Um diesen  CQ-Ruf zu  beantworten, mu  Wolfgang nicht erst den Knoten BS
      connecten, sondern er gibt seinem eigenen TNC den Befehl zum Aufbau einer
      Verbindung mit DB2OS-15 (Connect DB2OS-15, aufpassen bei der SSID !), als
      ob DB2OS-15 direkt in der Nachbarschaft wohnt.

      Nachdem BS:DB0FC  das SABM-Paket  von DB3AN empfangen hat, ist SOFORT die
      Verbindung mit  DB2OS hergestellt,  und bei  DB2OS erscheint  die Meldung
      "BS:DB0FC> Connected to DB3AN".

      Wie man  sieht, kann  man also  auf der  Benutzerebene des  Knotens, oder
      direkt, den Verbindungsaufbau nach dem "Sichten" des CQ-Rufs einleiten.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 51


(D)EST
      Zeigt die  Eintrge der  NODES-Liste in  der bei den RMNCs blichen Weise
      an.


 Destinations (5):
 DB0BID  0-0    23   DB0EAM  3-3    23   DB0EAM  4-4    23   DB0NHM  0-0    23
 DB0NHM  4-4    23
   1)     2)     3)


      1.)  Erreichbare Ziele (Destinations),
      2.)  SSID-Bereich des Calls,
      3.)  voraussichtliche Zeit bis zum erreichen des Zieles in 100 ms
      Schritten.

(D)EST <call>
      Zeigt die  Laufzeit zu  einen Call  an. Auch  unvollstndige  Calls  sind
      mglich. Z.B.  fhrt die  Eingabe von  (D)est HB9 zur Anzeige aller HB9..
      Destinationen.

(D)EST <call> *
      Zeigt an, ber welchen Port und Nachbarn das Call erreicht wird.

(H)ELP
      Ausgabe eines Hilfs-Textes.

(L)INKS
      Zeigt die eingetragenen Rufzeichen, die den Links zugeordnet sind.


 PORT-Typ-ALIAS-CALL------via Digipeater---------
   4  L+  KSDXC DB0EAM-4
   5  B+  KSBOX DB0EAM-3
   6  N    GOE7 DB0GOE
   9  F     BID DB0BID
   9  N   SARTG HB9AK     via DB0BID


      Typ:
      L  = Localer Eintrag
      L+ = Localer Eintrag wird gemessen
      B  = Box-Link
      B+ = Box-Link wird gemessen
      F  = FlexNet-Nachbar
      N  = NetRom-Nachbar

(M)ailbox
      Wurde (siehe  oben) ein  Box-Link eingetragen,  so reicht die Eingabe zum
      Connect der LOCALEN-Mailbox. Sinn dieses Befehles ist es, nicht immer auf
      einem Knoten nach der nchstgelegenen Mailbox suchen zu mssen.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 52


(MH)EARD <erweiterung>
      Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten  10 gehrten  Calls  mit
      Datum, Uhrzeit,  Port-Name, RX-Byte  und TX-Byte  aus. Die  MH-Liste wird
      seit der  Version  TNN149l9  wie  die  Statistik  im  aktuellen  Laufwerk
      gesichert. Sie dient nun auch dazu, einen User auf dem Port zu connecten,
      auf dem  er zuletzt  gehrt wurde. Die SSID wird hierbei beachtet. Es ist
      also mglich, mit dem Call DB0XY-1 auf dem Port 0 und mit dem Call DB0XY-
      2 auf  einem anderen  Port QRV zu sein. Wer selten QRV ist, fllt nun, je
      nach Lnge der Liste, irgendwann aus ihr raus.

      <erweiterung>
      Als Erweiterung  kann ein  "+"  eingegeben  werden.  Es  wird  dann  eine
      erweiterte User-Statistik  ausgegeben.  Sie  besteht  aus  den  vom  User
      empfangenen Rej  = (r)  an den  User gesendete Rej = (t) sowie die Anzahl
      der DAMA-Verste = (d).


 KS:DB0EAM> MHEARD (500/1728)
 19.03.94 13:34 P 9 [   927365,  1932892] DG9FU      126r   119t     0d
 19.03.94 13:33 P 0 [    59149,   407445] DG2ACM      45r    28t     0d
 19.03.94 13:33 P 0 [    24821,   856196] DK7VW       42r    23t     0d
 19.03.94 13:33 P 0 [    40804,   231704] DG2ACM-1    49r    44t     0d
 19.03.94 13:33 P 0 [      880,    43047] DK3ZL        4r     0t     0d
 DG9FU de DB0EAM >


      MHEARD (<anzahl>/<anzahl>)
      Die beiden Ziffern in der ersten Zeile geben an:
      1. <anzahl> = Lnge der gefhrten MH-Liste,
      2. <anzahl> = Anzahl der freien Buffer.

(MH)EARD <anzahl> <erweiterung>
      Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten  <anzahl> gehrten Calls
      mit Datum, Uhrzeit, RX-Byte und TX-Byte aus.

(MH)EARD <call> <erweiterung>
      Listet wann  und unter  welcher SSID  der User  mit dem <call> den Knoten
      zuletzt benutzt  hat. Weiterhin  werden die  RX-Byte und TX-Byte (aus der
      Sicht des Knotens) mit angezeigt, die seit dem letzen Lschen der MHEARD-
      Liste oder Verndern der Anzahl der Listeneintrge aufgelaufen sind.

      Im <call>  knnen auch  Wildcards verwendet  werden. Dabei  steht "*" fr
      beliebig viele (oder keine) Zeichen und "?" steht fr genau 1 Zeichen.

      (MH)EARD df6ln   = Eintrge mit dem Rufzeichen DF6LN
      (MH)EARD df*     = Eintrge von DF-Stationen
      (MH)EARD *b?     = Stationen mit "B" als vorletztem Buchstaben
      (MH)EARD *b*     = Stationen mit "B" im Rufzeichen

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(N)ODES
      Zeigt alle momentan bekannten Knoten an, die das NET/ROM- bzw. TheNet-L3-
      Protokoll  verwenden.   Die  ausgegebene   Liste  wird   regelmig  ber
      sogenannte Rundspruchsendungen  (Broadcasts) der TheNet-Nachbarknoten auf
      dem neuesten  Stand gehalten.  Die Liste  ndert sich  also,  wenn  Links
      ausfallen  oder   neue  Links   hinzukommen.  Auerdem  ndern  sich  die
      Linkqualitten  der   einzelnen  Eintrge   in   Abhngigkeit   von   der
      Linkbelastung und bei schlechten Ausbreitungsbedingungen. Beispiel:


       1    2             3
       /    /             /
      KS:DB0EAM > Nodes (7):

      SH9600:DB0AZ    HUSUM:DB0HES    HHWEST:DB0HHW   HL:DB0MAR
      KIELMB:DB0OQ       SL:DB0SUE      SYF7:OZ3DIJ-7
        /      /
       4      5


      1.)  Alias dieses Netzknoten.
      2.)  Rufzeichen dieses Netzknoten.
      3.)  Anzahl der bekannten Knoteneintrge.
      4.)  Alias des Endknoten.
      5.)  Rufzeichen des Endknoten.

      ALIAS  ist   dabei  eine   maximal  6-stellige   Abkrzung  zur  besseren
      geographischen Einordnung  des Knotenstandortes.  In unserem  Raum werden
      normalerweise die  blichen Autokennzeichen als ALIAS verwendet oder aber
      kurze  Ortsnamen   auch  ausgeschrieben  (wie  z.B.  bei  KS:DB0EAM  oder
      KIEL:DB0IL). Zu den in der Liste aufgefhrten Endknoten kann in der Regel
      mit dem  Connect-Befehl eine  Verbindung hergestellt  werden.  Endknoten,
      deren ALIAS  mit "BOX" oder "MB" endet, sind damit als Mailbox erkennbar;
      DX-Cluster sind mit "DX" oder "DXC" am Ende des ALIAS erkennbar.

      Die Anzahl  der bekannten  Netzknoten wird  hinter  "Nodes"  in  Klammern
      angezeigt.

      Der Nodes-Befehl  kann bis auf den ersten Buchstaben abgekrzt werden und
      auch beliebig  gro und / oder klein geschrieben werden. Der Nodes-Befehl
      kann auerdem  mit Parametern  aufgerufen  werden,  um  Informationen  zu
      einzelnen Endknoten oder Gruppen von Endknoten zu bekommen.

      Mit dem Befehl:

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(N)ODES <call>      oder

(N)ODES <alias>

      Bekommt man  eine Auflistung  der bekannten  Wege zu  dem mit <call> bzw.
      <alias> angegebenen  Endknoten. So  erhlt man  z.B. mit "(N)odes ON5ZS".
      Ein zustzliches "*" hinter <call> zeigt alle Wege an.


                  1    2
                 /    /
      Routes to D0:ON5ZS
      --Qua-RxQ-TxQ-Obs-Interval-Po-PathQ-Neighbour--
      > 104 106 104 *   275/300  11 251   DB0KH
      + 86  106 104 *            9  214   DB0KH via DB0BID
        3   3   104 0            9  3     ON5ZS via DB0BID
      ^ /   /   /  /      /      / /       /
      3 4  5    6  7     8      9 10      11


       1.) ALIAS-Kennzeichen des gefragten Endknoten.
       2.) Rufzeichen des gefragten Endknoten.
       3.) > = Der Weg wird derzeit verwendet fr eine Verbindung zu dem
           Endknoten.
           + = Zeigt eine alternative Route an, ber die auch Datenbertragung
           stattfindet.
           - = Diese Route ist abgemeldet und wird nicht mehr benutzt.
           * = Es wird kein Obs mehr gefhrt, da der Nachbar bereits
           differenziellen Broadcast unterstzt.
       4.) Qualitt des jeweiligen Weges. Es sind Werte von 0 bis 255 mglich,
           255 ist optimal, Werte unter ca. 50 bedeuten, da eine Verbindung
           auf diesem Weg eventuell nicht mglich ist.
       5.) RxQ Qualittswert den der Nachbar ber das Ziel ON5ZS gemeldet hat.
           Bzw. wenn es ein direkter Nachbar ist, die ermittelte Linkqualitt.
       6.) Qualitt mit der das Ziel weitergemeldet wird. (Errechnet sich aus
           RxQ und gemessener Linkqualitt zum Nachbarknoten).
       7.) Veraltenszhler; wird bei Empfang eines Rundspruchs vom Nachbarn auf
           12 gesetzt (wenn die Standard-Parameter eingestellt sind) und bei
           jedem eigenen Rundspruch um 1 verringert. Wenn 0 erreicht wird, wird
           der Eintrag gelscht.
       8.) Interval zeigt an, wann der der Knoten wieder gebroadcastet wird.
           (Verbleibende ms*10/eingestellten Wert (Param. 5))
       9.) Port, ber den der Nachbarknoten erreichbar ist.
      10.) PathQ ist die Qualitt zu dem Nachbar auf dem angezeigten Port.
      11.) Rufzeichen des Nachbarknotens fr den jeweiligen Weg.

      Um erweiterte  Informationen ber  eine Gruppe von Endknoten zu bekommen,
      gibt man den Befehl ein:

(N)ODES <qualitt> <name>

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      Fr <qualitt>  wird  dabei  der  Wert  fr  die  minimale  Qualitt  der
      Endknoten angegeben.  Soll nicht  eine minimale,  sondern  eine  maximale
      Qualitt  angegeben   werden,  wird   vor  den  Qualittswert  ein  Minus
      geschrieben. Fr  <name> kann  ein Rufzeichen  oder ein  ALIAS eingesetzt
      werden, bei  dem "*"  und "?"  als Platzhalter  verwendet werden  knnen.
      Dabei steht "*" fr beliebig viele (oder keine) Zeichen und "?" steht fr
      genau 1  Zeichen. Auerdem  kann man  die Abfrage auf den ALIAS-Teil oder
      auf den  Rufzeichen-Teil des  Knoteneintrages beschrnken,  indem man ein
      ":" vor  oder hinter <name> setzt. Mit "<name>:" begrenzt man die Abfrage
      auf den  ALIAS-Teil, und  mit ":<name>"  begrenzt man die Abfrage auf den
      Rufzeichenteil der Knoteneintrge. Wird nur eine <qualitt> angegeben, so
      werden alle  Knoten mit passender Qualitt angezeigt. Wird nur ein <name>
      angegeben, so wird die Qualitt bei der Auswahl nicht bercksichtigt. Die
      ausgegebene Liste an Endknoten sieht dann z.B. so aus:


 KS:DB0EAM > Nodes: (7)

   HHS:DB0HBS  176/11/1 HHSBOX:DB0HBS-1  69-11+1
    /     /    / / /  /                   /  /
   1     2    3 4 5  6                   7  8


      1.)  ALIAS des Endknoten.
      2.)  Rufzeichen des Endknoten.
      3.)  Qualitt fr den besten bekannten Weg.
      4.)  Der "/" zeigt an, da dieser Weg benutzt wird.
      5.)  Veraltenszhler (12 = sehr neu, 1 = sehr alt).
      6.)  Port fr Nachbarknoten.
      7.)  Der "-" zeigt an, da dieser Weg unbenutzt ist.
      8.)  Das "+" zeigt an, da ein alternativer Weg besteht.



Beispiele:

Befehl        ! Antwort
==============!==========================================================
NODES 200     ! Alle Eintrge mit Qualitt min. 200.
NODES -60     ! Alle Eintrge mit Qualitt max. 60.
NODES 100 d*  ! Rufzeichen oder ALIAS beginnt mit "D", Qualitt min. 100.
NODES -100 *d ! Rufzeichen oder ALIAS endet mit "D", Qualitt max. 100.
NODES *d*     ! Rufzeichen oder ALIAS enthlt ein "D", Qualitt egal.
NODES ?????   ! Rufzeichen oder ALIAS ist genau 5 Zeichen lang.
NODES :d*     ! Rufzeichen beginnt mit "D".
NODES :?b*    ! Rufzeichen mit "B" als 2. Buchstaben (DB- u. HB9-Stationen).
NODES :hb9*   ! HB9-Rufzeichen.
NODES :*l     ! Rufzeichen endet mit "L".
NODES k*:     ! ALIAS beginnt mit "K".
NODES *box*:  ! ALIAS enthlt "BOX".
NODES *dx:    ! ALIAS endet mit "DX".
NODES *u?:    ! ALIAS mit "U" als vorletztem Buchstabe.
NODES *       ! Zeigt die gesamte Liste an.

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(P)ARAMETER
      Ausgabe der Parameter-Liste.

   Gemeinsame Parameter fr alle Ports:


 KS:DB0EAM> Parms:
 01: Max-Nodes   200      02: min-Quality 59       03: Obs-Init    12
 04: min-BCast   9        05: Broadcast   300      06: Lifetime    30
 07: T-Window    10       08: NoAckBuf    10       09: Timeout     3600
 10: SaveConfig  6        11: Paclen      236      12: DAMA-Speedf 0
 13: DAMA-Enable 1        14: DAMA-MaxPri 10       15: DAMA-MaxPol 10
 16: DAMA-Tout   5        17: unused      0        18: maxLaufzeit 0
 19: CommandLog  0


      01: Max-Nodes
           Maximale Anzahl  an Eintrgen  in der Zielknotenliste. Jeder Eintrag
           eines Zielknoten bentigt 72 Byte (einen Puffer) im Speicher.

      02: min-Quality
           Minimale Qualitt  fr automatischen Update der Zielknotenliste. Nur
           Knoten mit  mindestens dieser Qualitt werden in die Zielknotenliste
           aufgenommen. Die  Zielknotenliste wird  automatisch  immer  auf  dem
           neusten Stand  gehalten. Um  in diese  Liste nur  sinnvolle Wege mit
           einer   gewissen   Grenzqualitt   aufzunehmen,   werden   fr   das
           automatische Updaten  ausschlielich Wege  mit einer Mindestqualitt
           ( = diesem Parameter) angenommen. Bei 0 ist das automatische Updaten
           komplett ausgeschaltet.

      03: Obs-Init
           Anfangszhlerstand Veraltenszhler,  0 =  Veraltenszhler wird nicht
           gefhrt. Wird  der Weg  zu einem  Knoten durch  den Broadcast  eines
           Nachbarknotens empfangen  oder  eine  Verbindung  von  einem  bisher
           unbekannten Zielknoten  hergestellt, so wird der Veraltenszhler fr
           diesen Zielknoten  auf diesen  Parameter gesetzt. Jedesmal, wenn das
           Auto-Update-Rundspruchintervall (Broadcast) abgelaufen ist, ohne da
           zwischendurch eine NODES-Bake mit dem Zielknoten als Eintrag von dem
           entsprechenden Nachbarn  empfangen wurde, wird dieser Zhler um eins
           erniedrigt. Wenn  der Wert  des Veraltenszhlers  dadurch Null wird,
           wird der Eintrag aus der Nodesliste gelscht.

      04: min-BCast
           Minimaler Zhlerstand  des Veraltenszhlers,  damit die  Strecke zum
           Zielknoten noch  anderen Knoten  automatisch  mitgeteilt  wird.  Nur
           erreichbare Zielknoten  mit einem Veraltenszhlerstand grer/gleich
           diesem Parameter  werden Nachbarknoten  beim  automatischen  Updaten
           mitgeteilt. Dieser  Parameter verhindert  das  Mitteilen  veralteter
           Strecken an andere Knoten. Sollte nie grer als Parameter (03: Obs-
           Init )  sein, sonst  wird immer  nur der  eigene Knoten  den anderen
           mitgeteilt.

      05: Broadcast
           Ziellisten-Auto-Update  Rundspruchintervall   in   Sekunden,   0   =
           abgeschaltet. In  diesem  Intervall  werden  die  eigenen  bekannten
           Zielknoten anderen  mitgeteilt  und  die  Veraltenszhler  fr  alle
           bekannten Zielknoten  erniedrigt. Bei  0 geschieht  keine Mitteilung
           der erreichbaren Zielknoten an andere.

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      06: Lifetime
           Anfangszhlerstand Netzwerk  Paket-Lebenszeitzhler.  Alle  Netzwerk
           Layer-3/4 Pakete  haben ein  Lebenszeitfeld, in  dem angegeben wird,
           wie lange  dieses Paket  "zu leben"  hat. Es wird angegeben, wie oft
           dieses Paket  durch einen  Knoten weitergereicht  werden  darf.  Bei
           jeder  Weiterreichung   durch  einen  Knoten  wird  das  Feld  um  1
           erniedrigt, bei  Erreichen von  0 wird  das  Paket  nicht  mehr  zum
           nchsten Nachbarn weitergegeben, wohl aber noch zum eigenen Level 4,
           falls dafr  bestimmt. Bei  einem vom eigenen Knoten erzeugten Paket
           wird der  Lebenszeitzhler auf  diesen Parameter gesetzt. Der Zhler
           soll verhindern,  da ein  Paket durch  Schleifen im  Netzwerk  ewig
           weitergereicht wird.  Er sollte  ein wenig  hher als die Anzahl der
           Knoten auf dem lngsten bekannten Weg gesetzt werden.

      07: T-Window
           Transport Fenstergre  in Anzahl  Frames. Dieser Parameter gibt die
           maximal mgliche  Anzahl von  Frames an,  die  bei  einer  Level-3/4
           Verbindung unbesttigt  sein drfen. Die tatschlich benutzte Anzahl
           richtet sich  nach dem  niedrigsten eingestellten  T-Window-Wert der
           beteiligten Knoten.

      08: NoAckBuf
           berfllungsgrenzwert in  Anzahl Frames.  Anzahl der Pakete, die auf
           der  Transport-Layer-Ebene   zwischengespeichert  werden,  bis  eine
           Choke-Nachricht zum vermittelten Knoten geschickt wird. Gleichzeitig
           die Anzahl  Frames, die  im Link-Layer  zwischengespeichert  werden,
           bevor das  Link-Layer in  den Busy-Zustand  geht. Dieser Grenzwert**
           verhindert  den   berlauf  eines  TheNet-Knotens,  falls  ber  das
           Transport-Layer zu  viele Pakete  einlaufen, oder falls eine Station
           in einem Link zu viele Pakete auf einmal senden will.

      09: Timeout
           Keine-Aktivitt-Timeout in  Sekunden, (0  = abgeschaltet).  Passiert
           auf   einem   Layer-2-Link   oder   Layer-4-Circuit   solange   kein
           Informationsaustausch, wird der Link abgebrochen.

      10: SaveConfig
           Zeitraum in  10 min-Schritten,  in dem TNN170.STA und MHEARD.TAB mit
           den aktuellen Statistik-Daten auf Disk oder HD gespeichert wird.

      11: Paclen
           Paclen wirkt  nur auf  Pakete, die vom Knoten selbst erzeugt werden.
           Z.B.: Texte im Knoten. Nicht grer als 236 einstellen!

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      12: Dama-Speedf
           Bei TNN-Digis  mit Multibaud  (z.B.  1200  und  9600  Baud)  bestand
           ebenfalls  ein  weiter  Wunsch,  einen  Anreiz  fr  9k6-Betrieb  zu
           schaffen. Im  Normalfall werden  1200- und 9k6-User gleichbehandelt,
           und  man   kann  lediglich   ber  MAXFRAME  den  9k6-Betrieb  etwas
           bevorzugen. blicherweise sollte man MAXFRAME 7 auf 9k6 benutzen und
           nicht mehr  als MAXFRAME  2 auf  1200 Baud.  Aber einigen Sysops war
           dies noch  nicht genug.  Was der neue DAMA-Speedfaktor bewirkt, soll
           nun am  folgenden Beispiel  erlutert werden.  Angenommen, wir haben
           einen 1200-Baud-  und einen  9600-Baud-Einstieg, und  wir wollen die
           9600er User  deutlich bevorzugen.  Steht DAMA-Speedf jetzt auf 9600,
           dann werden User auf einem 1200-Baud erst in jeder 8. Runde bedient.
           Auf den ersten Blick scheint dies viel zu langsam, aber bei 9k6 sind
           die Frames  ja so  kurz, soda  es also  NICHT gleich  um  Faktor  8
           langsamer geht. Sind berhaupt keine 9k6-User da, dann ist alles wie
           bisher. Wichtig:  Die korrekte  Baudrate muss im Speed-Parameter fr
           den jeweiligen Port richtig eingetragen sein.

             Die "Verlangsamung" berechnet sich so:


                            DAMA-Speedf     9600
             Verlangsamung= ------------ = ----- =   8
                            Speed[Port]     1200    ===


           Bei dem  9k6-Port ergibt sich entsprechend ein Faktor von 1. Hat man
           gleichzeitig noch  einen 2k4-Einstieg,  dann ist  die  Verlangsamung
           dort 9600/2400  = 4.  Mchte man den 1200er Einstieg nicht gleich um
           Faktor 8  beeinflussen, kann  man natrlich  einen  beliebigen  Wert
           zwischen 1200-9600  (oder mehr!)  beim Parameter  19 eintragen.  Ein
           Wert kleiner  als die  niedrigste  Baudrate  bzw.  ein  Wert  von  0
           schaltet diese Funktion ab.

      13: DAMA-Enable
           1 = Knoten arbeitet als DAMA-Master.
           0 = Herkmmlicher Betrieb.

      14: DAMA-MaxPri
           Maximaler  Zhlerstand,   der  erreicht  werden  kann  bei  geringer
           Aktivitt eines Users. Dieser User wird dann seltener zu Gunsten der
           anderen User abgefragt, ob er Daten zu senden hat.

      15: DAMA-MaxPol
           0 = ausgeschaltet.
           x = Nach x Versten erfolgt ein Abwurf vom Dama-Master.

           Die TNN-Software  bietet  fr  den  SYSOP  eine  abschaltbare  DAMA-
           Kontrolle. Alle  User, die  sich nicht an das DAMA-Protokoll halten,
           bekommen  bei   jedem  DAMA-Versto   eine   entsprechende   WARNUNG
           mitgeteilt. Ist  eine, vom Sysop einstellbare, Anzahl berschritten,
           dann erfolgt  ein Abwurf  des Users  vom  Digi!  Neu  ist,  da  die
           "Meckermeldungen" nicht mehr nutzlos als UI-Frame (Bake) ausgesendet
           werden, sondern  sie werden  jetzt mitten  in  das  betreffende  QSO
           eingehngt. Die  Warnung gibt  die Anzahl  der aktuellen Verste an
           sowie die  Anzahl der Verste, bis ein Disconnect seitens des DAMA-
           Masters erfolgt (mit entsprechender Meldung).

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      16: DAMA-Tout
           Zeit in  10 ms,  die gewartet wird, wenn auf ein Paket an einen User
           keine Besttigung  kommt, bis zum Senden an den nchsten User in der
           Reihenfolge.

      17: unused

      18: maxLaufzeit
           Begrenzt die  bernahme der  Destinationen auf  eine Mindestlaufzeit
           gem Einstellung.

      19: CommandLog
           Schafft nun die Mglichkeit, eine Log-Datei COMMAND.LOG im
           Verzeichnis TNN zu fhren. Es werden alle Eingaben im Knoten mit
           CALL, DATUM, UHRZEIT und COMMAND in der Datei abgespeichert. Es sind
           folgende Einstellungen mglich:

           0 = Keine Protokollierung.
           1 = Nur Sysop-Eingaben werden protokolliert.
           2 = Alle Eingaben werden protokolliert (Vorsicht, die Log-Datei
           wchst schnell!).

   Parameter fr den jeweiligen Port:


 Port #   MTU  TXDelay  P-Per  Slot   IRTT  MaxFr L2Retry T2Timer
 -----------0-------1-------2-----3------4----5-------6-------7--
 20:  0   256      28     255    10    700    2      10    1000
 30:  1   256      10     255     0    200    7      30      50
 40:  2   256      10     255     0    200    7      30      50
 50:  3   256      18     128     5    400    5      30     100


      Port:
           Die 10er-Stelle  dieser Parameter-Spalte.  Die Einer-Stelle  beginnt
           mit 0  zu zhlen.  Die Qualitt von Port 0 ist also mit 'P 20 0' auf
           den Wert 0 zu ndern.

      #:   Die Nummer des jeweiligen Port.

      MTU:
           Maximal Transmission Unit (64-952).
           Maximale Infofeld  Grsse der  Frames auf  diesem Port. Fr AX25 ist
           die Infofeldgrsse  derzeit auf 256 Byte begrenzt. Sendet der Knoten
           an einen AX25-Empfnger ein Infoframe mit mehr als 256 Byte, so wird
           dieses Frame  mit einem Rej beantwortet. Mehr als 256 Byte werden im
           Moment nur  von TCPIP-Stationen  verarbeitet. Dieser Parameter wirkt
           sich nur auf TCPIP-Verbindungen aus.

      TXDelay:
           Sendervorlaufzeit nach dem Hochtasten des Senders bis zur Aussendung
           des ersten Datenpaketes in Millisekunden * 10.

      P-Per:
           P-Persistence-Wert (0-255).

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      Slot:
           Zeitschlitz-Intervall  (Slot   time  intervall)   in  10ms.   Dieser
           Parameter gibt  die Dauer  des Zeitschlitzes  fr die P-Persistance-
           Steuerung an.  Jedesmal, wenn  der TNC  ein Paket ausstrahlen wollte
           und die  unter Slot-Time  beschriebenen Zufallszahl auerhalb des P-
           Persistance-Bereichs lag,  wird dann fr die Dauer des Zeitschlitzes
           gewartet  und   anschlieend   die   P-Persistance-Prozedur   erneut
           durchlaufen.

      IRTT:
           Bedeutet Initial-Round-Trip-Time  und ist  der Anfangswert  fr  die
           RTT-Berechnung, also der Wert, der fr die erste Berechnung anstelle
           von SRTT benutzt wird, wenn noch keine Messung erfolgen konnte.

      MaxFrame:
           Anwender-Link MaxFrame  in Anzahl  der Frames. Anzahl der Infopakete
           auf Layer2-Ebene,  die ohne  Erhalt einer Besttigung hintereinander
           ausgesendet werden drfen.

      L2Retry:
           Anwender-Link RETRY,  0  fr  unendlich.  Bestimmt  die  Anzahl  der
           Versuche, um  auf Layer2-Ebene  Kontakt zu  einer anderen Station zu
           bekommen (Antwort  auf Kommandos und Poll's). Nach dieser Anzahl von
           Versuchen wird  der Link  als defekt  gemeldet, falls  keine Antwort
           erfolgt.  0   eingestellt  an   einer  24h-QRV-Station   wrde   zur
           Lynchjustiz fhren, es wird daher ausdrcklich davor gewarnt!

      T2-Timer:
           Anwender-Link T2  in Millisekunden  * 10.  Dieser Timer bestimmt die
           Wartezeit, nachdem  ein eingehendes Informationspaket besttigt wird
           mit einem  RR/REJ/RNR-Paket. Einerseits  ist diese  Verzgerung  zur
           Durchsatzsteigerung da,  weil man  in diesem  Intervall anderen eine
           Chance zum Senden gibt, andererseits wird dem Sende-Layer die Chance
           gegeben, eine  Besttigung in  ein zu  sendendes Infopaket zu packen
           und somit ein Link-Layer-Paket einzusparen. (Das Ergebnis ist in der
           Statistik abzulesen.)

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(PI)NG <idappr>
      Fhrt eine Laufzeitabfrage zu der IP-Nummer durch.

(PO)RT
      Gibt eine Liste mit den aktuellen Porteinstellungen aus:


 KS:DB0EAM> Link-Interface Ports:
 Port--#-Name-------Typ---Speed/Mode----Flags----------------Hardware--------
  00  00 1200_Bit/s User   1200         CTEXT  DAMA -------- Vanessa (V 4.00)
  01  01 Goettingen Link   9600d        -----  ---- AutoDigi Vanessa (V 4.00)
  02  02 Paderborn  Link   9600d        -----  ---- -------- Vanessa (V 4.00)
  03  03 Northeim   Link   9600         CTEXT  ---- AutoDigi Vanessa (V 4.00)
  04  04 Knuell     Link   9600d        -----  ---- L2-Digi  Tokenring
  05  05 Lemgo      Link  28000de       CTEXT  ---- L2-Digi  Tokenring
  06  06 9600_Bit/s User   9600         CTEXT  DAMA  ------- Tokenring
  07  07 Mailbox    Link  38400         -----  ----  ------- IPX_PD
  08  08 Cluster    Link  19200         -----  ----  ------- Kiss1


      Port--#:
           Gibt den  RX-Port und # den TX-Port des Knotens an. Es wre denkbar,
           da ber einen Port (Funkgert) an 2 Linkpartner gesendet wird, aber
           auf getrennten Ports empfangen wird.

      Name:    Zur leichteren bersicht.

      Typ: Zeigt die Verwendung des Ports ob User, Link oder Sysop an.

      Speed/Mode:
           Speed zeigt  die eingestellte  Baudrate  sowie  zustzlich  gesetzte
           Flags an.
        e :    Externer Takt bei VANESSA,
        c :    SMACK nur bei KISSLINK,
        d :    Vollduplex,
        m :    Dualspeed auf einer Vanessakarte,
        r :    RMNC-CRC nur bei KISSLINK.

      Flags Ctext:
           Ob und auf welchen Ports er gesendet wird.

      Flags Dama:
           Ob und auf welchen Ports die DAMA-Betriebsart aktiviert ist.

      Flags L2-Digi:
           Ob das L2-Digipeating auf dem entsprechenden Port zugelassen ist.

      Flags AutoDigi:
           Via  connects   sind  zugelassen.  Hier  wird  jedoch  eine  saubere
           Verbindung ber die entsprechenden Layer aufgebaut.

      Hardware Tokenring:
           Serielle bertragung auf dem Tokenring.

      Hardware Vanessa:
           Parallele  bertragung   zum   Frontendrechner   Vanessa   mit   der
           Softwareversion.

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      Hardware Kiss1:
           bertragung ber die eingestellte serielle Schnittstelle.

      Hardware IPX_PD:
           Hier ist eine Ethernet-Karte im Einsatz mit IPXPD-Treiber.

(Q)UIT
      Verbindung wird  vom Knoten  aufgelst (DISCONNECT).  Dadurch ergibt sich
      die   Mglichkeit,    zum   vorher    connecteten   Knoten    reconnected
      (zurckgebunden) zu  werden. Der  Text QUIT.TXT wird vor dem Auflsen der
      Verbindung gesendet.

(R)OUTES
      Zeigt die bestehenden Routen zu den TheNet-Nachbarknoten an.


      Routes of KS:DB0EAM
      Node------Type--Qua-Po-Dst--State--SRTT[ms]-L3SRTT[ms]-tosend-Route----
      DB0EAM-3   B+    80  7   1  QRV       50                0
      DB0EAM-4   L+    80  8   1  QRV      120                3
      DB0GOE     N+   240  1  62 !conn.    840  4430/3600     5
      DB0AX      N+   240  2   3  conn.    660  1570/1120     0
      DB0HOL     N    100 10   0 -active  6000  ----          0   via DB0NHM-4
      DB0KH      N    240  4   1 !active   790  ----          0
      DB0XXX     N      1  7   1 !unused


      NODE:
           Anzeige des  Rufzeichens des  benachbarten TheNet Knotens. LOCAL ist
           eine  fest   eingetragene  Level2-Verbindung,   die  selbst   keinen
           BROADCARST aussendet.  Das kann  z.B. eine  Mailbox oder ein Cluster
           sein. Welche  Anbindungen als  LOCAL eingetragen  sind, kann mit dem
           (LO)CAL-Befehl  abgefragt   werden.  LOCAL-Verbindungen  sind  immer
           unused, da dort nur Level2 stattfindet.

      Type:
           Gibt an, um welchen Typ es sich bei diesem Eintrag handelt. Mglich
           sind:

      Type L  = :
           Local Call und Alias wird mit Qualitt 100 eingetragen. Es wird
           keine Qualitts-berprfung durchgefhrt.

           Wird ein L+ eingesetzt, so wird das Ziel alle 5 Minuten connected.
           Ist das Ziel QRV, so wird dieses mit der Laufzeit in die Routesliste
           eingetragen und die Qualitt berechnet und somit das Ziel auch
           entsprechend weiter gemeldet.

      Type B  = :
           Box wie Local. Auch B+ wie L+.

           Der Unterschied zwischen Typ B und Typ L: Der Typ B sollte die
           lokale Mailbox deklarieren. Denn durch die Eingabe (M)ailbox wird zu
           diesem Ziel ein Connect aufgebaut.

      Type F  = :
           FlexNet Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.

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      Type N  = :
           NetRom-Nachbar kann das Level-3/4-Protokoll alter Art, sendet jedoch
           die Meframes noch unprotokolliert zurck.

      Type N+ = :
           NetRom-Nachbar verwendet das neue Protokoll, wo unerreichbare Ziele
           sofort weitergemeldet und auf Qualitt 1 gesetzt werden. Die
           bermittlung und Messung geschieht im Level-3/4 nun protokolliert.

      Qua = :
           Qualitt (siehe Eintrag LOCAL bzw. Parameter).

      Po = :
           Port, ber den die Verbindung luft.

      Dst = :
           Anzahl der TheNet-Knoten, die ber diesen Linkpartner zu erreichen
           sind.

      Status !:
           Linkmessung nicht komplett.

      Status -:
           Link abgemeldet aber noch nicht ausgetragen.

      Status aktiv :
           Zum Nachbarn soll etwas bertragen werden, aber der Nachbar ist noch
           nicht connected.

      Status conn. :
           Die Verbindung zum Nachbarn ist erfolgreich aufgebaut worden und
           bleibt von nun an bestehen. NUR wenn diese Level2 Verbindung
           besteht, werden auch die NODES von diesem Knoten in die Broadcasts
           bernommen. Damit werden nun Zielknoten aus dem Netz entfernt, die
           nicht sicher zu erreichen sind oder zu denen der Link nur in einer
           Richtung besteht.

      Status unused :
           Keine Level3-Verbindung, aber Level2-Betrieb mglich, oder wenn die
           Verbindung nicht gemessen wird.

      Status QRV :
           Nur beim Typ Box und Local, wenn die Ziele gemessen und erreichbar
           sind.

      SRTT[ms] (Zeit) :
           Anzeige des SRTT-Timers.

      L3SRTT[ms] (Zeit/Zeit)) :

      1. Zeit = :
           Anzeige des durch diesen Knoten ermittelten Level3 SRTT-Timers

      2. Zeit = :
           Ermittelte Zeit der Gegenstelle.

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           Der "eigene"  SRTT-Timer bildet  die Grundlage  fr die automatische
           Qualittsberechnung.
           Wird "----"  angezeigt, so  besteht entweder keine Level3-Verbindung
           oder  die   Laufzeit  der   Level3-Meframes  ist   grer  als  die
           Einstellung des (P)arameters 25.

      Tosend :
           Zeigt die Anzahl der noch zum Senden anstehenden Frames an.

      Route :
           Digipeater,  die   nicht  das   TheNet-Protokoll  benutzen  bis  zum
           eingetragenen TheNet-Knoten.

(R)OUTES (V)ersion :
      Zeigt zustzlich den Softwarestand der Nachbarknoten mit an und was fr
      ein Broadcast dahin gemacht wird.
              info-broadcast = Alter TheNet Broadcast,
                UI-broadcast = Broadcast wird gesichert im Level 3 bertragen,
      differential-broaccast = Es werden nur die derungen bertragen.

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(S)TAT :
      ** Gibt die Statistik, die im Knoten gefhrt wird, aus.


  System Statistics: 15.02.97 09:27:44
            Startup: 14.02.97 16:29:29
             Uptime:        0/16:58

                      (min)  (now)  (max)
         Rounds/sec:    469   1526   2489
         Tokens/sec:     23     33     51
       Free Buffers:   6500   6863   7950
 Overall Throughput:         21856  27680 Baud
    Active L2-Links:            36     63
    Active Circuits:            12     24

           CPU load: 39%
     TOKENRING load: 36%
       Buffer usage: 14%
    Free RAM (Fmem): 8982528 Bytes

   Token ring speed: 38400 Bit/s.
   Token-Recoveries: 3    15.02.97 09:00:41

     Invalid Frames: ZC: 1  V1: 0  V2: 0  I: 0    15.02.97 09:27:37
         Bad Frames: 29    15.02.97 09:00:40

 Port 0:<Portname>: RX =     1907248 Bytes, TX =     5889122 Bytes.
 Port 3:<Portname>: RX =     5851605 Bytes, TX =     9747530 Bytes.
 Port 4:<Portname>: RX =    12238752 Bytes, TX =    22324486 Bytes.
 Port 7:<Portname>: RX =    55577546 Bytes, TX =     7490000 Bytes.
 Port 8:<Portname>: RX =     3304795 Bytes, TX =     1281052 Bytes.
 Total =      229961 KBytes.

    Bytes total          I        RR       REJ       RNR   %RR  %REJ  %RNR
 Link to DB0GOE           06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:18
 RX:    4373648      44196     23645      2154       188    30     2     0
 TX:   14631652      78768     27066       238       220    61     0     0
 Link to DB0AX            06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:17
 RX:    1295328      16120     14472       636         0    42     1     0
 TX:    6824718      33662     11907         6         0    73     0     0
 Link to DB0NHM           06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:15
 RX:     931191       5796      9626       663      1124    61     4     7
 TX:    2915931      15564      6895       407         3   118     7     0

 IP-Gateway-Statistics:

 ipForwarding:      1      ipDefaultTTL:      10     ipInReceives:      0
 ipInHdrErrors:     2      ipInAddrErrors:    0      ipForwDatagrams:   2
 ipInUnknownProtos: 0      ipInDiscards:      0      ipInDelivers:      0
 ipOutRequests:     1      ipOutDiscards:     0      ipOutNoRoutes:     2
 ipReasmTimeout:    30     ipReasmReqds:      0      ipReasmOKs:        0
 ipReasmFails:      0      ipFragOKs:         0      ipFragFails:       0
 ipFragCreates:     0


      System Statistics: 15.02.97 09:27:44
           Zeigt  Auslesedatum  und  -uhrzeit  an.  Wichtig  bei  automatischen
           Abrufen der Statistik fr Diagramme.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 66


      Startup: 14.02.97 16:29:29
           Letzter Neustart des Programmes.

      Uptime = 0/16:58
           Laufzeit des Programmes in Tagen/Stunden:Minuten.

      Die folgenden Angaben sind jeweils der: minimaler Wert  aktueller Wert
           maximaler Wert

      Rounds/sec: <anzahl>  <anzahl>  <anzahl>
           Gibt die Hauptschleifendurchlufe des Programmes an.

      Tokens/sec: <anzahl>  <anzahl>  <anzahl>
           Zeigt die Aktivitten des Tokenringes an.

      Free Buffers : <anzahl>  <anzahl>  <anzahl>
           Zeigt die freien Buffer des Knotens an.

           Ein Buffer sind 64 Info-Byte und 8 Listenzeiger-Byte, insgesamt also
           72 Byte. Jede zwischengespeicherte Informationen belegt Buffer, die
           Liste anderer bekannter Knoten belegt Buffer. Der Sinn, diese Anzahl
           freier Buffer dem Anwender mitzuteilen, ist, da es keinen Zweck
           hat, bei einer sehr geringen Anzahl freier Buffer (< ca. 300)
           Connects zu probieren. Denn wenn TheNetNode keinen freien Buffer
           mehr zur Verfgung hat, wird ein Reset ausgelst, der alle
           bestehenden Verbindungen mit totalem Informationsverlust lscht. Im
           Normalbetrieb ist dieser Fall aber nahezu ausgeschlossen, da bei
           normal gesetzten TheNetNode-Parametern eigentlich nie zu wenig
           Buffer vorhanden sein knnen (man kann nicht beliebig viele Pakete
           hintereinander im Knoten "abladen").CPU load: 70%
           Verhltnis zwischen minimaler und augenblicklicher
           Prozessorauslastung in %.

      Overall Throughput : <anzahl>  <anzahl>  <anzahl>
           Zeigt den Datendurchsatz des Knotens an. Hierbei handelt es sich um
           reine Infodaten ohne Protokoll- und Overheadbytes !

      Aktive L2-Links : <anzahl>  <anzahl>
           Anzeige der Anzahl der aktiven und maximal gleichzeitig vogekommenen
           Level-2-Verbindungen.

      Aktive Circuits : <anzahl>  <anzahl>
           Anzeige  der   Anzahl   der   aktiven   und   maximal   gleichzeitig
           vorgekommenen Circuit-Verbindungen.  Hier werden  natrlich nur  die
           Verbindungen angezeigt,  die auf  diesem Knoten beginnen oder enden.
           Alle anderen Verbindungen werden ja virtuell durch das Netz geleitet
           und brauchen nicht auf jedem Knoten verwaltet zu werden.

      CPU load : 39%
           Zeigt die Auslastung der CPU an.

      TOKENRING load : 36%
           Zeigt die Auslastung des Tokenring an.

      Buffer usage : 14%
           Verhltnis zwischen belegten und zur Verfgung stehenden Buffern in
           %.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 67


      Free RAM (Fmem) : <anzahl>
           Freier  Hauptspeicher  fr  DOS.  Bei  der  DPMI-Version  der  freie
           Gesamtspeicher (bis 16 MB).

      Token ring speed:  38400 Bit/s.
           Anzeige der eingestellten Baudrate des Token-Ringes.

      Token-Recoveries: <anzahl> <datum>
           Sind Abfragen an die TNC, die nicht wieder zum Rechner zurckkommen.
           Sie werden mit Anzahl, Datum und Uhrzeit angezeigt.

      Invalid Frames: ZC: ..  V1: ..  V2: ..  I: .. <anzahl> <datum>
           Sind unvollstndige  Frames, deren  Header nicht  intakt  sind.  Sie
           werden mit Anzahl, Datum und Uhrzeit angezeigt.

           Sie sind nun in verschiedene Gruppen unterteilt.
           ZC: = Zielcall fehlerhaft,
           V1: = Zu viele "VIA" Calls,
           V2: = "VIA" Call fehlerhaft,
            I: = Infofeld fehlerhaft.

      Bad Frames: <anzahl> <datum>
           Defektes oder  falsches Token.  Sie werden  mit  Anzahl,  Datum  und
           Uhrzeit angezeigt.

           In der Statistik werden nur die INFO-Byte erfasst!

      Port 0:<Portname>:RX = <anzahl> Bytes,  TX = <anzahl> Bytes.
           Auf Port  0:<Portname>: RX  empfangene Byte, TX gesendete Byte ALLER
           Verbindungen auf diesem Port.

      Total = <anzahl> Bytes.
           Summe aller empfangenen und gesendeten Byte.

      Bytes total       I       RR       REJ       RNR   %RR  %REJ  %RNR
           Beschriftungszeile der Linkstatistikzahlen RX bzw. TX:

      RX bzw. TX:
           <anzahl> Bytes total   Empfangene Byte,
           <anzahl> I             Empfangene Info-Frame,
           <anzahl> RR            Empfangene Besttigungs-Frame,
           <anzahl> REJ           Empfangene Rejekt-Frame,
           <anzahl> %RR           Empfangene RR Frames/gesendete I Frames in %,
           <anzahl> %REJ          Empfangene REJ Frames/gesendete I Frames in
           %,
           <anzahl> %RNR          Empfangene RNR Frames/gesendete I Frames in
           %.

      %RR: Ziel ist es, nicht jedes einzelne I Frame zu besttigen sondern nach
           Mglichkeit mehrere  I-Frames  mit  einem  RR-Frame  zu  besttigen.
           Hierfr ist  der T2-Timer zustndig. Andererseits darf aber auch die
           Gegenstelle nicht zu schnell pollen. Dieses Poll-Frame wird wiederum
           mit einem RR-Frame besttigt.

      %REJ:    Gibt Auskunft ber die Qualitt eines Interlinks.

      %RNR:    Gibt  Auskunft   ber   die   Verarbeitungsgeschwindigkeit   der
           Gegenstelle. RNRs  gibt es  es aber  auch, wenn  die Gegenstelle  zu
           wenig Speicher hat.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 68


      %:   Derzeit  werden   noch  ALLE  auf  dem  Interlink  laufenden  Frames
           ausgewertet.  Ist   der  Level-2-Verkehr   freigegeben,  so   werden
           natrlich auch  REJ,  RNR  usw.  von  den  Level-2-Verbindungen  mit
           aufgenommen. Diesen  Unterschied kann  man  aus  der  Statistik  von
           DB0EAM besonders  gut ablesen.  Auf dem  Interlink nach DB0AX ist im
           Gegensatz zu  dem Interlink  nach DB0GOE  der Level-2-Verkehr  nicht
           zugelassen. Nach  DB0AX greifen  die Steuerfunktionen  des Level-3/4
           Protokolles.  Es   kommt  nur  sehr  selten  zu  einem  RNR-  Frame.
           Andererseits kann  man hier  auch  den  konsequenten  HF-technischen
           Aufbau (keinerlei  gegenseitige Beeinflussung  der  Interlinks)  von
           DB0EAM ablesen.  Wurden von  DB0AX in  der  Regel  2,4%  der  Pakete
           rejected, so sind es in der Gegenrichtung fast 0%. Auf dem Interlink
           nach DB0KH  knnte das  nur nach  Sperrung des  Level-2 festgestellt
           werden. Vergleicht  man nun die Statistik von DB0NHM und DB0AX (sind
           zwar nur  23 Stunden,  aber in der Tendenz gleichbleibend), so sieht
           man deutlich  den gravierenden  Nachteil  eines  Level2-Systems  wie
           FLEXNET. Die  groe Anzahl von RNR wird ber ALLE Teilstrecken, ber
           die der  Level-2 aufgebaut wurde, bertragen. Auf dem Interlink nach
           DB0AX ist Level-2-Digipeating gesperrt, und damit steuert der Level-
           3/4   den   Datenflu.   Genauso   nachteilig   verhlt   sich   das
           Besttigungsverhalten von FLEXNET-Nachbarn.

      Link to <call> <datum> - <datum>.
           Diese Rufzeichen-Statistik  zeigt an,  wann  die  Statistik  zuletzt
           gelscht worden ist, und wann das letzte Byte empfangen worden ist.

(S)TAT (L)ink
      Gibt nur die Link-Statistik aus.

(S)TAT (R)ing
      Gibt nur  die Statistik  der eingeschalteten  Ports  aus  (ehemals  Ring-
      Adressen).

(S)TAT (x)
      x=andere Zeichen. Zeigt nur die ersten sechs Zeilen der Statistik an.

(TA)LK <call>
      Schaltet eine  TALK-Verbindung zu  dem User  mit dem <call>. Als Quittung
      der Eingebende  wenn der  User mit dem Kommandointerpreter verbunden ist:
      You are  now talking  with DL0EAM. Laeve this mode with /q. Alle weiteren
      Eigaben bekommt  der User  als: Msg  from dl0eam: text............ Dieses
      ist jedoch nur eine einseitige Verbindung.

(TA)LK <call> <text>
      Mit TALK  <text> kann man einem User eine Textzeile zusenden, wenn dieser
      mit dem  Kommandointerpreter des  Knotens verbunden  ist. Besteht  zu dem
      User keine  Verbindung vom Kommandointerpreter, so wird die Textzeile bis
      zu einem Reconnect aufgehoben. Wird die Verbindung durch einen Disconnect
      vom User  aufgelst, wird die Textzeile .....fachgerecht und gebhrenfrei
      entsorgt.

(TI)ME
      Gibt das System-Datum und die Uhrzeit aus.

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(U)SER
      Nach der Eingabe von U (fr USER) erscheint z.B.:


 KS:DB0EAM> TheNetNode (PC) V1.70
 Uplink(DK3NZ-5)                      <-->  Downlink(DK3NZ-10 DB0EAM-3)
  Uplink Northeim via DB0NHM
 Circuit(LOH:DB0VFK DL2FAI-1)         <..>  Downlink(DL2FAI-14 DB0EAM-3)
 Uplink(DB0OVA-15)                    <-->  Downlink(DB0OVA DB0EAM-4)
  Uplink Knuell via DB0KH DB0SHI
 Uplink(DL8FAJ)                       <-->  Downlink(DL8FAJ-15 DB0EAM-4)
 Uplink(DD1SI)                        <-->  Downlink(DD1SI-15 DK5ZK)
  Uplink Knuell via DB0KH DB0SHI DB0DQ
  Downlink 9600_Bit/s
 Convers(DB0EAM-1) Host               <-->  Circuit(GOE7:DB0GOE DB0EAM-1)
 Host(DB0EAM)


      KS   Ist der  "ALIAS" des  Knotens, eine  Art Pseudonym.  Zum einen  soll
           dieser ALIAS  eine geographische Information bieten, die einfacheres
           Zuordnen unbekannter  Calls zu  einem Gebiet ermglicht. Zum anderen
           ermglicht, im  Gegensatz zum  IDENT  (Rufzeichen),  der  ALIAS  ein
           mehrfaches Connecten eines Knotens, denn man kann z.B:

           KS, KS-1, KS-2,

           etc. gleichzeitig connecten, aber nur einmal DB0EAM.

           Die  andere   Mglichkeit,  Multiconnect   an  einem   TheNet-Knoten
           durchzufhren,  ist   die  Benutzung  des  eigenen  Rufzeichens  mit
           verschiedenen SSIDs  gleichzeitig. Das  kann derzeit aber nicht jede
           Software. Als  ALIAS wird  in DL  hufig  des  Autokennzeichens  des
           Haupteinzugsbereiches  verwendet,   kurze  Ortsnamen   knnen   auch
           vorteilhaft ausgeschrieben werden, wodurch der Erkennungswert weiter
           zunimmt.  Andere  Alternativen  wie  z.B.  Postleitzahlen  oder  WW-
           Locatoren sind nicht sehr einprgsam.

           Die Verwendung  des ALIAS,  statt des  Rufzeichens,  ist  K  E  I  N
           Rufzeichenmibrauch, da  der ALIAS ja gar keinen den internationalen
           Normen fr  Amateurfunkrufzeichen entsprechenden  Aufbau hat  (haben
           sollte...). Genausowenig  wie ja  auch ein  Ruf an CQ oder Test kein
           Rufzeichenmibrauch ist  oder das  4-Zeichen  Call  bei  Amtor.  Die
           geforderte Rufzeichen-Nennung  alle 10  Minuten wird  vom Netzknoten
           mit  einer  Bakenaussendung  an  ID  ausgefhrt,  in  der  auch  der
           verwendete ALIAS mitgeteilt wird. Auerdem bleibt die Verwendung des
           ALIAS im  AX25-Adrefeld  auf  Endanwender  begrenzt,  zwischen  den
           Knoten selbst  werden die  offiziellen IDENT  (Rufzeichen)  benutzt.
           Auch lt  sich jeder  TheNet-Knoten anhand  des  INFO-,  USER-  und
           NODES-Befehles  identifizieren.  Eine  einheitliche  Verwendung  von
           Autokennzeichen in  Knotenlisten erhht  die Transparenz  der  Netze
           wesentlich.

      DB0EAM
           Ist das offizielle IDENT (Rufzeichen) des TheNet-Knotens.

      Uplink <call>
           Zeigt an,  da der Benutzer mit dem Rufzeichen <call> hier am Knoten
           in das  Netz eingestiegen  ist. Etwa vorhandene Digipeater werden in
           der nchsten Zeile angezeigt.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 70


      Downlink <call>
           Zeigt an,  da der  Benutzer hier mit dem Rufzeichen <call> das Netz
           verlt. Etwa  vorhandene Digipeater  werden in  der nchsten  Zeile
           angezeigt.

      Circuit <alias:ident>
           Auf der  linken Seite  bedeutet, da der Benutzer von dem Knoten mit
           dem <id> aus diesen Knoten connected hat und dort mit dem Rufzeichen
           <call> connected ist.

      Circuit <alias:ident>
           Auf der rechten Seite bedeutet, da die Verbindung zu dem Knoten mit
           dem <id>  geschaltet ist und der Benutzer dort das Rufzeichen <call>
           fhrt.

      Host Bedeutet eine Verbindung zum Bedienerterminal des Knotens.

      CQ <call>
           Kann nur  auf der  rechten  Seite  erscheinen  und  zeigt,  da  der
           Benutzer "CQ"  ruft. Um  eine Verbindung  zu ihm aufzubauen, mu das
           <call> mit der SSID im Conncet-Befehl abgegeben werden.

      <--> Zeigt eine bestehende Verbindung an.

      <..> Zeigt eine im Aufbau befindliche Verbindung an.

           Ein Eintrag  ohne "rechte  Seite" bedeutet,  da die Verbindung hier
           zur Zeit  endet und  der Benutzer  mit  dem  Befehlsinterpreter  des
           Knotens verbunden ist.

      Uplink @ DB0FD
           Zeigt den  Einstiegsknoten des Users an, sofern dieser nicht aus der
           Circuit-Zeile bereits  hervorgeht. Dieses  ist immer  dann der Fall,
           wenn mehrere  Level4-Verbindungen (Circuits)  nacheinander aufgebaut
           werden.

      Downlink Port_5 via DB0XYZ   oder   Uplink Port_5 via DB0XYZ
           Zeigt den Downlink-Weg an, den der User genommen hat. >Port_5< steht
           in diesem  Fall fr  Port-Namen  des  entsprechenden  Port's  (siehe
           (PO)rt Befehl) und ist ein Level2-Interlink.

(U)ser h
      Wie (U)ser, zeigt zustzlich die Convershost-Verbindungen an.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 71


(U)ser +
      Zeigt in Tabellenform die Level2-Verbindungen an......


 L2 - User:
 PO SrcCall   DstCall  LS  Rx Tx Tr SRTT   RxB      TxB  Baud  ConTime Pri
 -------------------------------------------------------------------------
  1 DB0EAM    DB0GOE   IXF  0  9  0  79 2109928 22685912 1413  38:59:23  -
  3 DG9ABF-15 DB0EAM-3 IXF  0  0  0 755    4583        9  253   0:02:25  -
  3 DL1DAQ-13 DB0EAM-3 DBS 10  0  0 674  259713      188  200   2:52:29  -
  4 DB0RDX-15 DB0EAM-4 DBS  8  0  0 172   50776     6325   15   8:06:15  -
  5 DB0EAM    DB0AX    IXF  0  0  0  62 2273953 21069538 1330  38:59:17  -
  6 DB0EAM    DG9XYZ   IXF  0  4  0 370  451216   189109  377   3:46:25  0
  6 DB0EAM    DG9XYZ-1 IXF  0  0  0  96  104530     2955   33   7:11:00 20
 /    /         /      /   /  /  /   /     /         /     /      /     /
 1)  2)        3)     4)  5) 6) 7)  8)    9)       10)   11)    12)   13)


       1)  Benutzter Port zur einfacheren bersicht.
       2)  Quellrufzeichen des L2-QSOs.
       3)  Zielrufzeichen des L2-QSOs.
       4)  L2-Link-Status:
           SET = Link-Setup,
           FMR = Frame Reject,
           DRQ = Disconnect Request,
           HTH = Wartet auf Connect eines Auto-Digipeating-Zieles,
           IXF = Info Transfer,
           REJ = REJ Send,
           WAK = Waiting Ackknowledge,
           DBS = Device Busy,
           RBS = Remote Busy,
           BBS = Both Busy,
           WDB = Waiting Ack And Device Busy,
           WRB = Waiting Ack And Remote Busy,
           WBB = Waiting Ack And Both Busy,
           RDB = REJ Send and Device Busy,
           RRB = REJ Send and Remote Busy,
           RBB = REJ Send and Both Busy.
       5)  Anzahl der empfangenen Frames in der Warteschlange fr diesen Link.
       6)  Anzahl der noch zu sendenden Frames in der Warteschlange fr diesen
           Link
           Wenn ein Link zu einem Nachbarn zusammenbricht, wird dieser bei mehr
           als 100 ausstehenden Paketen im L2 einfach abgebrochen.
       7)  Anzahl Retries.
       8)  Stand des 'Smoothed Round Trip Timers'(in mal 10 ms).
       9)  Anzahl empfangender Bytes seit Bestehen des Links.
      10)  Anzahl gesendeter Bytes seit Bestehen des Links.
      11)  Aktuelle effektive Baudrate fr diesen Link.
      12)  Connectzeit.
      13)  Bei DAMA-Netzeinstiegen:
           Aktuelle Prioritt des Users (0: = hchste Prioritt).



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      .......und auch die Level4-Verbindungen.


 L4 - User:
 Call      Node    Route(s) S   Rx  Tx Tr Win   RxB      TxB   Baud   ConTime
 -------------------------------------------------------------------------
 DB0RDX    DB0EA   DB0KH    I.  0  10  0  10    6336   102292   29   8:06:24
 DJ3WY     DB0FD   DB0GOE   I   0   1  0  10       0       32    0   0:06:29
 DG4OBJ-15 DB0HAN +DB0GOE  .I   0  10  0  10      42  1255996 1123   2:29:05
   /         /   /   /     /   /   /  /   /      /       /     /       /
  1)        2) 2a)  3)    4)  5)  6) 7)  8)     9)     10)   11)     12)


       1)  Rufzeichen des Users.
       2)  Call des Knotens mit dem der User verbunden ist.
      .2a) Es besteht eine alternativer Weg. BEIDE Wege werden zur
           Datenbertragung benutzt!
       3)  Call des Nachbar-Knotens ber den die L4 geht.
       4)  L4-Circuit-Status:
            S  = Circuit-Setup,
           .I  = Eigener Knoten steht im Choke (Datenbertragung angehalten),
            I. = Der Zielknoten steht im Choke,
            I  = Normaler Info-Transfer,
            D  = Disconnect-Request.
       5)  Anzahl der empfangenen Frames in der Warteschlange fr diesen
           Circuit.
       6)  Anzahl der noch zu sendenden Frames in der Warteschlange fr diesen
           Circuit.
       7)  Anzahl Transport-Retries.
       8)  Transport Fenstergre.
       9)  Anzahl empfangender Bytes seit Bestehen des Circuits.
      10)  Anzahl gesendeter Bytes seit Bestehen des Circuits.
      11)  Aktuelle effektive Baudrate fr diesen Circuit.
      12)  Connectzeit.

(U)ser (L)inks
      Zeigt in Tabellenform NUR die Level2-Verbindungen an.

(U)ser (C)ircuit
      Zeigt in Tabellenform NUR die Level4- (Circuit-) Verbindungen an.

(U)ser <Port Nr.>
      Zeigt in  Tabellenform NUR  die Level2-Verbindungen des angegebenen Ports
      an.

(V)ERSION
      Gibt die aktuelle Versionsnummer der Software aus.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 73


EXTERNE Befehle fr alle User

Im Prinzip  knnen  nun  die  Filenamen  frei  gewhlt  werden.  Textnamen  und
Programmnamen mssen  sich jedoch  MEHR als  durch die Extension unterscheiden.
Ein Programm  MSG.EXE und  ein Textfile  MSG.TXT sind nicht mglich, es wird in
diesem Fall nur das EXE-File gefunden.

Unter externe Befehle fallen nun alle Texte, die sich im PATH TEXTCMD befinden.
Durch das  Editieren der CTEXT.*** knnen den Usern nun weitere Texte angeboten
werden.  Zur   Vereinheitlichung  sollten  bitte  die  folgenden  Bezeichnungen
beibehalten werden:

(A)KTUELL    (externer Befehl)
      Gibt aktuelle Informationen aus.

(HA)RDWARE   (externer Befehl)
      Gibt eine Hardwarebeschreibung des Knotens aus.

(I)NFO       (externer Befehl)
      Ausgabe eines Info-Textes.

(MA)P        (externer Befehl)
      Zeigt eine kleine Karte der direkten Umgebung des Knotens.

(SO)FTWARE   (externer Befehl)
      Gibt eine Softwarebeschreibung aus.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 74


EXTERNE Programme fr alle User

Hier stehen im Moment die Programme:

Digimail:

(MSG)          (externer Befehl)

(MSG) S <ZIELCALL/GRUPPE> #<lifetime> <text>
      Zum Erstellen einer Digimail:

      Der Message-Befehl  ermglicht es,  einem Benutzer des Knotens eine kurze
      (!) Nachricht in den CTEXT zu schreiben. Beim nchsten Connect wird diese
      Zeile dann  bei ihm  im CTEXT  erscheinen. Statt  des Zielcalls kann auch
      eine Zielgruppe  angegeben werden.  Diese ist  eine  Art  Verteilerliste.
      Jedes Mitglied der Zielgruppe bekommt eine Kopie der Nachricht.

      Die Lifetime  kann, mu  aber nicht,  angegeben werden. Sie kann von #1 =
      einem Tag  bis #99  = neunundneunzig  Tagen angegeben  werden. Wird keine
      Lifetime angegeben,  so wird  sie auf  default =  14  Tage  gesetzt.  Das
      Herabsetzen  der   Lifetime  geschieht  mittels  MSY  C.  Siehe  "Externe
      Programme fr den SYSOP".

      Abhngig davon,  ob das  System mit  einer Festplatte  oder einer RAMDISK
      arbeitet, kann die Nachricht bei Absturz oder Reset verloren gehen.

      Beispiel: MSG  S DL9GYA  #10 Roland,  bitte connecte mich, wenn Du zurck
      bist!

                MSG S SYSOP Link nach ..... defekt?!

      Letzteres wrde  die Nachricht  an DL1KWS  und DL9GYA  weiterleiten.  Die
      Definition einer  neuen Gruppe  geschieht nur  durch  die  Sysops.  Bitte
      danach fragen.

(MSG) R
      Liest die eigenen MSGs aus.

(MSG) R <call>
      Liest die an <call> gerichteten MSGs aus.

(MSG) R <call> 1 oder 1-3
      Zustzlich kann  noch eine  Numerierung mit  angegeben werden. Also Lesen
      der MSG 1 oder MSG 1-3.

(MSG) L
      Listet die eigenen Header auf.

(MSG) E
      Der MSG  E-Befehl lscht  alle eigenen  Digimail-Nachrichten  im  eigenen
      CTEXT.

(MSG) G
      Zeigt alle vorhandenen Verteiler-Gruppen mit Calls an.

(MSG) G <gruppe>
      Zeigt nur die Calls in der <gruppe> an.

      Neue Gruppen knnen nur vom Sysop angelegt werden!

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 75


(MSG) V
      Gibt die Versionsnummer und -Datum aus.

Locatorberechnung:

(QTH)          (externer Befehl)

(QTH) <locator>  oder  (QTH) <locator> <locator>
      QTH berechnet Entfernung und Richtung zwischen zwei QTH-Kennern. Wird nur
      ein QTH-Kenner  angegeben, so  wird die Entfernung zum Knoten berechnet !
      Auerdem ermittelt  QTH alle gltigen Angaben fr die Standorte, z.B. zur
      Ermittlung  des   neuen  weltweiten   QTH-Kenner  aus  der  geografischen
      Koordinate. QTH akzeptiert sowohl den neuen weltweiten als auch den alten
      QTH-Kenner. Auerdem  knnen Lngen- und Breitengrade in Dezimalform oder
      auch in Grad:Minuten:Sekunden angegeben werden.

(QTH) <locator>
      Berechnung der  Entfernung und Richtung zwischen dem Standort des Knotens
      und <QTH>.

(QTH) <locator1> <locator2>
      Berechnung der Entfernung und Richtung zwischen <locator1> und <locator>.

      Gltige Eingabeformate:

      Alter QTH-Kenner :  FM04C oder FM04C/2   (Ohne Angabe gilt Feldraster /2)
      Neuer QTH-Kenner :  JO52JW

      Geogr. Koordinate:  GGG:MM:SS/GG:MM:SS z.B. 10:47:30/52:56:15
      (stl.Lnge/nrdl.Breite in Grad:Min:Sek)

      Geogr. Koordinate:  GGG.GGG/GG.GGG z.B. 10.792/52.937
      (stl.Lnge/nrdl.Breite in Dezimalform)

      Es ist  zu beachten,  da innerhalb einer geografischen Koordinate nur in
      Grad:Minuten:Sekunden oder  mit Gleitkommazahlen  (Realzahlen) gearbeitet
      werden kann. Ein Mischen beider Formate ist unzulssig.

SATELLITEN-Standort-Berechnung:

(SAT) (externer Befehl)
      Zeigt die derzeit 40 mglichen Satelliten sowie eine kurze Hilfe an.

(SAT) <nr>
      Berechnet die  Satelliten-Position zum Zeitpunkt der Abfrage, bezogen auf
      den Standort  des Knotens.  Ausgegeben werden  nicht nur  die  Positions-
      Daten, sondern auch die ntigen Antennen-Einstellungen.

(SAT) <nr> <locator> oder (SAT) <nr> <koordinaten>
      Wie zuvor,  jedoch wird  nicht  der  Locator  des  Knotens,  sondern  der
      angegebene verwendet.

      Gltiges Eingabeformat:
      Geogr. Koordinate:  GGG.GGG GG.GGG z.B. 10.792 52.937
      (stl.Lnge/nrdl.Breite in Dezimalform)

Userstatistik:

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 76


(TOP) (externer Befehl)
      Dieser Aufruf  wertet die MHEARD.TAB aus und erzeugt eine "Hitliste". Die
      Auswertung ist  nicht immer  auf dem neuesten Stand. Die Datei MHEARD.TAB
      wird in  Abhngigkeit des  Parameters 11 aktualisiert. Der aktuelle Stand
      kann an der Uhrzeit im Kopf der Tabelle abgelesen werden.

(TOP) <anzahl>
      Gibt eine Liste mit der Lnge bis maximal <anzahl> aus.

(TOP) -<port>
      Gibt eine Liste von 10 Calls, die auf dem <port> bekannt sind, aus.

(TOP) <anzahl> -<port>
      Gibt eine Liste mit der Lnge bis maximal <anzahl>, die auf diesem <port>
      bekannt sind, aus.

(TOP) <call>
      Gibt nur  dieses Rufzeichen,  aber mit  den  verschiedenen  registrierten
      SSIDs aus.

(TOP) -v
      Zeigt den Versionsstand an.


     MHEARD-Auswertung vom 04.03.95 00:09 UTC bis 31.03.95 22:53 UTC

 Nr. Call   Port           Rx         Tx      Summe  % RxRej TxRej Dama Via
   1 DB0CL  cl3      41031482  261394098  302425580 52  3388  2151    0
   2 DB0WHV whv      92135818   31672170  123807988 21   489   132    0
   3 DG3BAF 70cm      7867967    5666931   13534898  2   134     0    0  *
   4 DG4BAQ 70cm      9751173      82280    9833453  1    14     1    0  .
   5 DG9BIA 70cm      8083105      43419    8126524  1    80    57    1  .


  .  Hat Call empfangen ----!          !          !  !     !     !    !  !
  .  Hat Call gesendet ----------------!          !  !     !     !    !  !
  .  Hat Call ber den Digi bertragen -----------!  !     !     !    !  !
  .  Hat Call Anteil an Digiauslastung --------------!     !     !    !  !
  .  Hat Call gesendet, weil schlecht gehrt --------------!     !    !  !
  .  Hat Call empfangen, weil Digi schlecht gehrt --------------!    !  !
  .  Hat Call gegen DAMA verstoen -----------------------------------!  !
  .      Call hat   * = VIA gearbeitet ----------------------------------!
  .      Call ist   . = mit unterschiedlichen SSID auf Ports QRV --------!


 142 DB0BHV 70cm            2          1          3  0     0     0    0
 143 DL4XL  70cm            1          0          1  0     0     0    0
 144 DH2BAJ 70cm            1          0          1  0     0     0    0
 145 DD4BN  cl3             0          1          1  0     0     0    0
   0 DB3OU  70cm            0          0          0  0     0     0    0
   0 DC5OH  70cm            0          0          0  0     0     0    0
   0 Da0CL  cl3             0          0          0  0     0     0    0
   0 DB0w|V whv             0          0          0  0     0     0    0


      Die aufgelisteten  Benutzer haben  573.669.016 Bytes  = 100 % bertragen.
      Insgesamt wurden 573.669.016 Bytes von 142 Usern bewegt.

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      Falls sich  jemand ber  die Differenz  zwischen Pltze und User wundert:
      sie entsteht  wenn ein  Benutzer auf mehreren Ports aktiv ist. Z.B.: 70cm
      und 23cm. Oder so... Tatsache ist, es wird nur das Rufzeichen gezhlt.

      Wer nichts bertragen hat, bekommt auch keinen Platz.

Beispiel fr eine Einzelausgabe:


 Datum          Port           Rx         Tx RxRej TxRej D Call      Via
 31.03.95 22:53 70cm      7528028    1917008  120    0   0 DG3BAF
 31.03.95 22:32 70cm       314818    3684301   13    0   0 DG3BAF-2
 30.03.95 10:08 70cm            0          5    0    0   0 DG3BAF-15 DL1BKL
 25.03.95 09:49 70cm        23946      65179    1    0   0 DG3BAF-1
 03.03.95 10:07 70cm         1175        438    0    0   0 DG3BAF-4


      Die Liste erklrt sich wohl von selbst.

      Unter D  stehen die  DAMA-Verste, und unter Via steht der, der sich als
      Digipeater zur Verfgung gestellt hat.

Visitenkarte:

(SAV)ecall          (externer Befehl)

(SAV)ecall <feldkenner> <text>
      Die Felder knnen mit (SAV)ecall ausgefllt oder gendert werden.


 SAVECALL /N .... . . . . . ..... 30 Zeichen fr den Namen
 SAVECALL /Q .... . . . . . ..... 30 Zeichen des Wohnortes
 SAVECALL /L ......                6 Zeichen des World-Locators
 SAVECALL /D .......               7 Zeichen fr Eingabe des DOK
 SAVECALL /V .........             9 Zeichen QRV auf ... Digi
 SAVECALL /M .................... 25 Zeichen Mybbs der Mailbox
 SAVECALL /T .... . . . . . ..... 40 Zeichen fr freien Text
             ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )
 SAVECALL /*     ==> Vorsicht !! lscht den ganzen Eintrag !


      DOK Bitte so eintragen:   F73 oder  F73/Z25
      .....sonst klappts mit dem Suchen nachher nicht.

(SH)owcall          (externer Befehl)

(SH)owcall <call>
      Ist ein  kleines Programm,  welches die  Visitenkarten der  User, die sie
      sich       selbst   SAVECALL  erzeugt   haben,  ausliest   und   anzeigt.
      Muster:

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 78



      == ShowCall ====================================== 01.09.95 ===
      =  Call   :  ......     Name : .............................. =
      =  Loc    :  ......     QTH  : .............................. =
      =  QRV on :  ......... MyBBS : ....................           =
      =  Dok    :  .......  Update : JJMMTTHH CALL                  =
      =                                                             =
      =  Free MSG    :  ........................................    =
      ================================================== de DG3AAH ==


      Die Liste lebt von der Beteiligung der User. Deshalb darf nur der darin
      lesen und suchen der selbst zumindest die Felder Name, Locator und QTH
      eingetragen hat. Das <call> kann auch in Verbindung den Platzhaltern "*"
      und "?" aufgerufen werden. Dabei steht "*" fr beliebig viele Zeichen und
      "?" steht fr genau 1 Zeichen. Es wird eine Liste der Calls aus,
      bestehend aus :
      - Call, Name, Wohnort und Locator.
      Die ersten 3 Zeichen mssen jedoch angegeben werden, damit nicht
      unendliche Listen ausgelesen werden.

Onlinehilfe:

(H)elp              (externer Befehl)
      Ersetzt die  alte Hilfefunktion 'H'. Es wird nur noch in einer Datei nach
      dem eingegebenen Befehl gesucht. Zeigt alle mglichen Befehle an.

(H)elp <befehl>
      Zeigt die erste Seite (20 Zeilen) der Hilfe zum <befehl> an.

(H)elp <befehl> 2
      Zeigt die zweite Seite der Hilfe zum <befehl> an.

(H)elp <befehl> *
      Zeigt alle Seiten der Hilfe zum <befehl> an.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 79


ANHANG A:

Die verschiedenen Text-Dateien und ihre Bedeutung

Um die  Gestaltung der  Info- oder  Hilfstexte mglichst  einfach zu handhaben,
haben wir  den Weg gewhlt, diese Texte als einzelne Dateien auf Diskette, RAM-
Disk oder Hard-Disk abzulegen. Jeder einzelne Text kann vom SYSOP mit dem EDIT-
Befehl editiert und mit dem READ-Befehl gelesen werden. Auerdem sind fast alle
Texte auch anderen Benutzern ber die einzelnen Kommandos zugnglich.

Folgende Texte sollten vorhanden sein:

AKTUELL.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Aktuelle Informationen zum Knoten, Veranstaltungen, usw.
      (Alte AKTUELL.TXT drfen ruhig auch mal entfernt werden.)

CTEXT.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Connect-Text (wird nur ausgesendet, wenn freigegeben).

CTEXT.n (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Port-abhngiger Ctext. CTEXT.n wird zustzlich zum CTEXT.TXT auf dem
      jeweiligen Port gesendet.

HARDWARE.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Informationen zum Knotenrechner, usw. ('HARDWARE'-Befehl).

HELP.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Allgemeiner Hilfstext. Kommt immer beim 'HELP'-Befehl.

INFO.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Informationen ber Linkstrecken, usw. ('INFO'-Befehl).

MAP.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Kleine Karte der Nachbarknoten ('MAP'-Befehl).

POLLDISC.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Meldung, die gesendet wird, wenn der User weder DAMA noch Pseudo-DAMA
      macht. Wird nach Poll-UI-Count (PARAMETER ..) UI-MSGs gesendet. Ein im
      Text vorhandenes '%n' wird in die gemessene Frackzeit umgewandelt.

QUIT.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Wird beim QUIT-Befehl ausgegeben, falls vorhanden.

SOFTWARE.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Informationen zur Software ('SOFTWARE'-Befehl).

SUSPEND.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Siehe dazu beim Suspend Befehl!

Eine bersicht  ber alle  vorhandenen Texte  bekommt man mit dem 'HELP INDEX'-
Befehl. Dieser  Befehl listet alle vorhandenen Texte in der Reihenfolge auf, in
der sie auf Diskette stehen.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 80


ANHANG B:

(TNC2c)


                             TNC2c und TheNetNode



      Taktrate des SIO-SyncB-Taktes

      Wenn der TNC mit 2.4576 MHz betrieben wird, dann unbedingt die Brcke BR1
      durchkratzen und  SyncB (SIO Pin 29)  an Pin  1 des 74HC4060 legen. Diese
      nderung ist  auch in  der TNC2c-Anleitung  beschrieben. Soll der TNC mit
      4.9152 MHz betrieben werden, dann sind folgende nderungen erforderlich:

      Quarz tauschen (... klar)

      Brcke BR1  durchkratzen und  SyncB (SIO  Pin 29)  - das ist der mittlere
      Anschlu von  BR1 -  an Pin  2 (Pin  2!!) des HC4060 legen. Der Pin 2 ist
      nicht an  BR1 herangefhrt,  aber die  nderung ist  notwendig, damit der
      SyncB-Takt 600 Hz betrgt.

      Das EPROM mu eine Zugriffszeit von hchstens 200ns haben!

      Soll der  TNC mit  9600Bd auf  der HDLC-Seite  betrieben werden,  so  ist
      mindestens eine Taktfrequenz von 4.9152 MHz notwendig, besser sind 9.8304
      MHz (Bei Vollduplex sind 9.8304 MHz zwingend erforderlich). Fr den Umbau
      auf 9.8304  MHz werden ein paar Bauteile bentigt, die nicht jeder in der
      Bastelkiste  liegen   hat.  Fr   einen  Anwender-TNC  mgen  ausgesuchte
      Standard-Bausteine ausreichen, die jenseits ihrer Spezifikation betrieben
      werden. Der Netzknoten soll jedoch im Dauerbetrieb laufen, meist an einem
      nicht beliebig  schnell erreichbaren  Standort. Deshalb  sollte man  kein
      Risiko eingehen  und  die  Bauteile  nur  innerhalb  ihrer  Spezifikation
      betreiben.   Welche    Art   von    Programmabstrzen   oder   auch   nur
      Programmungenauigkeiten bei  nicht spezifiziertem  Betrieb auftreten, ist
      nicht  vorherzusehen.   So  war  z.B.  bei  einem  TheNet-Netzknoten  die
      Qualittsberechnung fr empfangene NODES-Baken falsch.

      Fr die  CPU und  die SIO  sind 10 MHz-Bausteine zu verwenden (z.B. Zilog
      Z84C0010 und Z84C4010).

      Das RAM bentigt eine Zugriffszeit von 80ns oder weniger.

      Das EPROM bentigt eine Zugriffszeit von 100ns oder weniger.

      Die Bausteine  74HC132 und  74HC139  sind  unbedingt  gegen  74AC132  und
      74AC139 zu tauschen!

      Vom 74AC139 (5) kann, wenn der TNC ohne AKKU betrieben wird, eine direkte
      Verbindung  zum  62256 (20)  hergestellt  werden.  Dadurch  entfllt  die
      Laufzeit ber die beiden Gatter des 74HC132.

      Die Brcke BR1 wird so verbunden, da der SyncB-Anschlu der SIO (Pin 29)
      mit dem 74HC4060 Pin 3 verbunden ist.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 81


Kiss-Software fr den TNC im Tokenring und Watchdog's :

Aktuell ist das auf der Diskette befindliche KISS17.BIN.
Es enthlt den Eprominhalt fr die TNCs.

Adr. Zelleninhalt  Beschreibung (Alle Werte in HEX):

5C               00..08..0F  Ringadresse je nach Prg. 8 ... 16 Kanle,
5D               00..FF TX-Delay in 10 ms Schritten HEX 14 = 200 ms,
5E               00..FF PERSIST,
5F               00..FF SLOTTIME,
60               00..FF TXTAIL,
61               00..01 00 = Simplex; 01 = Vollduplex,
62               00..FF PTT Haltezeit (Low-Byte),
63               00..FF PTT Haltezeit (High-Byte),
64               00..01 00 = DAMA aus; 01 = DAMA ein.

Die Adressen  5C und  64 mssen  beim Brennen  der Eproms  angepat werden. Die
Adresse 62  und 63 ist bei einem VOLLDUPLEX-Link relevant. Die anderen Adressen
werden  von   TNN  aus  eingestellt  und  dienen  hier  nur  der  vollstndigen
Information.

Adr. 5C:         Jeder TNC im Ring mu seine eigene Adresse haben, die im EPROM
                 stehen mu.

Adr. 5D..61:     Diese Speicherzellen  werden im  Ram von  TNN aus  nach  einem
                 Neustart des TNC gem der eingestellten Parameter gendert.

Adr. 62 + 63:    Die PTT  Haltezeit ist  nur  bei  der  Einstellung  VOLLDUPLEX
                 aktiv. Ist  der TX  inaktiv, so  wird er mit dem eingestelltem
                 TX-DELAY getastet.  Nach Ende  der Tastung  luft  nun  dieser
                 Timer ab.  Ist ein weiteres Paket in dieser Zeit zu senden, so
                 wird es  mit TX-DELAY  = 0  ms ausgesendet  und der  Timer neu
                 gesetzt. Hierdurch wird viel Sendezeit eingespart, die nun der
                 Datenbertragung zur  Verfgung  steht.  Soll  diese  Funktion
                 ausgenutzt werden, so mu noch der 22 F Kondensator am PIN 11
                 (SIO RTS  NOT)  des  Modem-Disconnect  auf  der  TNC2c  Platte
                 berbrckt   werden.    Die   "Wachhund-Schaltung"   fr   die
                 Sendertastung ist dann natrlich auer Betrieb.

                 Zu  beachten  ist,  da  der  TNC2  immer  auf  32  kByte  RAM
                 aufgerstet sein mu, und es sollten fr 9600 Baud-Vollduplex-
                 Stecken nur  solche TNCs eingesetzt werden, die mit einem CPU-
                 Takt von > 6 MHz arbeiten!

                 Siehe hierzu eine Umbauanleitung unter ANHANG B.

       Beispiel: Adr. 62 = Hex 50 ; Adr. 63 = Hex 46

       Gesamt:   Hex 4650 = 18000 ms = 3 Minuten Haltezeit.

Adr. 64:         Ist das  DAMA-Bit gesetzt,  so teilt  der TNC dem Rechner mit,
                 wann das Paket gesendet wurde. Hiermit wird der DAMA-Tout (22)
                 Timer gestartet.  Es ist  also zur Entlastung des Token-Ringes
                 und des  Rechners nur  bei dem  TNC zu programmieren, der auch
                 als DAMA-TNC eingesetzt werden soll.

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Watchdog, Version mit MAX 691:

Solange der  TNC arbeitet,  gibt er  an dem  Punkt 5  der RS232  einen  Wechsel
zwischen +  10 Volt  und -  10 Volt  ab. Dieser  Wechsel  wird  einem  MAX  691
zugeleitet, der  ihn berwacht.  Bleibt der Wechsel aus, so wird der Ring durch
ein Relais erst mal wieder geschlossen. ber den Punkt 8 der RS232, der mit dem
Reset-Transistor des  TNC zu  verbinden ist, wird nun der TNC durch den MAX 691
neu gestartet. Kommen nun wieder Impulse vom Punkt 5 der RS232, so wird der TNC
wieder durch  ffnen der Relaiskontakte in den Ring aufgenommen. Um den Max 232
mit zu  berwachen, habe ich erst hier den Pegel durch eine Widerstands-Dioden-
Zenerdioden-Widerstands-Kombination auf  einen Pegel  von 0  Volt und  + 5 Volt
umgesetzt, da der MAX 691 leider nur +5 Volt vertrgt.

Watchdog, Version mit 4060:

Es werden  die Datenleitungen  zu den  TNCs und  zum  Rechner  berwacht.  Dies
geschieht mit zwei preiswerten Bausteinen 4060. Der Baustein ist eigentlich ein
Teiler. Er  wird so beschaltet, da er stndig zhlt. Erreicht der Zhler einen
Stand, so  da Pin  3 (Q14)  aktiv wird,  so wird  ein Relais  angesteuert, das
entweder den  Rechner resetet  oder den  TNCs die Spannung entzieht. Der Teiler
zhlt weiter,  und wenn  Pin 13  (Q9) aktiv  wird, dann  bekommt der 4060 einen
Reset-Impuls, der  an Pin  12 gefhrt  wird. An diesen Pin wird auch das Signal
der RS232  gefhrt, was  dazu fhrt,  da der  4060 stndig  resetet wird, wenn
Daten kommen.  Pro Sekunde  laufen in  der Regel 20-40 Token ber den Ring. Das
drfte reichen.

Watchdog, Version mit VANESSA:

Die Vanessakarte  bietet mit  dem PIN  X38 auch  eine RESET-Leitung  an. Dieser
Reset wird  immer dann  aktiviert, wenn  10 Minuten lang  von der  Karte (beide
Ports)  KEIN   Frame  gesendet   wurde.  Ist  die  Karte  auf  einem  Interlink
installiert, so  wird dort  ja alle  3 Minuten eine Bake gesendet und der Timer
somit zurckgesetzt.

Der wesentliche Vorteil liegt darin, da der Watchdog wesentlich gnstiger (ca.
10.-DM) ist  als die  alte Version,  die pro  TNC/Rechner einen Aufwand von ca.
25.-DM erfordert.  Der alte Watchdog soll manchmal nicht reagiert haben, da das
Toggeln des RTS-Pins vorhanden war, obwohl sich der TNC aufgehngt hat.

Als Nachteil  ist zu  bewerten, da man zum Knoten fahren mu, wenn tatschlich
mal ein  TNC ausfllt,  da dann  der ganze  Knoten steht und nicht nur ein Link
betroffen ist.  Aber nach  Murphy trifft  es eh  immer den  Link,  der  niemals
ausfallen darf. Das ganze ist wahrscheinlich eine Glaubenssache, aber das Geld,
das man spart, kann man besser in einen Link stecken.

Wenn man  noch einen  "Not-Reset" fr  den gesamten  Netzknoten z.B.  per DTMF-
Steuerung vorsieht,  kann man  auch einen  gezielten Reset  durchfhren und  so
einige Ausflge zum Knoten sparen.

Und nach dem Neustart...

Nach  dem   Neustart  des   TNC's,  hngt   er  an   das  nchste  Token  seine
Neustartmeldung an.  Daraufhin bekommt  er vom  Rechner seine  ihm  zugedachten
Parameter wie  Halb- oder  Vollduplex, TX-Delay  usw. mitgeteilt.  Gleichzeitig
wird der  Vorfall in  der Statistik  des  Programmes  aufgenommen,  um  solchen
Strenfrieden auf die Schliche zu kommen.



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ANHANG C:


                                 V A N E S S A



Installationsanleitung:



Inhalt:

1.    Allgemeines.
2.    Spezifikation.
3.    Installation und Konfiguration.
4.    Probleme und Fehlersuche.



1.    Allgemeines:

SEPRAN ist ein Akronym und steht fr

               SWISS EXPERIMENTAL PACKET RADIO AMATEUR NETWORK.

Unter dieser  Projektbezeichnung fallen verschiedene Aktivitten, die im Rahmen
der SWISS-ARTG  (Swiss Amateur  Radio Teleprinter Group) ausgefhrt werden. Die
Arbeiten umfassen  Ttigkeiten auf verschiedenen Ebenen wie Computer, Software,
Antennen oder  Hochfrequenz-Baugruppen um ein schnelles PR System verwirklichen
zu knnen.

1.1    Konzept PR-Knoten.

Es   gibt   viele   Ideen,   wie   eine   leistungsfhige   Hardware   aussehen
mte.Insbesondere kann  man sich  auch an  am Markt etablierten X.25-Produkten
(Multi-PAD's,   Multiplexer)    orientieren.   Die    Merkmale   eines    guten
Vermittlungssystems  sind   sowohl  die  hohe  Datenrate  als  auch  der  groe
Datendurchsatz. Der  kritische Punkt des Systems wird immer erreicht, wenn sehr
viele und  kurze Datenpakete  zu verarbeiten sind. Eine Aufteilung der Aufgaben
in Routing  einerseits und  Unterhalt der  Links anderseits  wird als notwendig
erachtet, um die Ziele zu erreichen.

Ideal erscheint ein Mehrprozessorkonzept, in dem ein Prozessor die I/O-Last (FP
VANESSA) abfngt  und ein  zentraler Prozessor  (CP) die  hheren Aufgaben  fr
mehrere Kanle erfllt.

Diese berlegungen fhrten zu folgendem Konzept:

      Frontendprozessor VANESSA-2  mit zwei  unabhngigen  AX.25  Kanlen,  den
      notwendigen Peripheriebausteinen und eine Z80-280 CPU von ZILOG.

      IBM PC  (XT oder  AT kompatibel)  als Routingprozessor  (CP) fr  mehrere
      Frontendprozessoren.

      DUAL-PORT-RAM als gemeinsames Interface zwischen dem CP und FP.

Warum ein PC als Routingprozessor ?

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Der Einsatz  eines PC's  als Routingprozessor bietet viele Vorteile. Betrachten
wir einen  Knoten mittlerer  Gre, so  mu  zumindest  ein  Gehuse  und  eine
Stromversorgung fr  den Digitalteil  (5 VDC)  beschafft werden.  Fr Tests ist
temporr eine Eingabeeinheit und ein Bildschirm notwendig.

Daneben  sollten   bei  einem  komfortablen  Knoten  Helptexte  fr  die  USER,
Parameter, Konfigurationstabellen  ect.  gespeichert  werden.  Auch  bei  einem
Stromausfall sollten  diese Daten  nicht verloren  gehen, so  da der SYSOP die
Daten nicht  jedesmal neu  eingeben respektive  neu laden mu. Dazu bietet sich
ein PC  mit einem  Floppy-Laufwerk geradezu an. Die Daten werden beim Start von
der Floppy ins RAM gelesen und stehen dann fr die USER zur Verfgung.

Betrachten wir  die Kostenseite,  so sind  die Aufwendungen fr die Beschaffung
eines (gebrauchten) PC's sehr bescheiden, fr einen mittleren Knoten gengt ein
286 Typ,  kleinere Knoten  bentigen einen XT oder AT mit 10 MHz. Eine Harddisk
ist nicht notwendig, eine Floppy von 720 kByte gengt vollkommen.

2.    Spezifikation:

Der Frontendprozessor ist auf einer IBM-PC-Steckkarte aufgebaut und untersttzt
zwei AX.25 Datenkanle mit hoher Geschwindigkeit.

CPU
      Typ           ZILOG Z80 280,
      Adressraum    64 kByte aus 16 Mbyte,
      Run-Modi      System / User,
      Cache         256 Byte,
      MMU           eingebaut,
      DMA           4 Kanle,
      Clock         9,8 MHz, 19,6 MHz optional,
      Timer         3 getrennte Timer mit je 16 Bit.

Memory
      RAM           32 kByte, 128 kByte optional,
      EPROM         32 kByte, 128 kByte optional,
      DP-RAM        8 kByte.

Interfaces
      AX.25 Daten   ZILOG SCC 85C30, mit DMA,
      RS-232C       Diagnose Terminal,
      Opt. Anzeigen 5 LEDs,
      Modem         2 Stk. AM-7911 1200bps,
      Externe Modems    RS-422 Treiber,
      Anschlu      Sub-D 37 poliger Stecker.

Datenrate
      interne Modem 4 x 1200 bps Full Duplex,
      externe Modem 4 x > 38400 bps Full Duplex.

2.1   Prozessor:

Als CPU wird der ZILOG Prozessor Z80-280 eingesetzt. Er ist binrkompatibel zum
bekannten Z80  Prozessor, erlaubt  jedoch durch  seinen erweiterten Befehlssatz
eine effiziente Speicherverwaltung und erspart durch die integrierten Timer DMA
und UART einige externe Bausteine.

Die wichtigsten Merkmale sind:

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      Getrennte Stack- und Speicherbereiche fr SYSTEM, USER, DATEN und
      PROGRAMMCODE,

      Virtueller Speicherbereich von 16 MByte,

      On-Chip-Peripherals: vier DMA Kanle, drei 16 Bit Zhler, ein UART sowie
      Cache Memory.

2.2   Speicher:

Der verwaltbare  Speicherbereich umfat 16 Mbyte. Die eingebaute MMU ermglicht
je nach  Programmierung bis 4 x 64 kByte Speicher im Direktzugriff zu benutzen.
Die minimale Konfiguration umfat je 32 kByte EPROM und RAM fr Code respektive
Daten. RAM  und EPROM  knnen  je  bis  zu  128  kByte  ausgebaut  werden.  Fr
zuknftige Speichererweiterungen  wurden 32  pin  Byte-Wide-Sockel  vorgesehen.
Zustzlich ist  der Einsatz  von 8 kByte Dual-Port-RAM [DP-RAM] vorgesehen. Ein
Arbiter  verhindert   Zugriffskonflikte.  Bei   gleichzeitigem  Zugriff  beider
Prozessoren auf  das DP-RAM  wird der  eine Bus mit einem Wait State blockiert.
Die maximale  Verzgerung ist  gegeben durch die Zykluszeit der CPU, die gerade
einen Zugriff durchfhrt, und betrgt maximal 70 ns.

2.3   Memory Decoder:

Der Memory-Decoder  fllt einfach  aus, da durch den groen Speicherbereich die
oberen Adressleitungen  zu  Decodierzwecken  herangezogen  werden  knnen.  Die
Programmierung  der   MMU  (Memory  Management  Unit)  erlaubt  eine  beliebige
Anordnung der physikalischen Speicherblcke innerhalb der CPU Adresegmente und
somit  die   vollstndige  Auffllung  des  Adreraumes  im  Direktzugriff  mit
Speicher.

2.4   Watchdog Timer:

Ein  Watchdog   Timer  soll  die  Zuverlssigkeit  gegenber  Hardwareproblemen
erhhen. Keinesfalls  sollen damit  Unzulnglichkeiten der  Software berspielt
werden. Der Watchdog wird innerhalb der Timer-Interrupt-Routine neu getriggert,
so da  ein unzulssiger  Programmzyklus einen Restart der Z80-280 CPU auslst.
Falls VANESSA  je in  einem Satellit  auf intergalaktischen  Flgen  eingesetzt
werden sollte,  ist es  beruhigend zu wissen, da ein Fehler vom Watchdog-Timer
erkannt und zum Systemrestart fhren wird.

2.5   Status Anzeigen:

Zur Anzeige des Systemzustandes sind fnf LED Anzeigen vorhanden.

2.6   Modem:

Als Modem  wird der  AM-7911 eingesetzt.  Dieses Single-Chip Modem erlaubt eine
Baudrate von  1200 bps  gem BEL-202  Norm. Fr  grere Baudraten werden alle
notwendigen Signale ber RS-422 Treiber auf ein externes Modem zu fhren.

2.6   RS-422 Treiber:

Die Signale vom und zum Modem werden ausschlielich ber RS-422 Leitungstreiber
gefhrt.  Dadurch   kann  einerseits  eine  praktisch  beliebige  Leitungslnge
erreicht  werden,   anderseits  werden   durch  die  paarverdrillten  Leitungen
Einstreuungen und Erdschleifen vermieden.

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2.7   I/O Funktionen:

Fr die Steuerung der Peripherie wurden zwei Output-Ports realisiert.

2.8   RS-232 Serial Port:

Fr die  Inbetriebnahme eines PR-Knotens, Hardwaretests sowie Weiterentwicklung
von Hard-  und Software  ist am Datenstecker eine serielle Schnittstelle RS-232
fr ein  Diagnose-Terminal  vorhanden.  ber  dieses  Terminal  knnen  interne
Testprogramme aufgerufen sowie Betriebsparameter berwacht und gendert werden.
Fr den Normalbetrieb ist kein Terminal notwendig.

2.9   Bemerkungen zum Hardwarekonzept:

Durch die  parallele Datenverarbeitung  auf den  Bus des  Rechners hat es einen
mchtigen Ruck  im Datendurchsatz gegeben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des
Knotens wird  nun durch  seine Links  (Baudrate und  das  bertragungsverfahren
(Semi- oder  Vollduplex)) bestimmt.  Die Laufzeiten  innerhalb des Knotens sind
durch die parallele Verarbeitung der Daten so gering geworden, da sie auch bei
einem 64  Kbit/s Vollduplexlink  nicht ins  Gewicht fallen.  Beobachtungen  des
Knotens DB0NHM  (der bereits  jetzt von  DB0EAM ber eine Vanessakarte versorgt
wird) zeigen  deutlich, da  die Antwortzeiten,  die der RMNC-Knoten ermittelt,
nur ca  50 %  von seinem RMNC-Nachbarn DB0NID betragen (beide Funkstrecken 9600
Bit/s Semiduplex).

DUAL PORT RAM (DP-RAM):

Bei konventionellen  Lsungen (TheNet,  TheNetNode) geht der ganze Datenverkehr
vom Host-Prozessor  zum TNC und umgekehrt ber die serielle RS232-Leitung. Sind
nun mehrere  Kanle angeschlossen,  konzentriert sich  das ganze  auf eine oder
zwei Schnittstellen.  Inzwischen sind  Bitraten von  9600 bps  pro  Link  keine
Seltenheit mehr,  so da  diese Schnittstelle der eigentliche "Flaschenhals" im
System wird.  Dazu kommt,  da serielle Schnittstellenkarten den PC - Bus stark
belasten. Als  Alternative besitzt die VANESSA ein DUAL PORT RAM. Damit ist ein
schneller und  einfacher Datentransfer vom und zum PC gewhrleistet. Der PC und
die VANESSA  CPU knnen  quasi geichzeitig  auf den  Speicher zugreifen und die
bertragung erfolgt blockweise.

RS 422 Leitungstreiber:

An einem  Knoten sind  komplexe Erdverhltnisse  vorhanden.  Verschleppung  von
Kriechstrmen fhrt  unweigerlich zur  Verschlechterung  der  Datenbertragung.
Neben der Antennenerde (Blitzschutz) sind noch Schutzerde (Netzteil) und Ground
der  digitalen   Signale  zu   verknpfen,  ohne  da  Erdschleifen  auftreten.
Modemschaltungen fr  schnelle Links  mssen mglichst  dicht beim  Modulator /
Demodulator angeordnet sein, da sonst Einstreuungen und Leitungskapazitten ihr
Vorhandensein bemerkbar  machen. Das  bedeutet, da  einerseits der  Aufbau des
Modems mglichst  dicht beim  TRX (max.  30 cm  Leitungslnge), anderseits  der
geordnete Aufbau  in einem  Rack verlangt  wird. Zur  Entkopplung sind  an  der
VANESSA alle  Signale zum  oder vom  Modem  ber  RS  422  Leitungstreiber  und
paarverdrillte Leitungen  gefhrt. Damit sind Leitungslngen von mehr als 500 m
mit einfachem Signalkabel mglich, das System ist entkoppelt.

2.10  VANESSA Firmware:

KISS MODE (Keep It Simple and Stupid):

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Fr den  Betrieb der  VANESSA als  TNC-Ersatz beim Knoten wurde eine KISS-Mode-
Firmware entwickelt.  Dabei bernimmt  die VANESSA  die Daten  aus dem  DP  RAM
paketweise und  gibt sie  ber den  SCC 85C30  (HDLC Controller)  an die Modems
weiter. Die  Sendersteuerung (Slottime,  DCD/Persistance Algorithmus,  TX Delay
ect.) erfolgt  unabhngig vom  Hostrechner durch  die VANESSA. Empfangene Daten
werden nach  einem Plausibilittstest  via das  DP RAM  an den  Hostrechner zur
Verarbeitung weitergereicht.  Damit ist  der Hostrechner von den zeitkritischen
Aufgaben weitgehend  entlastet. Neben  den eigentlichen KISS Routinen sind noch
verschiedene  Testroutinen   fr  Senderabgleich   und  Hardwaretest   (VANESSA
Peripherie, Speicher  LED's ect.)  vorhanden, die bei Bedarf von einem externen
Terminal aufgerufen werden knnen.

HOST MODE:

Im Gegensatz  zum KISS-Mode bernimmt im Host-Mode der FP VANESSA die komplette
AX.25-Layer2-Protokollsteuerung. Zwischen  Host  und  VANESSA  werden  nur  die
Infodaten sowie der Status der Links (Connected, Info, Busy, Disconnected ect.)
bertragen. Der  Hostrechner besitzt  die  Masterfunktion,  d.h.  der  FP  wird
aufgefordert, Daten oder Status an den CP zu senden.

Damit ist  die Verwendung  der VANESSA  als Hochleistungs-TNC  fr DieBox  oder
Terminalprogramme wie  SP, GP  oder THP  mglich. Bei  Bedarf werden  bis zu 30
Kanle pro VANESSA untersttzt.

Der weiteren  Entwicklung fr PR oder verwandte Betriebsarten sind (noch) keine
Grenzen  gesetzt.   Die  Rechenzeitreserven   sind  noch   nicht  ausgeschpft,
Speicherplatz ist  ebenfalls gengend  vorhanden. Dank  der universellen RS 422
Schnittstellen kann  jedes beliebige  Modem mit  internem oder  externem  Clock
adaptiert werden.

3     Installation:

Der  Aufbau   der  VANESSA  Hardware  wurde  bewut  universell  ausgelegt,  um
individuelle Konfigurationen  zu ermglichen. Die einzelnen Funktionen sind aus
dem Schema ersichtlich, die wichtigsten werden hier kurz erklrt.

3.1   Grundkonfiguration Jumper:

2 x 1200 bps, BEL 202, Port 0/1.

(Vanessakarte so gehalten, da die SUB-D 37 nach rechts zeigt.)

X1  links         X2  links         X23 links         X21 links
X18 oben          X17 unten         X16 unten         X15 oben
X14 unten         X9  unten         X10 unten         X11 oben
X12 oben          X13 oben          X8  unten         X7  oben
X6  oben          X5  unten         X4  unten

X24, X25, X28, X29, X27 und X26 bleiben geschlossen.

DIP Schalter SW 1 alle Switches auf ON.

IC 13 und IC 14 bestckt (Modem AM-7911).
IC 33 bis 36 leer (RS422 Schnittstelle).

3.2   Einstellung Portadresse:

Die Port Adresse wird mit dem DIP Switch SW 1 definiert. Damit wird die Adresse
des DUAL PORT RAM festgelegt.

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      x dont care

      x  ON  ON  ON           Port Nr. 0/1            Karte 1
      x  OFF ON  ON           Port Nr. 2/3            Karte 2
      x  ON  OFF ON           Port Nr. 4/5            Karte 3
      x  OFF OFF ON           Port Nr. 6/7            Karte 4
      x  ON  ON  OFF    *     Port Nr. 8/9            Karte 5
      x  OFF ON  OFF    *     Port Nr. 10/11          Karte 6
      x  ON  OFF OFF    *     Port Nr. 12/13          Karte 7
      x  OFF OFF OFF    *     Port Nr. 14/15          Karte 8

Bemerkung:

Vanessa Port  8-15: Da  es fr  die Adressierung  der LED  Adresskonflikte  mit
einigen HD-Controllern  gab, wurden die Adressen verschoben. Dadurch mu leider
eine Hardwarenderung auf der Vanessakarte durchgefhrt werden. Am IC29 mu der
Pin 16  (bei Port  0-7 auf  +5 Volt)  auf GND  umgelegt  werden.  Das  kann  am
einfachsten mit einem Zwischensockel und einer Drahtbrcke gemacht werden, z.B.
nach Pin 18.

3.3   Verwendung Modem nach G3RUH:

Bei Einsatz von Modems nach G3RUH entfallen IC13 (PortA) und IC14 (Port B). Die
Jumper X24 und X28 (Port A) resp. X25 und X29 (Port B) sind offen. Anstelle der
internen Modembausteine  AM-7911 werden die entsprechenden Leitungstreiber IC33
bis IC36 gesteckt.

Achtung: CTSa  (b) und RTXCa (b) (IC35/36 Pin 11 und 13) werden vom G3RUH Modem
nicht untersttzt, und DRFEN NICHT in die Sockel gesteckt werden !

Konfiguration Jumper:

Port A      Port B            X24   X25   X28   X28
G3RUH       1200 bps          OFF   ON    OFF   ON
1200 bps    G3RUH             ON    OFF   ON    OFF
G3RUH       G3RUH             OFF   OFF   OFF   OFF

Die Vanessakarte  stellt an  ihrem Ausgang  TRXCa (b)  den 32-fachen  Takt  der
eingestellten Baudrate  zur Verfgung.  Fr das G3RUH-Orginal Modem wird jedoch
nur der  16-fache Takt  bentigt. Deshalb  mu dieser  nochmal durch  2 geteilt
werden, z.B. mit einem 74HC74, was der Flankenqualitt zugute kommt.

3.4   Modem mit eigenem Clock Generator:

Die Vanessa ist fr den Betrieb mit externem Clock vorbereitet. Die Bitrate des
entsprechenden Ports ist dann auf "0" zu stellen. Das DF9IC-Modem besitzt einen
eingebauten Taktgenerator.  Hier mu  dann die  Vanessakarte auf EXTERNEN Clock
gestellt werden,  der dann  ber die  Punkte RTXCa  (b) der  Vanessa  zugefhrt
werden mu.  Die Frequenz  entspricht dann  der eingestellten Bitrate. IC27 und
IC32 (74HC4040)  sind zu entfernen. Pin 13 von IC35 und IC36 mu dann natrlich
gesteckt sein, CTSa (b) (Pin 11) wird nicht gesteckt.

Externer Clock mit der Vanessa:

Getrennter RX und TX Clock vom Modem zur Vanessa:

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Hierzu mssen  natrlich die RS422-Treiber IC 35 (IC 36) Pin 11 gesteckt werden
und der ankommende Clock auf dessen Eingnge geschaltet sein. Der TX-Clock wird
dann von Pin 11 nach IC 34 Pin 1 (7) verschaltet. Siehe hierzu das Schaltschema
des 19200-Bit/s-Modems in den Vanessa-Unterlagen. IC 27 (IC 32) wird entfernt.

3.5   Test der Konfiguration:

Fr den  Funktionstest  der  VANESSA  wird  ein  Terminal  am  37-Sub-D-Stecker
angeschossen. Der RS232-Anschlu wird mit 4800 bd, 8 bit, no parity betrieben.

Eine  Beschreibung   der  FIRMWARE-Testschritte  ist  im  VANESSA  USER  Manual
enthalten. Beim  Start des  PC wird auf der RS 232 Schnittstelle ein Logon Men
ausgegeben, die beiden unteren LED's erlschen.

Das Interface  VANESSA zum  PC  kann  nun  mit  dem  Hilfsprogramm  VANUTIL.EXE
ausgetestet werden. Nachfolgend eine kurze Erklrung der Testschritte:

1. Show Konfiguration
      Anzeige der eingestellten Adresse des DP-RAM und der FIRMWARE Version.

2. PC I/O Port Test
      Test der beiden oberen LEDs an der Steckerplatte.

3. Dual Port RAM Test
      Statischer Test  des Dual-Port-Ram. Dabei wird ein Testpattern eingelesen
      und anschlieend verglichen.

4. Vanessa Reset
      Test der  RESET-Leitung zur  VANESSA, die  unteren LEDs  werden ebenfalls
      angesteuert.

5. Dynamic RAM Test
      Dies ist  der wichtigste  Test!  Dabei  werden  Daten  ins  Dual-Port-Ram
      geschrieben, durch  die Vanessa  an eine  andere Adresse  verschoben  und
      durch den  PC wieder ausgelesen und verglichen. Dabei wird das Timing auf
      dem PC-Bus  sowie die korrekte Funktion des Dual-Port-Ram geprft. Treten
      hier Fehler  auf, so  besteht die  Gefahr, da  Daten korrupt  bertragen
      werden. Hinweise zur Fehlersuche im folgenden Abschnitt.

3.6   Dual Port Mode:

Mit  Hilfe   des  Programmes   "VANCONF.EXE"  lassen  sich  leicht  Multi-Baud-
Userzugnge  einrichten.   Die  beiden  verknpften  Ports  mssen  jedoch  auf
derselben Karte  liegen. Unter Dual-Port-Mode werden die PTT und DCD der beiden
Ports gegeneinander  softwaremig  verriegelt.  Der  Dual-Port-Mode  mu  beim
Starten des  Rechners mit  Hilfe der  BAT-Datei bereits festgelegt werden. Soll
der Port  0 + 1 verwendet werden, so ist das Programm "VANCONF 0 D" aufzurufen.
0 =  Port 0  + 1  D =  Dual-Port-Mode. Die  Baudraten brauchen nicht gesetzt zu
werden, da sie durch TNN eingestellt werden.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 90


4.    Probleme, Fehlersuche:

VANUTIL.EXE erkennt  keine Vanessa-Fehler  im Dual-Port-RAM oder Adressierlogik
zum PC-Bus.  VANESSA-Firmware, CPU und RAM kontrollieren mit DEBUG und Terminal
an der  RS232. Erlschen  die beiden  unteren LED's  beim Start ? Kontrolle der
Adremodifikation bei Port Nummer 8 und grer. Fehler im Dual-Port-RAM Bereich
knnen mit  dem DEBUG-Programm  ebenfalls verifiziert  werden. Die  Adresse des
Dual-Port-Ram kann wie folgt berechnet werden: Startadresse: 0xD000:0000 + (n *
0x1000), d.h  0xD000:0 beim  ersten Port,  D100:000 beim  zweiten Port  usw. In
diesem Bereich  (0xD000:0 -  0xD000:fff knnen  mit DEBUG  Daten eingegeben und
wieder ausgelesen werden (n = Port Nr. 0 ...15).

Datenverluste:

Mit einem schnellen Rechner wurden verstmmelte Frames oder gar Datenverlust an
der Vanessa-Schnittstelle  beobachtet. Mit  einem XT-Board waren keine Probleme
zu beobachten, aber ab ca. 16 MHz traten diese Strungen auf. Das Dual-Port-Ram
auf der  Vanessa mu  deutlich schneller als 100 ns sein, mit 70ns-Rams konnten
bei 33 MHz Rechnern keine Probleme mehr beobachtet werden. Bei 386er oder 486er
sollte das  Mainboard-Setup auf  folgende Werte  gesetzt werden, da der AT-Bus-
Clock mit 8 MHz spezifiziert ist:
    - DRAM READ   1 WAIT STATE,
- DRAM WRITE  1 WS,
- EXTRA AT CYCLE WS 1,
- AT BUS CLOCK CLK / x (so da der Bus-Clock ca. 8 MHz ist).

Versuche auf  dem DB0EAM-Rechner  haben ergeben, da die Vanessakarten auch bei
12 MHz BUS-Clock mit VANUTIL8.EXE keinerlei Fehler zeigten.

Alternativ kann  die Bestckung  der VANESSA  gendert werden. Beim Einsatz von
ALS-Typen anstelle  der HC- oder HCT-Typen im Bereich des Dual-Port-RAM konnten
auch bei schnellerem Bus-Clock keine Fehlfunktionen mehr festgestellt werden.

Anstelle der  HC/HCT-Typen werden IC 20, 21, 22, 23 24, 25 und IC 28 gegen ALS-
Typen ausgetauscht.

LEDs

Zu den  LEDs kommen auch immer wieder Fragen. An der Sub-D-37-Leiste sitzen die
grnen LEDs.  Sie werden von dem Z280 Prozessor gesteuert und zeigen das Senden
eines Frames  an (nicht  zu verwechseln  mit der PTT, die bei Duplex-Betrieb ja
fr 3  Minuten nach  dem letzten  Frame getastet  bleibt).  Diese  LEDs  werden
deshalb auch  beim VANUTIL-TEST  nicht angesteuert.  Ist externer Clock bei der
Vanessa eingestellt,  aber KEIN  Modem  angeschlossen,  so  knnen  diese  LEDs
leuchten, da der SCC dann einen Takt erwartet.

Die darberliegenden  gelben LEDs  zeigen den  Empfang von  Daten via dem Dual-
Port-RAM, also  ber den  Rechnerbus, an.  Die Funktion  der LEDs lt sich mit
demVANUTIL-Test prfen.

Die einzelne  rote LED  zeigt die Funktion des karteneigenen Prozessors an. Sie
leuchtet, wenn der Prozessor steht (was eigentlich nie passieren darf..).

Die beiden  linken LEDs (gelb und grn) sind fr den Port A der Karte zustndig
und somit die rechten beiden fr den Port B.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 91


Die oberen  LEDs knnen  auch mit  dem  Debug-Programm  via  PC-Port  gesteuert
werden. Die  Adressberechnung ist  wie folgt:  Linke LED  Adresse 0x306  + (n *
0x8), also  0x306, 0x30E  ... Rechte  LED 0x307  + (n * 0x8), also 0x307, 0x30F
usw.

Daraus ergibt sich die folgende Adressenliste:


 Port  0 :  o 306 00 --> LED leuchtet (oben links)   o 306 01 --> LED aus
 Port  1 :  o 307 00 --> LED leuchtet (oben rechts ...)
 Port  2 :  o 30e 00
 Port  3 :  o 30f 00
 Port  4 :  o 316 00
 Port  5 :  o 317 00
 Port  6 :  o 31e 00
 Port  7 :  o 31f 00
 Port  8 :  o 126 00 ..Ist die Adresse nicht gendert:o 326 00
 Port  9 :  o 127 00                o 327 00
 Port 10 :  o 12e 00                o 32e 00
 Port 11 :  o 12f 00                o 32f.00
 Port 12 :  o 136 00                o 336.00
 Port 13 :  o 137 00                o 337 00
 Port 14 :  o 13e 00                o 33e 00
 Port 15 :  o 13f 00                o 33f 00


Die unteren beiden LEDs lassen sich genauso ansprechen unter den Adressen:


 Port  0 +  1  o 300 00 --> LED's Leuchten   o 300 01 LED's aus
 Port  2 +  3  o 308 00
 Port  4 +  5  o 310 00
 Port  6 +  7  o 318 00
 Port  8 +  9  o 120 00 ..Adresse nicht gendert:o 320 00
 Port 10 + 11  o 128 00             o 328.00
 Port 12 + 13  o 130 00             o 330 00
 Port 14 + 15  o 138 00             o 338 00


Offene Gatter  auf der  Vanessa-Karte: Offene  C-MOS Eingnge an Gattern neigen
zum Schwingen.  Deshalb sollten  sie besser  auf einem  logischen Pegel liegen.
Betroffen sind die ICs: (Klammerwerte = IC-Eingang)

IC 9 (13);  IC 20 (9-10) und (12-13);  IC 25 (9-10) und (12-13);
IC 26 (10) und (12) und IC 12 (4-5), (9-10) und (12-13).


           SWISS ARTG
           Swiss Amateur Radio Teleprinter Group
           Geschftsstelle Arturo Dietler, HB9MIR,
           Blauenweg 8
           CH-4335 Laufenburg
           Autor: HB9PAE @ HB9AJ

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ANHANG D:

(Ethernet) ...Was muss ich tun ?

     Ethernet gibt es auf 2 unterschiedlichen Kabeln.

     Zum einem ist der Betrieb auf dem uns sehr bekannten RG58 mglich. Hierbei
     MUSS man  unbedingt beachten,  da BEIDE  Enden des Kabels mit je einem 50
     Ohm Abschlusswiderstand versehen werden mssen.

     Das Gegenstck zum RG58 ist Twisted-Pair . Es besteht aus einer Doppelader
     und bentigt keinen Leitungsabschluss.

     Wie geht man nun vor, wenn man bei Ethernet noch unsicher ist ?

      1.)  Zuerst muss man sich auf seinen Rechner einen freien IRQ suchen, den
           die Ethernet-Karte belegen kann.
      2.)  Dann ist der Adressbereich der Ethernetkarte im Bereich 0x2e0 -
           0x320 festzulegen. Hier kann es zu berschneidungen mit den
           Vanessakarten kommen, bitte beachten.
           Die Vanessakarten benutzen die Adressen 0x306...0x33f (je nach
           Anzahl der Vanessakarten und verwendetem Port.) Ausserdem wird
           default der Adressbereich D000..Dxxx benutzt. Auch dieser muss bei
           gleichzeitiger Verwendung von Vanessakarten und Ethernetkarten
           bedacht werden.
      3.)  Nach dem Einbau in den Rechner kann nun die Ethernetkarte auf
           Brauchbarkeit und Funktion mit dem Programm TESTDRVR.EXE berprft
           werden. Dazu mu der entsprechende Kartentreiber noch aufgerufen
           werden. Z.B.: NE2000.COM mit Angabe des Soft/Hardware IRQ und
           Adressbereich der Karte. NE2000 0x60 0x300.
      4.)  Meldet nun TESTDRVR keine Probleme auf den Rechnern, so kann man auf
           dem einen Rechner SEEPKT.EXE starten (dieses ist ein Ethernet-
           Monitor) und auf dem anderen Rechner SENDPKT.EXE (dieses ist eine
           Bake, die stndig Daten sendet). Die Daten, die SENDPKT.EXE erzeugt,
           sollen mit SEEPKT.EXE lesbar sein. Dann steht eigentlich einer
           Verbindung der 2 Rechner ber Ethernet nichts mehr im Wege, sofern
           das in beiden Richtungen funktioniert.

     Aber erst mal zum Testen der Schnittstellenkarte:

 TESTDRVR - Ein Utility zum Testen von FTP-Packet Treibern:

 Vorwort:
     Leider halten  nicht alle  mit den Netzwerkkarten gelieferten Treiber, was
     das Handbuch  verspricht. Dies  mag zum  Teil an  Mehrdeutigkeiten in  den
     Spezifikationen liegen.  Teilweise liegt  es aber mit Sicherheit an falsch
     verstandenem Schutz  vor "Datenspionen"  im Netz.  Und einiges  knnen wir
     auch auf das Konto "Schlampereien" buchen.

     Man kann  nun den  Treiber mit  der Anwendungssoftware testen. Das ist oft
     unbequem und  die Fehlermeldungen  sind sparsam  oder nichtssagend  - wenn
     berhaupt welche  kommen. TESTDRVR  soll  hier  fr  etwas  Bequemlichkeit
     sorgen.

     Wenn der mit der Karte gelieferte Treiber nicht richtig will, kann man bei
     den Standardkarten  immer die Treiber aus dem FTP-Paket nehmen. Fr NE2000
     und WD (SMC) kompatible Karten sind Treiber in diesem Paket enthalten.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 93


     FTP-Packet Treiber  sind  m.W.  die  einzigen  Treiber,  die  verschiedene
     Netzwerkprotokolle auf  einer Karte  gleichzeitig gestatten.  Hinzu kommt,
     da die  Schnittstelle  hervorragend  dokumentiert  ist  und  die  gesamte
     Software dafr im Quelltext frei verfgbar ist.

     In  dieser   Anleitung  werde   ich  nicht  viel  ber  Netzwerkgrundlagen
     schreiben. Das soll in einer getrennten Dokumentation geschehen.

 Voraussetzungen:

 Hardware
     Netzwerkkarten bekommt  man heute  "NE2000" kompatibel  fr weniger als DM
     50.-. blich  ist sind  "Cheapernet" = BNC Anschlu (10Base2) und/oder UTP
     (RJ45) Anschlu  (Twisted-Pair). Der BNC Anschlu hat den Vorteil, da man
     ohne weitere  Hardware einige  Rechner koppeln  kann.  Wer  einen  Rechner
     "solo" testen  will, beachte  bitte, da  der Netzwerkanschlu  an  beiden
     Seiten mit  jeweils 50 Ohm  abgeschlossen sein  mu. Sonst  verweigern die
     meisten Karten  die Sendung.  Also ein T-Stck mit zwei 50 Ohm Abschlssen
     aufstecken.

     Moderne Karten  werden nicht  mehr ber  Jumper konfiguriert,  sondern per
     Software.  Das   kann  Probleme  machen,  wenn  die  vom  Kartenhersteller
     gewhlten Defaults  im Rechner bereits belegt sind. Dann mu man u.U. erst
     andere Karten  ausbauen, um  die Netzwerkkarte  umkonfigurieren zu knnen.
     Eine NE2000 kompatible Karte braucht einen freien Interrupt und eine freie
     IO-Adresse. ACHTUNG:  Werden Vanessakarten  eingesetzt, so  sind  die  IO-
     Adressen je nach Port zwischen 0300-0338 bereits belegt !!

 Software
     Wer schon einen Netzwerkanschlu an seinem Rechner hat, bedenke bitte, da
     eine Netzwerkkarte  nicht zwei  Herren gleichzeitig  dienen kann.  Man mu
     also die  vorhandene Netzwerksoftware  (Novell, WfW usw.) totlegen, um mit
     FTP-Packet Treibern  experimentieren zu knnen. Anschlieend kann man dann
     versuchen, die  "alte" Software  auf  der  Basis  des  Packet-Treibers  zu
     installieren. Nur  in dieser Richtung geht es, nicht anders herum. Und ein
     Packet-Treiber  braucht   nie  mehr  als  einen  Aufruf  zum  Installieren
     (Beispiel "EP3000PD  0x60"). PROTMAN.SYS  und hnliche Programme sind hier
     definitiv falsch.

     Bei der  Installation mu  i.A. ein  Software-Interrupt  fr  den  Treiber
     angegeben werden. Dieser Interrupt kann per Definition im Bereich 0x60 bis
     0x80 liegen. Es spricht nichts dagegen, 0x60 zu verwenden.

 Testablauf
     Als erstes  wird die  Signatur des  Treibers gesucht und so der verwendete
     Software-Interrupt gefunden.  Natrlich  knnte  man  auch  den  Software-
     Interrupt im  Aufruf angeben. Da aber fast alle Programme den Treiber ber
     seine Signatur suchen, macht es schon Sinn, hier auch so vorzugehen.

     Dann mssen  wir dem  Treiber mitteilen,  was wir  von ihm verlangen - den
     Netzwerktyp, welche  Art Pakete  usw. Auerdem mssen wir ihm sagen, wo er
     die Pakete  abliefern soll,  die "fr  uns" eingegangen  sind. Der Treiber
     liefert uns als Ergebnis ein "Handle", das zuknftig bei der Kommunikation
     zwischen dem  Treiber und  uns den  Briefkasten bezeichnet.  Ohne gltiges
     Handle wird nicht gearbeitet.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 94


     Nun fragen  wir den Treiber, welchen Befehlssatz er versteht. Es gibt drei
     Ausbaustufen:  Basisdienste,   erweiterte  Dienste   und   highperformance
     Funktionen. Wir brauchen die erweiterten Dienste. Die ersten Versionen von
     TFNETR und  TNN liefen  auch mit den Basisdiensten. Um zu PE1CHL und G8BPQ
     kompatibel zu werden, haben wir das Protokoll aber noch einmal gendert.

     Danach fragen  wir die  Hardwareadresse der  Karte ab.  Diese Adresse  ist
     eindeutig, jede  Karte hat  eine andere  Adresse. Wir sollten sie nie ohne
     zwingende Grunde  ndern. Bei  dieser Abfrage  erleben wir die Schnheiten
     der  Segmentierung  des  80X86  Prozessors.  Wenn  der  Programmierer  des
     Kartentreibers   nicht    sorgfltig   war,   kommt   hier   als   Adresse
     00:00:00:00:00:00. Und  dann sind  wir ziemlich  sicher, da  die  gleiche
     Schlamperei auch in der Empfangsroutine drin ist. Damit sind dann Abstrze
     vorprogrammiert.

     Die Kommunikation  zwischen zwei  Netzwerkkarten kann  auf  mehrere  Arten
     erfolgen:

  -  Im Paket werden die Hardwareadressen der beteiligten Karten angegeben. Das
     ist kompliziert.  Denn ich  mu vor der ersten Kontaktaufnahme die Adresse
     meines Partners kennen.

  -  Die Pakete werden "an Alle" gesendet (Broadcast). Fr diese Zwecke ist die
     Zieladresse  FF:FF:FF:FF:FF:FF   definiert.  Dieses   Verfahren  strt  in
     greren Netzen  sehr, weil  wir dann mit unseren Paketen das gesamte Netz
     berschwemmen und jeder unsere Pakete hren und analysieren mu.

  -  Die Pakete werden an eine Gruppe gesendet (Multicast). Nur die Gruppe hrt
     auf diese Pakete. Dieses Verfahren werden wir verwenden. Wir kontrollieren
     nun, ob unser Treiber dieses Verfahren empfangsseitig versteht.

     Der nchste  Test erfolgt,  um zu  sehen, ob  das Programm NETWATCH laufen
     wird. NETWATCH  ist ein  universeller Netzwerkmonitor.  Leider haben viele
     Programmierer den  dazu notwendigen "promiscuous mode" zugenagelt. Aber es
     gibt ja die FTP-Treiber.

     Nun setzen  wir  den  Treiber  sendeseitig  in  den  Multicast-Mode.  Dazu
     definieren wir die "BPQ"-Adresse.

     Als letzten  Test schicken wir ein Paket (mit zuflligem Inhalt) an unsere
     Gruppe. Wenn  der Abschluwiderstand  nicht steckt,  bleiben einige Karten
     hier hngen. Andere kommen mit einer Fehlermeldung.

     Zum Schlu  geben wir  das Handle  wieder frei.  Wenn der Test bis hierher
     durchgelaufen  ist,  besteht  Hoffnung,  da  der  Treiber  auch  mit  der
     Anwendersoftware laufen wird.

     Ein letzter  Hinweis zum  Schlu: ein  Rechnerabsturz  beim  Empfang  oder
     Senden eine  Paketes in  Verbindung mit einer WD (SMC) Karte ist meist auf
     einen Fehler  in der  Konfiguration des  Speichermanagers  zurckzufhren.
     Diese Karten nutzen nmlich Teile des Hauptspeichers zur Kommunikation mit
     dem Treiber.

 Fehlermeldungen:
     Einige Fehlermeldungen  sollten nie  vorkommen. Sie  sind  mit  einem  ???
     markiert. Treten  sie dennoch  auf, so deutet das auf einen kapitale Macke
     im Treiber hin.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 95


 kein Fehler ???
      Der Treiber hat einen Fehler gemeldet und erklrt bei Nachfrage, es sei
      nichts gewesen.

 ungltiges Handle ???
      Der Treiber erinnert sich nicht an sein eigenes Handle.

 ungltige Klasse
      Der Treiber untersttzt die Klasse "ETHERNET" nicht.

 ungltiger Typ ???
      Wir haben "irgendeinen" Typ verlangt.

 ungltige Nummer ???
      Wir haben "die erste Karte" verlangt.

 ungltiger Packet Typ ???
      Wir haben "alle verfgbaren" Typen verlangt.

 Multicast unzulssig
      "Unser" Modus wird nicht untersttzt, Treiber unbrauchbar.

 TERMINATE unzulssig ???
      Wir verlangen nicht, da der Treiber sich entfernt.

 unzulssiger RX-Modus
      "Unser" Modus wird nicht untersttzt, Treiber unbrauchbar.

 nicht genug Speicher
      Karte ist berfordert, nach RESET des Rechners noch einmal versuchen. Ist
      noch andere Netzwerksoftware aktiv?

 Type ist belegt
      Andere Software hat die Karte undefiniert hinterlassen.

 unzulssiger Befehl
      Ein Standardbefehl wird nicht erkannt, Treiber unbrauchbar.

 (Hardware) Fehler beim Senden
      Abschluwiderstand nicht gesteckt oder falscher Anschlu.

 kann Hardwareadresse nicht setzen ???
      Wir fummeln da nicht dran.

 falsches Hardwareadressenformat ???
      Der Treiber ist defekt.

 RESET nicht mglich ???
      Da wurde ein Befehl miverstanden.

Auf der TNN-Seite ist nun folgendes ntig:

1.)  Es muss  in der  Start.bat ein  Ethernetkarten-Treiber aufgerufen  werden.
     Treiber einfach  mal aufrufen,  meist sagen  sie dann,  was sie  gerne fr
     Parameter htten.  Hierzu ist  auf der  Diskette ein  DIR TESTDRVR mit ein
     paar Hilfsprogrammen.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.               (24. Februar 1997)  Seite: 96


2.)  Ethernet-Port dann  mit der  TNN170.TNB definieren.  port  <nr>  ethernet.
     Derzeit MSSEN  noch VORHER  MAX-FRAME =  1 und T2-TIMER = 0 gesetzt sein.
     Sonst kann es mchtig klemmen.

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ANHANG E:

DER PACSAT-BROADCAST-SERVER von TNN

Neues ab TNN V1.70:

  -  Parameter komplett im BROADCAST-Server,

  -  DIRECTORY-BROADCAST fr WiSp,

  -  Neue Nachrichtenverwaltung,

  -  Max. Anzahl gespeicherter Mails einstellbar.

ABLAUF:
     TNN  macht   simplen  DieBox-S&F  mit  einer  MailBox  und  speichert  die
     Nachrichten auf  der Platte und macht dann mit den Daten seinen Broadcast.
     Der Befehl "BOX" schaltet TNN in den S&F-Modus. Die Nachrichten werden so,
     wie sie  ber den  S&F kommen, mit aufsteigenden Nummern gespeichert. Beim
     Start von TNN werden die 1. und die letzte Nummer ermittelt.

Der Broadcast:
     Das  Protokoll   ist  in  PACSAT.TXT  dokumentiert,  er  ist  100%  PACSAT
     kompatibel. Der  PACSAT-Server benutzt  optional und  extended header  und
     bertrgt im RLM Message Format. Damit sollte auch z.B. WISP (bei AMSAT zu
     bekommen) klarkommen  und der  User kriegt  die Nachrichten automatisch in
     Rubriken sortiert.  Ein von  PE1HCL  umgestrickter  Headergenerator  heit
     jetzt PFHADD.EXE  (V3.3 vom 2.6.95), er mu im PACSAT-Verzeichniss stehen.
     Damit WiSp  mit dem  TNN-PACSAT-BROADACST  zurecht  kommt,  wird  vor  dem
     eigentlichen File noch DIR-Eintrag (ab TNN V1.70) ausgesendet.

Bedienung:
     - Nachrichteneingang durch DieBox-1.8-Kompatiblen S&F (keine BIN-Mail !).

     -  User&Sysop-Schnittstelle   (Befehl  PACSERV,  PAC*),  dort  stehen  zur
     Verfgung:

Fr USER zugnglich:

      H    - Hilfe,
      I    - Informationen ber den Server,
      Q    - Quit,
      P    - Parameter abfragen.

Fr SYSOPs:

+ Port DestCall via DestRoute
     Broadcast fr einen Port aktivieren.

     Beispiel: + 1 QST-1 via DB0LWL

     DestCall sollte  immer QST-1  sein. Broadcasts  knnen VIA L2 ausgestrahlt
     werden. Dies  sollte man aber mit Vorsicht tun, da ein 9600-Baud-Broadcast
     via ein  Nachbarknoten diesen  in der  Regel zum Absturz bringt, da dieser
     die riesige  Datenmenge nicht schnell genug transportieren kann. Dies gilt
     insbesondere fr RMNC/FlexNet/BayCom-Nachbarn.

- Port
     Broadcast deaktivieren.

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R    Reload, das Filesystem nach einer externen Vernderung neu einlesen.

M    PacSat-Boxcall setzen, M call, sollte das Rufzeichen des Knotens sein oder
     ein Fantasie-Call,  es mu aber mit dem Rufzeichen bereinstimmen, mit dem
     man bei  der Box  eingetragen ist. Dieses Rufzeichen wird niemals HF-mig
     gesendet. Es  wird eigentlich  nur bentigt,  da bei  DieBox alle  Partner
     unterschiedliche Calls  haben mssen.  DB0HRO-5 (Box)  macht mit  DB0HRO-7
     (Cluster) S&F,  somit kann  man dort  nicht mehr  DB0HRO (Knoten) als S&F-
     Partner hinzufgen,  also trgt  man dort  den Knoten als BR0CST (oder was
     auch immer) ein und stellt M auf M BR0CST. Dann sollte es klappen.

P    Zum Einstellen verschiedener Parameter

BROADCAST-Parameter :

      01: PacSatTimer : 200
      02: PacSatFrms  :  15
      03: PacMaxMail  : 1000

     Mit P 01  wird eingestellt,  in welchen Intervallen der Knoten die Pacsat-
     Frames sendet,  dieser Parameter  mu so  eingestellt werden,  da der TNC
     nicht berluft.  Mit P 02  wird die  Anzahl der  Pakete die, gleichzeitig
     gesendet werden,  eingestellt.  Das  sollte  bei  9k6  20  oder  so  sein,
     (pi * Daumen 5  Frames pro  Sekunde), sonst lohnt sich das nicht. Mit P 03
     kann die  max. Anzahl  der Mails im PACSAT-Server eingestellt werden. Sind
     beim S&F  mehr als  in P 03  angegebenen Mails  im Server,  so werden  die
     ltesten Mails gelscht.

     ber die  Timersteuerung  kann  eine  optimalen  Kanalauslastung  erreicht
     werden, die  von vereinzelten Aussendungen auf einem User-Einstieg bis zur
     Dauertastung alles ermglicht, dabei werden zwei Taktiken untersttzt:

  -  nur Pacsat-Ausgnge:
     Dauertastung, fr  den ISM-Bereich.  TNN macht  dann 24-Stunden am Tag 365
     Tage im  Jahr Krach  mit Dauertrger.  Dazu ist  auf dem  Port, wo  PacSat
     betrieben wird,  ein DAMA-Eprom  zu verwenden,  DAMA  fr  den  PORT  aber
     ABZUSCHALTEN. Die  DAMA-Besttigung wird  benutzt, um  die Dauertastung zu
     gewhrleisten. P 02 bestimmt, wieviele Frames auf einmal zum TNC geschickt
     werden, der  mu immer  einen ausreichenden Vorrat haben, damit er die PTT
     nicht loslt, das darf aber auch nicht zu viel sein, sonst luft er ber.
     Je nach Ring-Belastung mu dieser Wert so sein, da der TNC auch ohne, da
     er Daten  kriegt, eine  Weile durchhlt.  Bei 19k2  Tokenring habe ich den
     Param p 02  auf 14,  bei 38k4  kann  das  weniger  sein,  bei  sehr  stark
     belasteten Tokenrings  mehr. P 01  gibt an,  wie lange gewartet wird, wenn
     KEINE DAMA-Besttigung kommt, dieser Parameter sollte auf 1000 stehen, ist
     aber eigentlich unerheblich (solange die Besttigungen kommen).

  -  Gemischte Ein/Ausgnge:
     Hier mu  man entweder  DAMA fr  den Port  einschalten und ein DAMA-Eprom
     verwenden oder  KEIN Dama-Eprom verwenden und kein DAMA machen, DAMA-Eprom
     und kein DAMA geht NICHT (dann macht der Knoten Dauertastung)

     Dauertastungs-Ausgnge sind  unbedingt vorzuziehen,  sie setzen 82MB Daten
     mit 9k6  am Tag  um, das  ist das  10-fache eines  normalen 9k6-Einstiegs.
     Auerdem hat  jeder User  was davon,  nicht  nur  Dauersauger  XYZ.    Ein
     Broadcast-Ausgang mit 1k2 ist Unsinn und sollte nicht betrieben werden. Es
     mu aber  unbedingt darauf  geachtet  werden,  da  der  Sender  auch  fr
     Dauertastung geeignet ist. Der Tnet-Mini ist im Original nicht geeignet!

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Ablauf des Broadcasts:
     TNN hat  eine Prioritts-Schaltung,  welche die  letzten 200 eingegangenen
     Nachrichten im  10-15 Minuten-Takt  wiederholt, damit  User nur kurze Zeit
     einzuschalten brauchen  und sofort  die wichtigsten Nachrichten haben. Fr
     den Rest der Zeit werden die sonstigen Nachrichten ausgesendet.

Broadcast Format:
     Ist 100%  kompatibel zu  dem, was  unsere knstlichen Erdtrabanten machen,
     inkl. DIRECTORY-BROADCAST.

Installation:
     In  TNN170.PAS   mu  der   PACSATPATH  angefgt  werden,  er  sollte  auf
     C:\TNN\PACSAT\ stehen. Dort werden alle Nachrichten gespeichert. In dieses
     Verzeichnis mu  auch die  Datei "PFHADD.COM"  kopiert  werden,  sie  wird
     intern bentigt.  Dann mu  man den  Sysop der  nchsten Mailbox  beknien,
     damit der  S&F eintrgt.  Die Box  mu, wenn sie den Knoten connected hat,
     "BOX" eingeben,  um in  den S&F-Modus  zu kommen.  Sobald die 1. Nachricht
     eintrifft, geht  das Broadgecaste  los, man  kann auch  auf mehreren Ports
     gleichzeitig broadcasten  (es geht auch auf einem mit 9k6, auf dem anderen
     mit 19k2,  d.h. die  Abfolgen sind  unabhngig, der eine Port wartet nicht
     auf den  anderen). Der  Knoten bentigt  (natrlich) eine  Festplatte, sie
     sollte schon 80MB oder so haben, mehr ist auch nicht schlecht.

SONSTIGES:

Der User:
     WISP ist ein Programm, das automatisch die Mails dekodiert und in Rubriken
     sortiert.

Wartungsauffang fr den Sysop:
     Wenig. Wenn der Broadcast erstmal installiert ist, luft er von selbst und
     braucht nicht  gewartet zu  werden. Wenn  auf der  Platte  ein  Lesefehler
     auftritt, kann der Sysop eine Freifahrt haben, das ist bei Boxen aber auch
     so, ist leider nicht zu ndern.

Wichtig:
     TNN mu  pro Sekunde etwa 1,5kb von der Platte lesen, deshalb ist SMARTDRV
     mit NUR-LESE-CACHE zu empfehlen, es schont die Platte. Der VORLESESPEICHER
     sollte  von   standardmig  8kb  auf  32kb  gestellt  werden  (damit  mal
     experimentieren).

     Vanessa ist  Tokenring vorzuziehen,  der Tokenring  mu bei  9k6 Broadcast
     19k2 haben,  38k4 ist besser, auf vollen Digis (viele Links, z.B. FC) kann
     es passieren,  da Dauertastung  nicht geht, das ist nicht zu beheben. Mit
     Vanessa sollte es nicht passieren.

Doppelte-Nachrichten:
     Werden nicht  berprft. User, die ber Box-Software verfgen (WinGT), die
     S&F kann, knnen auch in den Server einspielen, das geht dann auch auf dem
     Ausgang raus.  Der Sysop  sollte das ein wenig berwachen, damit die Leute
     keinen Unfug machen.

Request:
     (Also anfordern  von fehlenden  Teilen durch  UI-Frames)  ist  fr  unsere
     Verwendung nicht sinnvoll, wird es auch erstmal nicht geben.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 100


Spezial:

     In einigen  Gebieten ist  ein PR-BROADCAST-Ausgang  im  ISM-Bereich  wegen
     vorhandener ATV-Belegung nicht mglich. Aus diesem Grund wird z.B. in Kln
     BROADCAST auf  der Eingabe  (!) eines FM-Relais gemacht. Dazu werden immer
     nur 2  Frames gesendet,  um dann  zu prfen, ob das Relais geffnet wurde.
     Ist das Relais noch geschlossen, so werden wieder 2 Frames gesendet. Wurde
     das Relais  aber geffnet,  so wird  ber eine  kleine Schaltung  die  PTT
     gesperrt. Der  Durchsatz ist  natrlich geringer  als bei  einem DAUER-TX-
     Ausgang, aber ich denke, da es eine gute Alternative ist. Zu diesem Zweck
     habe ich  eine kleine  Schaltung entwickelt.  Bei Fragen  bitte wenden an:
     (DG1KWA / Andreas @DB0GSO).

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 101


ANHANG F:

Aufbau der Layer 3/4 Frames bei TheNet, TheNetNode und TheBoxware.

Da fr  die 3  Programme TheNet,  TheNetNode und TheBoxware dasselbe Layer 3/4-
Protokoll gilt,  wird im  folgenden nur  von TheNet die Rede sein, aber es sind
alle 3 Programme gemeint (wenn nicht ausdrcklich anders vermerkt). Hier werden
nur die  Frames mit  erweitertem AX.25-Format behandelt, Identifikations-Frames
etc. bleiben unbercksichtigt.

Alle  speziellen   Layer  3/4  Frames  von  TheNet  werden  mit  dem  PID  "CF"
ausgesendet,  wodurch   eine  Unterscheidung   von  normalen   Layer  2  Frames
gewhrleistet ist  (bei denen  ist der PID "F0"). Dies gilt sowohl fr I-Frames
als auch fr UI-Frames.

Das zustzliche  Protokoll im Infofeld des AX.25-I-Frames besteht grundstzlich
aus 3  Blcken: der  Netzwerk-Kontrollblock (Layer 3) besteht aus 15 Bytes, der
darauf folgende Transport-Kontrollblock (Layer 4) besteht aus weiteren 5 Bytes,
und schlielich  bleibt noch der Informationsteil, fr den eine Lnge von 0 bis
236 Bytes vorgegeben ist.

Netzwerk Layer Frames.

Der  Router  von  TheNet  bestimmt,  auf  welchem  Weg  Nachrichten  von  einem
Zielknoten zum  anderen bertragen  werden. Das Routing erfolgt automatisch auf
dem vermutlich  gnstigsten Weg.  Der whrend  einer Verbindung  verwendete Weg
kann sich  ndern, wenn z.B. ein Netzknoten ausfllt; dann wird automatisch ein
alternativer Weg  verwendet (wenn  vorhanden)  -  der  Enduser  merkt  von  der
Umleitung nichts.

Fr das  Routing bei TheNet werden zunchst Informationen ber die erreichbaren
Zielknoten mit  einer Broadcast-Aussendung  ausgetauscht. Bei  TheNetNode  wird
zustzlich  fr   eine  automatische   Qualittsberechnung  die   Laufzeit  zum
Nachbarknoten gemessen.

Der hhere Transport-Layer baut auf dem Netzwerk-Layer auf, so da alle TheNet-
I-Frames einen  Netzwerk-Kontrollblock enthalten,  der immer  gleich  aufgebaut
ist. Er  besteht aus  insgesamt 15  Bytes. Als  erstes kommt das Rufzeichen des
Absenderknotens (7  Bytes), gefolgt  vom  Rufzeichen  des  Empfngerknotens  (7
Bytes). Schlielich  wird die  Lifetime dieses  Frames bertragen (1 Byte). Die
Lifetime wird  bei jeder Weitergabe an einen Nachbarknoten um 1 vermindert, bis
entweder der Zielknoten erreicht ist, oder aber der Wert 0 wird. Falls der Wert
0 erreicht  wird, ist das Frame zu vernichten, damit ein Frame nicht durch eine
zufllig entstandene  Schleife des  Netzes endlos  lange kreist und dadurch das
Netz blockiert.

Laufzeitmessung bei TheNetNode.

Um die Laufzeit fr Layer 3 Frames zu einem Nachbarknoten und zurck zu messen,
werden von  TheNetNode regelmig Mess-Frames an alle connecteten Nachbarknoten
geschickt. Dabei  handelt es  sich um  I-Frames mit  dem PID "CF". Im Netzwerk-
Kontrollblock ist  als Absender das Rufzeichen des Knotens eingetragen, der die
Laufzeitmessung vornimmt.  Als Zielknoten ist das Phantom-Rufzeichen L3RTT (wie
"Layer 3  Round Trip Time") eingetragen. Der Transport- Kontrollblock ist mit 5
Bytes "00"  besetzt. Im  Informationsteil  sind  weitere  Daten  wie  z.B.  die
Systemzeit beim  Erzeugen  des  Frames  enthalten.  Da  diese  Daten  nur  beim
Absenderknoten ausgewertet  werden, ist  das genaue  Datenformat nicht wichtig.
Auerdem ist  dieser Teil  des Protokolls noch in der Entwicklungsphase, so da
nderungen hier nicht auszuschlieen sind.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 102


Automatisches Routing (alter Art).

Diese Art  des Routings wird noch fr Knoten bereitgestellt, die noch nicht das
Protokoll von ON5ZS untersttzen.

Fr das automatische Routing werden regelmig von den Netzknoten Informationen
ber den  Inhalt der  Zielknotenliste ausgesendet. Dies erfolgt durch UI-Frames
mit  dem   TheNet-PID  "CF".   Das  Absender-Rufzeichen   dieser  Routingframes
(Broadcast)  ist   das  Rufzeichen   des  absendenden   Netzknotens,  und   als
Zielrufzeichen wird  das Phantom-Rufzeichen  "NODES" verwendet.  Fr TheNetNode
ist das  Zielrufzeichen nicht  mehr  vom  Programm  vorgegeben,  um  auch  ber
spezielle Layer 2 Digipeater (z.B. Flexnet) routen zu knnen.

Im Info-Feld  des Broadcast-Frames  wird  zuerst  als  Kennung  ein  Byte  "FF"
gesendet, gefolgt  von dem  Ident des  Absenderknotens (6  Bytes).  Schlielich
folgen bis zu 11 Eintrge der Zielknotenliste.

Jeder Zielknoteneintrag  besteht  aus  4  Datenblcken.  Der  erste  Datenblock
enthlt das  Rufzeichen  des  Zielknotens  (7  Bytes).  Der  zweite  Datenblock
beinhaltet den Ident des Zielknotens (6 Bytes). Im dritten Datenblock folgt der
Nachbarknoten, ber  den der  Zielknoten mit der besten Qualitt bekannt ist (7
Bytes). Schlielich  wird im  vierten Datenblock  die Qualitt des besten Weges
zum Zielknoten angegeben (1 Byte).

Alle angegebenen  Idents werden  als normale  ASCII-Zeichen bertragen, whrend
fr alle  Rufzeichen das  AX.25-Format (ASCII  um 1  Bit nach  links geschoben)
verwendet wird.

Bei neueren  TheNet-Versionen ist  die Aussendung der Zielknotenliste erweitert
um die  Layer 3  Lifetime der  einzelnen Zielknoten.  Damit  diese  Erweiterung
kompatibel zu  den lteren  Versionen bleibt, wurde der zustzliche Teil an die
bisherige Aussendung  angehngt. Als  Kennung fr den Beginn des Lifetimeblocks
wird ein Byte "00" gesendet. Diese Kennung verhindert gleichzeitig eine weitere
Auswertung des  Frames durch ltere Programme, da sonst statt der Lifetimes ein
weiterer Zielknoten  folgen msste,  beginnend mit einem Rufzeichen. Rufzeichen
knnen aber nicht mit "00" anfangen.

Darauf folgt  die eigene  Layer 3  Lifetime des  Absenderknotens.  Anschlieend
werden die Lifetimes der in dem Frame enthaltenen Zielknoten in der Reihenfolge
ausgesendet, in der vorher die Zielknoten ausgesendet wurden.

Fr die  Lifetime wird jeweils 1 Byte gesendet und zwar diejenige Lifetime, die
auch in  einem Frame  des entsprechenden  Zielknotens eingetragen wre. Ist die
Lifetime unbekannt, wird statt dessen "00" gesendet.

Neues Routing in TheNetNode von ON5ZS:

Routernderungen:
Der BROADCAST  wird nun  im sicheren  Level  3  bertragen.  So  wie  ein  Node
verschwindet, wird  seine Qualitt  auf "1" gesetzt. Die Nachbarn werden SOFORT
durch den  BROADCAST darber  verstndigt. Diese  verstndigen auch sofort ihre
andere  Nachbarn   und  so   weiter.  Damit   wird  das   gesamte  Netz   davon
benachrichtigt. Dauer der Ausbreitung: zwischen 0 und 4 Sekunden pro Hop.

Ein neues System:
1 Strecke und 2 Wege. Das System ist jetzt soweit klar.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 103


                    /---------------------------\
      user -- on4ulg                             on5vl --- on5vl-5(bbs)
                    \---on1apd-----on4aic-------/
                          |          |
                          |          |
                        on1xx -----on1yy

Die Lsung war ziemlich einfach...

Damit on5vl  den Weg  on5vl, on4aic, on1apd nimmt, mu bei on4aic der beste Weg
nach on4ulg  ber on1apd  eingetragen sein.  Durch die  Art der  Berechnung der
Qualitt, die  Qualitt von  on4aic bei on5vl ist gleich der Qualitt von on5vl
bei on4aic,  kann on5vl  sehr einfach  die Qualitt  der  Strecken  von  on4aic
berechnen (und entscheiden, ob on4ulg direkt angesprochen wird oder nicht).

a)    Wenn es  mglich ist  ( kein  ping-pong ->  Berechnung der Qualitten des
      Nachbarn ).

b)    Der alternative  Weg wird gewhlt, wenn die bertragungszeit eines Frames
      auf der alternativen Strecke krzer war.

c)    Wenn ein  Frame vom  Level  4  kommt  (  on4aic  ->  on1yy  wird  niemals
      gebraucht).

      Die alternative  Strecke wird  beansprucht ab  dem  Augenblick,  wo  eine
      bestimmte Anzahl  (*) von  Frames im  tx_buffer level2  ( -> tosend ) bei
      on5vl -> on4ulg vorhanden ist.

(*)   Diese  Anzahl   verndert  sich   nach  der  Qualittsdifferenz  zwischen
      Hauptstrecke und  alternativer Strecke in der Art, wie die Frames in etwa
      in der  richtigen Reihenfolge  bei on4ulg  ankommen (TNN  gibt sie in der
      richtigen Reihenfolge weiter).

      Es gibt kein "Selective retransmission request" von on4ulg.

Transport Layer Frames.

Zwischen den  Endknoten eines Circuit wird ein spezielles bertragungsprotokoll
verwendet, um  eine transparente,  fehlerfreie Datenbertragung zu ermglichen.
Dieses  zustzliche   Protokoll  wird   im   Transport-Kontrollblock   und   im
Informationsteil des Frames bertragen.

Der Transport-Kontrollblock  besteht aus  5 Bytes.  Die Bedeutung  der ersten 4
Bytes ist  abhngig vom  5. Byte,  dem Kontroll-Byte.  Das Kontroll-Byte selbst
besteht aus dem Opcode sowie 3 Flags.

Die Bits  0-2  im  Kontroll-Byte  bilden  den  Opcode,  aus  dem  die  Frameart
abzuleiten ist.  Von den  8 mglichen Opcodes werden derzeit nur 6 verschiedene
Mglichkeiten verwendet:

      1 = Connect-Request,
      2 = Connect-Acknowledge,
      3 = Disconnect-Request,
      4 = Disconnct-Acknowledge,
      5 = Information-Transfer,
      6 = Information-Acknowledge.

Die Bits  3 und 4 werden derzeit (noch) nicht verwendet, sie werden daher immer
auf 0 gesetzt.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 104


Bit 5 ist das More-Follows-Flag. Dieses Flag zeigt an, da der Informationsteil
auf mehrere  Frames aufgeteilt  wurde. Um auch Frames des Endusers mit mehr als
236 Byte  Informationsteil transparent  zu  bertragen,  werden  solche  Frames
aufgeteilt. Im  ersten Teil  werden  die  maximal  mglichen  236  Bytes  Daten
bertragen, im  nchsten Frame folgt der Rest. Bei lteren Versionen von TheNet
wurden Informationen des Knotens selbst (Userliste, Nodesliste) zur bertragung
innerhalb  des   Netzes  teilweise  auch  mit  wesentlich  grerer  Anzahl  an
Datenbytes bertragen.  Dafr  wurden  dann  entsprechend  mehrere  Frames  mit
gesetztem More-Follows-Flag  nacheinander gesendet.  Beim Endknoten  wurde dann
die Unterteilung in AX.25-gerechte 256-Byte-Frames vorgenommen.

Bit 6  heit NAK-Flag.  Dieses Bit  wird nur  bei den  Frametypen  Information-
Transfer und  Information-Acknowledge verwendet  und zeigt  an, da  ein  Frame
wiederholt werden soll.

Bit 7  ist das  Choke-Flag. Dieses  Flag wird  bei den  Frametype  Information-
Transfer,  Information-Acknowledge   und  Connect-Acknowledge   verwendet.  Die
unterschiedliche Bedeutung  dieses Flags  ist bei den entsprechenden Frametypen
erlutert.

Connect-Request.

Mit einem  Connect-Request-Frame wird ein neuer Circuit angefordert. Die ersten
beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks  spezifizieren  den  Circuit  des
Absenderknotens. Dabei  gibt das  erste Byte einen Index in der Circuit-Tabelle
an (Circuit-Index).  Das 2.  Byte wird  als zustzliche  Kennzeichnung fr  den
jeweiligen Circuit  verwendet, um  Mehrdeutigkeiten zu verhindern (Circuit-ID).
Die folgenden  2 Bytes  werden nicht verwendet und daher auf "00" gesetzt. Auch
die Flags im Kontroll-Byte werden nicht verwendet und daher auf 0 gesetzt.

Im  Info-Teil   des  Connect-Request-Frames   wird  zuerst  die  vorgeschlagene
Fenstergre fr  den Transport-Layer  bertragen (1  Byte). Darauf  folgt  das
Rufzeichen des  Users, der  den neuen  Circuit aufzubauen  wnscht. Schlielich
folgt das  Rufzeichen des  Absenderknotens. Zusammen  sind das also 15 Bytes im
Info-Teil des Connect-Request-Frames.

Bei neueren  Versionen von  TheNet  wird  zustzlich  bertragen,  bei  welchem
Netzknoten  der   User  in   das  Netz   eingestiegen  ist,  und  ber  welchen
Digipeaterweg er  dort zu erreichen ist. Zuerst wird hierfr das Rufzeichen des
Netzknotens bertragen,  bei dem  der User in das Netz eingestiegen ist. Danach
folgt die  eventuell vorhandene  Digipeaterliste beim  Uplink, also  maximal  8
weitere Rufzeichen.  Zum Abschluss  folgt 1  Byte "00".  Fr diese  Erweiterung
werden also  minimal 8  und maximal  64 Bytes  zustzlich  im  Informationsteil
bertragen.

Fr alle  beim Connect-Request  bertragenen Rufzeichen  wird das um 1 Bit nach
links geschobene AX.25-Rufzeichen-Format verwendet.

Connect-Acknowledge.

Auf  ein   Connect-Request-Frame  wird   mit  einem   Connect-Acknowledge-Frame
geantwortet. Die  ersten beiden  Bytes des  Transport-Kontrollblocks bezeichnen
den Circuit  des Knotens,  der den  Connect-Request gesendet  hat.  Sie  werden
direkt aus  dem Connect-Request  bernommen. Die  darauf folgenden beiden Bytes
bezeichnen den  Circuit des  Knotens, der den Connect-Acknowledge-Frame sendet,
wieder in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID, wie beim Connect-Request-
Frame.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 105


Wenn der  Connect-Request akzeptiert  wurde, sind  alle Flags  im Kontroll-Byte
gelscht. Falls  kein Circuit aufgebaut werden kann, ist das Choke-Flag (BIT 7)
gesetzt.

Mit einem  Connect-Request-Frame wird ein neuer Circuit angefordert. Die ersten
beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks  spezifizieren  den  Circuit  des
Absenderknotens. Dabei  gibt das  erste Byte einen Index in der Circuit-Tabelle
an (Circuit-Index).  Das 2.  Byte wird  als zustzliche  Kennzeichnung fr  den
jeweiligen Circuit  verwendet, um  Mehrdeutigkeiten zu verhindern (Circuit-ID).
Die folgenden  2 Bytes  werden nicht verwendet und daher auf "00" gesetzt. Auch
die Flags  im Kontroll-Byte  werden nicht verwendet und daher auf 0 gesetzt. Im
Info-Teil   des   Connect-Request-Frames   wird   zuerst   die   vorgeschlagene
Fenstergre fr  den Transport-Layer  bertragen (1  Byte). Darauf  folgt  das
Rufzeichen des  Users, der  den neuen  Circuit aufzubauen  wnscht. Schlielich
folgt das  Rufzeichen des  Absenderknotens. Zusammen  sind das also 15 Bytes im
Info-Teil des Connect-Request-Frames.

Im Info-Teil  des Connect-Acknowledge-Frames  wird 1 Byte bertragen fr die zu
verwendende Fenstergre im Layer 4.

Disconnect-Request.

Wenn ein  Information-Transfer-Frame empfangen  wird und  keine Information fr
die Gegenstation  vorliegt, wird der Empfang mit einem Information-Acknowledge-
Frame  besttigt.   Die  ersten   beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks
bezeichnen wieder  den Circuit des Knotens, an den der Information-Acknowledge-
Frame gesendet  wird, in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Das dritte
Byte des  Information-Acknowledge-Frames ist nicht verwendet und wird daher auf
"00" gesetzt.  Das 4.  Byte  des  Transport-Kontrollblocks  ist  die  Empfangs-
Sequenz-Nummer und  gibt  die  als  nchstes  von  der  Gegenstation  erwartete
Sendesequenznummer an.

Ein Disconnect-Request-Frame enthlt keinen Info-Teil.

Disconnect-Acknowledge.

Als Antwort  auf ein  Disconnect-Request-Frame wird ein Disconnect-Acknowledge-
Frame gesendet.  Die ersten  beiden Bytes  bezeichnen wieder  den  Circuit  des
Knotens,  an   den  der  Disconnect-Acknowledge-Frame  gesendet  wird,  in  der
Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Die folgenden beiden Bytes werden nicht
verwendet und  deshalb auf "00" gesetzt. Auch die Flags im Kontroll-Byte werden
nicht verwendet und daher gelscht.

Ein Disconnect-Acknowledge-Frame enthlt keinen Info-Teil.

Information-Transfer.

Ein Information-Transfer-Frame  bertrgt  die  Informationen  des  Users.  Die
ersten beiden Bytes bezeichnen den Circuit des Knotens, an den der Information-
Transfer-Frame gesendet  wird, in  der Reihenfolge  Circuit-Index  -Circuit-ID.
Darauf folgt  ein Byte  fr die Sende-Sequenz-Nummer dieses Frames. Das 4. Byte
des Transport-Kontrollblocks  ist die  Empfangs-Sequenz-Nummer und gibt die als
nchstes von  der Gegenstation   erwartete  Sendesequenznummer an. Damit werden
gleichzeitig  mit   der  Informationsbertragung   die  von   der  Gegenstation
empfangenen Frames besttigt.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 106


Ist das  More-Follows-Flag gesetzt,  bedeutet dies,  da nicht die vollstndige
Information eines  User-Frames auf  einmal  bertragen  werden  konnte,  da  im
Information-Transfer-Frame hchstens  236 Bytes Info enthalten sein knnen (die
restlichen 20 Bytes werden fr Netzwerk- und Transport-Kontrollblock bentigt).
Im nchsten Frame ist die Fortsetzung der User-Information enthalten.

Das NAK-Flag  wird gesetzt,  wenn  ein  empfangenes  Information-Transfer-Frame
nicht die  erwartete Sendesequenznummer  hatte. Damit wird die Wiederholung des
fehlenden Frames angefordert.

Ist  das   Choke-Flag  gesetzt,   bedeutet  dies,  da  vorerst  keine  weitere
Information fr diesen Circuit angenommen werden kann.

Im  Info-Teil   des  Information-Transfer-Frames   wird  die   User-Information
bertragen (max. 236 Bytes je Frame).

Information-Acknowledge.

Wenn ein  Information-Transfer-Frame empfangen  wird und  keine Information fr
die Gegenstation  vorliegt, wird der Empfang mit einem Information-Acknowledge-
Frame  besttigt.   Die  ersten   beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks
bezeichnen wieder  den Circuit des Knotens, an den der Information-Acknowledge-
Frame gesendet  wird, in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Das dritte
Byte Des  Information-Acknowledge-Frames ist nicht verwendet und wird daher auf
"00" gesetzt.  Das 4.  Byte  des  Transport-Kontrollblocks  ist  die  Empfangs-
Sequenz-Nummer und  gibt  die  als  nchstes  von  der  Gegenstation  erwartete
Sendesequenznummer an.

Das NAK-Flag  wird gesetzt,  wenn  ein  empfangenes  Information-Transfer-Frame
nicht die  erwartete Sendesequenznummer  hatte. Damit wird die Wiederholung des
fehlenden Frames angefordert.

Ist  das   Choke-Flag  gesetzt,   bedeutet  dies,  da  vorerst  keine  weitere
Information fr  diesen Circuit  angenommen werden  kann. Das More-Follows-Flag
wird nicht  verwendet und ist daher gelscht. Ein Information-Acknowledge-Frame
enthlt keinen Info-Teil.

DF6LN  (23.7.93); erweitert um ON5ZS-Router ON5ZS/DG9FU (9.9.96)

Flexnet-Interface:

Allgemeines:

Die vorliegende  Beschreibung  dokumentiert  die  Implementation  der  FlexNet-
Gateway-Routinen in  TNN. Bei  der Erarbeitung der Grundlagen bestand keinerlei
Absichten, den  FlexNet-Router zu  kopieren, zu  verbessern oder zu bernehmen.
Ziel ist  und war,  eine engere  Verknpfung der  TNN-Digipeater  und  FlexNet-
Digipeater auf  Systemebene zu  erreichen und Network-Informationen gegenseitig
auszutauschen.

Bis dato konnten die FlexNet- und Nord-Link Gruppen kein gemeinsames Interlink-
Protokoll ausarbeiten. Aus diesem Grunde haben wir nun versucht, die Interlink-
Kommunikation der  FlexNet-Schnittstelle teilweise  nachzubilden und damit eine
vereinfachte Gateway-Schnittstelle zu realisieren.

Grenzen der Implementation:

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 107


Da die  FlexNet-Schnittstelle nicht  (ffentlich) dokumentiert  ist, bernehmen
wir keinerlei  Funktionsgarantie. Aus  den oben erwhnten Grnden bestand sogar
die Absicht  einer eingeschrnkter  Emulation. Bei  Bedarf (und  weitergehenden
Informationen) kann  die Schnittstelle  zu einem  spteren Zeitpunkt  erweitert
werden.

Realisiert wurden folgende Funktionen:

      -    Initialisierung,
      -    Laufzeitmessung zum Nachbarn,
      -    Beantwortung der Laufzeitmessung des Nachbarn,
      -    Auswertung der Destinations-Informationen.


Nicht realisiert sind folgende Funktionen:

      -    Rckmeldung bekannter Destinationen,
      -    Find Destinationen,
      -    Header Kompression.

Diese Version kann zur Zeit max. 2 FlexNet-Nachbarn verwalten. Laufzeit-Messung
und Destinations-bernahme  erfolgen dynamisch.  Die empfangenen  FlexNet-Ziele
werden  in   einer  extra  DESTINATIONS-Tabelle  gespeichert,  damit  es  keine
Vermischung mit  NETROM-Nodes gibt.  Connecten ist  bereits jetzt mglich. Eine
Weiterverbreitung der  Destinationen zu anderen TheNetNode-Knoten ist unter dem
derzeitigen Router  nicht  sinnvoll.  Hierzu  mu  erst  der  TheNetNode-Router
gendert werden. Prioritt haben aber Ziele aus der NODESLISTE !

Diese Version  kann mehrere  FlexNet-Nachbar  verwalten.  Laufzeit-Messung  und
Destinations-bernahme erfolgen dynamisch. Die empfangenen FlexNet-Ziele werden
in einer  extra DESTINATIONS-  Tabelle gespeichert,  damit es keine Vermischung
mit  NETROM-Nodes   gibt.   Connecten   ist   bereits   jetzt   mglich.   Eine
Weiterverbreitung der Destinationen zu anderen TheNetNode Knoten, ist unter dem
derzeitigen Router  nicht sinnvoll.  Hierzu muss  erst  der  TheNetNode  Router
gendert werden. Prioritt haben aber Ziele aus der NODESLISTE !

Da die  Flexnetknoten ihre  Destinationen nicht  VIA eines  TNN-Knotens  senden
knnen, zu dem sie eine Flexnetverbindung unterhalten (zu erkennen an dem nicht
eingetragenen "@"  hinter dem  Call in  der Parameterliste), TNN ihnen aber das
Routing untereinander ermglichen will, wurde die SSID -15 hierfr freigegeben.
Die Flexnetknoten  knnen nun eine Flexnet-Anbindung zum TNN-Knoten realisieren
und ber  die SSID  -15 eine  VIA-Verbindung zu  einem weiteren angeschlossenen
Flexnetknoten.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 108


ANHANG G:

Die GNU-Version von TNN

Einleitung:

Unter MS-DOS  hatten wir  bisher immer  damit zu  kmpfen, da  der  verfgbare
Speicher auf  1 MB  (+ HMA)  beschrnkt war.  Diesen Speicher mussten sich alle
Programme teilen.  Damit waren  Programme  wie  TNN  in  einen  Speicherbereich
eingezwngt.

Mit der  GNU-Version steht  nun der  gesamte Speicher zur Verfgung. Aber warum
noch MS-DOS untersttzen, wo es so gute Betriebssystem wie OS/2, LINUX oder WIN
95 gibt  ? Alle  diese Betriebssysteme  haben einen recht hohen Speicherbedarf,
auerdem schleppt  man meist  eine fr  unsere Zwecke  unntige Oberflche mit.
Deshalb die weitere Untersttzung von MS-DOS.

Was bedeutet DPMI ?

Die ersten  Prozessoren der Firma INTEL konnten 1 MB Speicher adressieren, dies
war zu  damaligen Zeiten  eine Menge.  Mit dem  Boom der  Computertechnik wurde
schnell  erkannt,   da  diese   Grenze  schnell   gesprengt   wrde.   Deshalb
implementierte INTEL  eine CPU-Betriebsart,  den  Protected  Mode.  Mit  dieser
Methode konnte  man auf  einem 286'er  (damals) unglaubliche 16 MB adressieren.
Leider war  man nicht recht konsequent mit der Umsetzung, so konnte man die CPU
ohne weiteres  in den  PM (Protected Mode) schalten, aber zurckschalten in den
Real Mode,  so bezeichnet  man den  8086 kompatiblen  Modus, war nur mit groem
Aufwand mglich. Erst mit dem 386'er wurde dieses Manko behoben. Auerdem wurde
der Protected-Mode  nochmal erweitert,  so da  bis zu 4 Gbyte (32 Bit Selektor
und 32 Bit Offset) adressieren kann.

Leider hatte  dies keine  Vorteile fr ein Betriebssystem wie MS-DOS, durch die
spezielle Art  des PM  wrde es  keine Abwrtskompatibilitt geben. Um trotzdem
auf den Speicher ber 1 MB zugreifen zu knnen, wurden Krcken wie LIM-EMS oder
XMS eingefhrt.  Hierbei wird  ab dem  386'er ein  weiterer  Modus  des  386'er
ausgenutzt, der  Virtuelle-8086-Modus, auf  diesen mchte ich aber nicht weiter
eingehen.

Um dieses Problem zu beheben, wurde das Dos-Protected-Mode-Interface definiert.
Damit ist  es mglich,  Protected-Mode-Programme auch unter MS-DOS auszufhren,
ohne gleich ein neues Betriebssystem implementieren zu mssen.

Der DPMI-Server  schalten den Prozessor (ab 386'er) immer dann in den Real-Mode
zurck, wenn  z.B. eine  Dos-Routine oder  ein BIOS-Aufruf  stattfinden. Danach
wird die  CPU wieder  in den  PM versetzt. Auerdem stellt der DPMI-Server eine
gewisse Anzahl  an Funktionen  zur  Verfgung,  die  das  Programmieren  im  PM
erleichtern.

Warum Protected ?

Adresse zu bilden.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 109


Der Protected-Mode  ist  eigendlich  fr  Multitasking-Systeme  gedacht.  Durch
diesen Modus  bietet  die  CPU  Mglichkeiten,  einzelne  TASK  voreinander  zu
schtzen d.h.  ein Programm kann nicht in ein anderes eingreifen. Dies ist aber
nur durch  einen gewissen  Aufwand zu erreichen. So zeigt ein Pointer nicht auf
einen physikalische  Adresse, sondern  enthlt einen Selektor und einen Offset.
Zum Generieren  einer physikalischen  Adresse im  PM wird zum Selektroteil, der
logischen Adresse,  als Index in eine Deskriptortabelle gesprungen. Der Eintrag
in die  Deskriptortabelle enthlt eine 24-Bit Basisadresse, welcher der Offset-
Teil der  logischen Adresse  hinzuadiert wird,  um die physikalische Adresse zu
bilden.

Im  DPMI  32-bit  ist  dies  hnlich,  allerdings  werden  dort  32-Bit-Offsets
verwendet (4  Gbyte !),  die einen  Bezug zu einem 4G-langen-Segment herstellen
knnen. Versucht  jetzt einen  Anwendung auf Daten jenseits einer Segmentgrenze
zuzugreifen, so  gibt es  eine allgemeine  Schutzverletzung (GBP  oder  General
Protection fault),  daher Protected  Mode. In DPMI-Version von TNN wird der 16-
Bit-DPMI verwendet.

Was ndert sich fr den Nutzer?

Erstmal nichts,  die DPMI-Version bietet erstmal die gleiche Funktionalitt wie
die "normale" Version. Allerdings ist die System-Anforderung etwas hher. Durch
das   Umschalten    zwischen   PM    und    Real-Mode    ist    eine    gewisse
Geschwindigkeitseinbue zu  bemerken. Auch  sollten min.  3-4 MB-RAM  verfgbar
sein. Fr  Dos-Aufrufe stehen dann allerdings mehr als 400 kb zur Verfgung und
die  Buffer  knnen  etwas  grozgiger  bemessen  werden.  Auftretende  Fehler
(Exceptions) werden  auf der Festplatte im TEXTCMD-Pfad verewigt und sollten an
eine NORD><LINK-Service-Stelle  (z.B. DG9FU,DB2OS  oder DG1KWA)  weitergeleitet
werden, damit wir die Mglichkeit haben, den Fehler ausfindig zu machen.

brigens vertrgt  sich die  DPMI-Version bestens  mit OS/2 oder WIN 3.1x / WIN
95.

GRENZEN / PROBLEME:

Bedingt durch  den Aufbau  des DPMI  gibt es  einen ganz groen Haken. Wie oben
bereits beschrieben  muss die  CPU fast laufend zwischen dem Protected Mode und
dem Real Mode hin und herschalten. Dieses kostet natrlich Zeit.

Deshalb sind einige Sachen zu beachten:

KISSLINK
      Nur mit Fifo, ohne hat es nicht viel Sinn !!

BAYCOM-USCC
      Bedingt durch den Aufbau der Karte werden sehr viele Interrupts erzeugt !
      Vier 9k6-Links  entsprechen ca. einem 38k4 KISSLINK ohne Fifo ! Die USCC-
      Karte verfgt  zwar auch  ber einen kleinen Fifo, ob der aber reicht ist
      fraglich !

VANESSA
      Super fr DPMI, da VANESSAs keine Interrups erzeugen !

ETHERNET
      Macht natrlich  IRQ's ...wie kritisch dies ist, kann ich erst nach Tests
      sagen.....

      Einen 486DX2-66 oder hher wrde ich mal wrmstens empfehlen.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 110


Einschrnkung:
      Z.Zt. gibt  es noch  die Einschrnkung,  da die GNU32-TNN keine externen
      Treiber untersttzt  !!!! Dadurch  stehen als  Hardware-Treiber z.Zt. nur
      VANESSA,KISSLINK und TOKENRING zur Verfgung !

DEBUG.TXT:

Bei Abstrzen / Exceptions:
Wird AUF  DEM BILDSCHIRM eine Debug-Ausgabe erzeugt. SOFORT NACH der TNN17x.EXE
sollte das  Programm "SYMIFY -O  DEBUG.TXT TNN.EXE"  aufgerufen werden,  dieses
wertet den  Stack aus  und generiert die eigentliche Debug-Meldung, diese bitte
an an  eine TNN-Service-Stelle  weiterleiten. Der  Sysop ist  fr  einen  Reset
danach, selbst  verantwortlich !  Dies kann  entweder ein Hardware-Watchog sein
oder eine  Datei in  der START.BAT  die nach  dem Aufruf der TNN-EXE und SYMIFY
steht, z.B. RESET.COM. Leider war eine andere Lsung bis jetzt nicht mglich !

      Mgliche Exceptions:

      08 = Doppelfehler,
      0A = Ungltiges TSS,
      0B = Segment nicht vorhanden,
      0C = Stack-Fehler,
      0D = Allgemeine Schutzverletzung,
      0E = Seitenfehler.
      Weitere Hinweise zur 32bit-Version von TheNetNode fuer DOS:

      -    die TNN170.STA/MHEARD.TAB/CONVERS.PRS der 32bit-Version
           unterscheiden sich durch das DWORD-Alignment des GNU-Compilers zu
           den DOS/DPMI-Versionen
      -    alle Funktionen der TNN171 fuer DOS/DPMI sollten genauso bei der
           32bit-Version funktionieren
      -    die 32bit-Version hat zur zeit ein sehr primitives Timing-Verhalten,
           eine bessere Timing-Routine ist in Arbeit
      -    die 32bit-Version generiert keine Resets sondern verlaesst das
           Programm, in einer Batch-Datei ist dann nach der TNN.EXE ein
           Programm aufzurufen, das den Reset durchfuehrt. Zwischen TNN.EXE und
           RESET.EXE ist das "SYMIFY" einzufuegen (s.u.)

Compiler:

Als Compiler  kommt  der  DJGPP/GNU  zum  Einsatz.  Dieser  Compiler  ist  frei
verfgbar.

Um den  Umstieg von  der DOS-Version  auf die GNU-Version etwas zu vereinfachen
und auch  eine Umschaltmglichkeit  anbieten zu  knnen wurde eine STARTCNT.EXE
entwickelt, die  auch das  Arbeiten mit  einer anderen  TNN170.TNB erlaubt. Die
STARTCNT.EXE kann  fr den  Zugriff von  "auen" in die SYSEXE oder/und auch im
TNN-Verzeichnis stehen.

STARTCNT <anzahl>
      stellt die jeweilige Anzahl an Starts ein (Durchlufe der START.BAT). Die
      Anzahl  wird  um  1  verringert,  wenn  die  STARTCNT.EXE  ohne  <anzahl>
      aufgerufen wird.

Weiter sind die folgenden Programme erforderlich:

SYMIFY.EXE
      Zum Auslesen des Speichers bei einem Programmfehler.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 111


CWSDPMI.EXE
      Der ntige DPMI-Handler icl. CWSDPMI.DOC, CWSDMP0.EXE CWSPARAM.EXE.

GO32-V2.EXE
      ????? Weiss ich auch noch nicht ?? hi.

RESET.EXE
      damit die Software auch sofort wieder gestartet wird.

Die START.BAT knnte nun so aussehen:


 set tz=UTC0
 set conversd=P:1
 set tnn32buffers=9000
 set tnnpath=c:\tnn\
 set tnncfg=c:\tnn\
 set msgpath=c:\tnn\msg\
 set confpath=c:\tnn\
 set digicall=DB0EAM
 set satqth=JO41PI
 set qth=9:16:12/51:21:10
 set tokencom=0
 set kiss1=1
 c:\b-log.exe c:\tnn\sysop.pro -m

 STARTCNT
 IF ERRORLEVEL==1 GOTO OKGNU32
 ECHO Starte alte TNN171...

 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN171.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY tnn170.DOS tnn170.TNB
 TNN_171.exe
 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN171.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!

 GOTO ENDE
 :OKGNU32

 ECHO Starte neue TNNGNU.EXE

 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY tnn170.DPI tnn170.TNB
 TNNGNU.exe
 SYMIFY -o DEBUG.ERR TNNGNU.EXE
 TYPE DEBUG.ERR >> C:\TNN\TEXTCMD\DEBUG.TXT
 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!

 :ENDE
 RESET.EXE


Weitere Fragen ?

      Dann sind zu empfehlen:

      -    PC Intern,
      -    Die 386/486'er-CPU,
      -    http://www.delorie.com.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 112


ANHANG H:

       -----------------------------------------------------------------

               D A M A - ein neues Verfahren fr Packet-Radio !

       -----------------------------------------------------------------

      von DK4EG Detlef J. Schmidt,
      Stenbrechstr. 22,
      D-38106 Braunschweig

      NORD><LINK e.V.
      c/o Peter Glzow, DB2OS
      Allensteiner Str. 5
      D-30880 LAATZEN
      Germany

Immer wieder  haben Packet-Radio-Amateure  Probleme damit, da sie vermeintlich
nicht an  'ihren' Digipeater  herankommen oder meinen, der Digipeater wrde sie
nicht verstehen. Und das, obwohl sie den Digi mit lautem gutem Signal aufnehmen
knnen. Der  Schlu, da  der Empfnger des Digis wohl taub sein msse, scheint
sich aufzudrngen.

Den Fall gibt es natrlich auch, er soll aber hier nicht betrachtet werden.

Wahrscheinlicher ist es, da der Digipeater nicht 'nichts hrt', sondern da er
'viel zu  viel hrt'.  Er hat  ja typischerweise  den 'besten'  Standort  aller
beteiligten Stationen.  Das fhrt  dann zu  Kollisionen beim  Digi mit mehreren
Stationen, die  sich untereinander nicht hren ('Hidden-Stations-Problem'). Nur
wenn eines  der gleichzeitig  empfangenen Signale  deutlich strker  beim  Digi
ankommt als  alle anderen,  hat es Chancen 'durchzukommen'. Fr weiter entfernt
liegende Stationen  ist es  dann oft  unmglich, mit  ihren  Packets  zum  Digi
durchzudringen.

Verschiedene Versuche  sind schon unternommen worden, um dieses Problem auf den
Amateurbndern zu  lsen. Ein  Lsungsansatz ist  zum Beispiel  der Einsatz von
Duplex-Digis (BTMA).  Aber  auch  dieses  System  hat  etliche  Nachteile.  Der
Hardware-Aufwand eines Duplex-Digis ist um einiges hher als bei einem Simplex-
Digi. Ausserdem  belegt er  z w e i  Kanle, bringt aber nur den Durchsatz  e i
n e  s   kollisionsfreien Kanals.  Eine Durchsatzerhhung tritt nur statistisch
durch Kollisionsreduzierung auf.

Eleganter wre  es aber  wohl, wenn  man z.B. durch einfachen EPROM-Tausch oder
noch besser  nur durch  eine  andere  Parametereinstellung  das  Problem  lsen
knnte.

Dieses Problem der Packet-Radio-Amateure ist nun aber gar nicht so neu. Es gibt
auch andere Funkdienste, die das gleiche Problem haben, z.B., wenn von Schiffen
auf hoher See ein Kommunikations-Satellit angesprochen werden soll.

Ein etabliertes  Verfahren, das  dieses Kollisionsproblem  lst, ist  z.B.  das
DAMA-Verfahren. Es  ist die Abkrzung von: Demand Assigned Multiple Acess, also
etwa  anforderungsbezogener   Vielfachzugriff  (auf   den   bertragungskanal).
Vereinzelt taucht in der Literatur auch der treffendere Begriff CODAC dafr auf
(Carrier Oriented  and Demand  Assigned Controll).  Der Begriff  ist aber  wohl
wegen  der   phonetischen  Verwechslungsmglichkeit   mit   einem   Firmennamen
aufgegeben worden.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 113


Der Ablauf  dieses etablierten  DAMAs ist  etwa folgender:  In einem Connection
oriented protokoll wird zunchst nach dem Slotted-Aloha-Verfahren versucht, den
Satetelliten zu connecten. Kollisionen sind selten, werden aber in dieser Phase
in Kauf  genommen. Danach kennt der Satellit die Station und nimmt sie in seine
Polling-Liste auf.  Es werden  also alle  Stationen reihum  vom Satelliten  aus
aufgerufen  (gepollt),  wobei  der  Aufruf  gleichzeitig  die  Besttigung  der
empfangenen Packets ist.

Ist die  Station einmal  connected, sendet  sie ihre Datenblcke (I-Frames) nur
noch nach Aufforderung durch einen Poll. Es knnen auch mehrere Frames en block
gesendet werden.  Antwortet der  Endknoten (User)  nicht unmittelbar  innerhalb
einer vorgegebenen  Zeit, wird  angenommen, da  der Poll nicht angekommen ist,
und im nchsten Durchlauf wird sofort der Poll wiederholt.

Desgleichen wird  nach Empfang von Nutzdaten-Blcken (I-Frames) in der nchsten
Runde (also  wenn alle  anderen Stationen  der Connect-Liste abgearbeitet sind)
mit dem  Poll die  Besttigung geschickt.  Kommt dagegen vom Endknoten nur eine
leere Besttigung  an (Receive  Ready/Final), so  wird er in der nchsten Runde
bergangen.

Mit zunehmender Belegung des bertragungskanals kann eine momentan nicht aktive
Station noch  weiter in der Poll-Prioritt heruntergesetzt werden, erlangt aber
sofort wieder  die hchste Prioritt, wenn sie mal mit einem (oder mehreren) I-
Frames antwortet.

Liest man  sich die  vorige Protokollbeschreibung  durch, glaubt  man fast, das
AX.25-Level-2-Protokoll darin zu erkennen. Und darin liegt wohl auch die Chance
und die  Mglichkeit des  DAMA-Verfahrens  fr  Amateur-Packet-Radio.  AX.25-L2
bietet unmittelbar  alle Elemente, die fr DAMA notwendig sind. Es mssen keine
neuen Syntaxelemente  eingefhrt werden.  Viele Funktionen  lassen sich bereits
durch Verstellen  der Betriebsparameter  erreichen. Der  Rest ist z.T. nur eine
minimale nderung der Statetable in der Firmware.

Wie knnte nun eine DAMA-Version fr Amateur-Packet-Radio aussehen ?

Da  bereits  alle  Syntaxelemente  vorhanden  sind,  mssen  auch  keine  neuen
eingefhrt und  erklrt werden.  Wir bleiben  daher fr die Beschreibung in der
bisherigen Terminologie von AX.25.

Die verschiedenen Phasen des Protokolls sollen hier einzeln betrachtet werden.

Verbindungsaufbau

Soll via  Digi ein  Endknoten connected werden, so wird die neue Station direkt
in die  Poll-Liste aufgenommen und mit SABM-Frames angepollt. Erfolgt innerhalb
einer vorgegebenen Anzahl von SABMs kein UA des angesprochenen Endknotens, wird
die Station wieder aus der Poll-Liste gestrichen. Geht die Initiative umgekehrt
vom Endknoten aus, wird wie bisher im CSMA-Verfahren ein SABM an den Netzknoten
gesendet. In  dieser Phase  sind Kollisionen  mglich, es  ist  also  eventuell
notwendig, nach  einem vorgegebenen Timeout wie bisher weitere SABMs zu senden,
bis der Netzknoten mit einem UA antwortet.

Damit ist  der Endknoten  in die Pollingliste (Userlist bei TheNet) aufgenommen
und wird  ab diesem Zeitpunkt koordiniert. Der Endknoten antwortet mit einem RR
count 0 als Signal an den Digi, da sein UA aufgenommen wurde.

Idle

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 114


Solange kein  Informationstransfer zwischen  Netz- und  End-Knoten  stattfindet
(Ideln), sendet  der  Netz-Knoten  seine  Polls  mit  RR  und  dem  zugehrigen
aktuellen Count.  Kommt als  Antwort des  End-Knotens beim  Digi ein RR mit dem
zugehrigen Count  an, dann  wird die  Zeit bis  zum nchsten Poll an denselben
Endknoten verlngert,  um den  Kanal nicht  unntig mit Polls zu belasten. Wird
das RR  des End-Knotens  nicht beim Digi empfangen (weil entweder der Poll oder
die Antwort verlorenging), dann wird derselbe Endknoten beim nchsten Durchlauf
(allso wenn  alle anderen  Uplink-Stationen einmal  abgearbeitet wurden) sofort
wieder angepollt usw.

Wenn nach  einer vorgegebenen  Anzahl von  Polls keine  Antwort empfangen wird,
kann der End-Knoten aus der Poll-Liste gelscht werden. Dieses Verfahren stellt
nur auf  den ersten  Blick mehr  Transferaufwand  dar  als  in  der  bisherigen
Version,  da  auch  nun  schon  die  Gegenstation  routinemig  angepollt  und
irgendwann abgehngt  wird. Der  Unterschied ist  nur, da in der neuen Version
der End-Knoten  frher aus  der Userliste  gestrichen wird,  wenn er nicht mehr
antwortet, bei gleichbleibender Anzahl von Versuchen.

Nutzdaten-Transfer  Netzknoten-Endknoten

Dieser Fall  unterscheidet sich in nichts vom 'normalen' CSMA-Verfahren. Da die
Initiative ohnehin  beim Digi  liegt (Master), kann er auch zu jeder Zeit statt
eines Polls  ein oder  mehrere I-Frames  an den  End-Knoten (Slave) senden. Der
End-Knoten besttigt  wie gehabt mit RR und dem zugehrigen Count, er kann aber
auch direkt mit I-Frames und den korrespondierenden Counts besttigen. Auch die
Anwendung des Poll-/Final-Bits bleibt unverndert.

Nutzdaten-Transfer  Endknoten-Netzknoten

Wie schon  zuvor skizziert,  sendet der  Netzknoten reihum Polls an alle in der
User-Liste verzeichnete  Endknoten. Der  Endknoten wartet also, bis er vom Digi
mit einem  RR angepollt  wird oder  ihm ein I-Frame gesendet wird und antwortet
dann unmittelbar mit einem oder mehreren I-Frames zum Netzknoten. Dieses Warten
auf den  Poll macht  den entscheidenden  Aspekt der  Kollisionsverhtung aus im
Gegensatz  zum   bisherigen  Verfahren,   bei  dem   mehrere  Endknoten   quasi
gleichzeitig senden  knnen, weil  sie sich untereinander nicht hren und nicht
koordiniert sind.

Zustzlich wird  das Problem  behoben, da  zwei  Endknoten  senden,  die  sich
eigentlich hren  knnten, aber  in der  jeweils eigenen  Totzeit zwischen  dem
Abschalten des Empfngers und dem Abstrahlen des modulierten Trgers die andere
Station nicht  'hren'. Dieser  Fall ist  garnicht so  selten, da  verschiedene
sendebereite Stationen ja von dem Trger des Digis untereinander synchronisiert
werden.

Der Digi  wird die gesendeten I-Frames nicht sofort besttigen, sondern erst in
der nchsten  Runde, nachdem  alle anderen  Stationen der Liste bedient wurden.
Dies ist  dann auch  gleichzeitig der  nchste Poll.  Stehen keine I-Frames zum
Senden an, wird vom Endknoten wieder nur ein RR mit Count geschickt.

Verbindungabbau

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 115


Es kommen  wieder dieselben  Syntaxelemente zum  Einsatz. Will  der Netz-Knoten
(Digi) den  End-Knoten (User)  abwerfen, so  schickt er  einfach wie bisher ein
DISC-Frame. Der  Endknoten antwortet darauf unmittelbar mit einem UA (Final-Bit
gesetzt).  geht   das  UA  verloren,  antwortet  der  Endknoten  beim  nchsten
eintreffenden DISC-Frame  wie bisher  mit einem  DM-Frame. Will  im umgekehrten
Fall der  Endknoten 'aussteigen',  so wartet er den nchsten Poll ab und sendet
daraufhin  sein   DISC-Frame  an   den  Netzknoten.  In  diesem  Falle  ist  es
unerheblich, ob  der Digi  sofort oder  erst  in  der  nchsten  Runde  mit  UA
besttigt.

UI-Frames

Eine gewisse  Sonderstellung nehmen  UI-Frames  ein  (Unnumbered  Information),
sowohl im  normalen CSMA-Verfahren  als auch  im DAMA-CSMA-Verfahren.  Sie sind
ursprnglich einmal dafr kreirt worden, einen Informationsaustausch ausserhalb
des normalen Protokollablaufes zu realisieren.

Werden UI-Frames  vom  Endknoten  gesendet,  so  kann  dies  normalerweise  nur
auerhalb des Betriebs mit dem Digi auftreten. Eigentlich sollte es diese Flle
ja  nicht   geben,  da   in  diesem  Falle  der  Direkt-QSOs  nicht  die  Digi-
Einstiegsfrequenz benutzt  werden sollte.  UI-Frames des  Digis stellen ohnehin
wieder kein  Problem dar,  da er ja von allen Stationen auf der Frequenz gehrt
wird.

Sonstige Protokollelemente

Somit wre  eine idealisierte  Session vom  Verbindungsaufbau  bis  zum  -abbau
komplett beschrieben.

Es wurden  nicht alle  AX.25 mglichen  Protokollelemente dargestellt. Dies ist
aber in  diesem Kontext  auch nicht  zwingend notwendig,  da smtliche Elemente
ihre logische  Bedeutung behalten.  DM, RNR,  REJ werden  in dem gleichen Sinne
benutzt wie  bisher. Der Unterscheid zur reinen CSMA-Version ist lediglich, da
der Endknoten  sie wie  die anderen  Protokollelemente nur  nach einem Poll des
Digis sendet.

Netzknotenseitig gibt  es nur  den Unterschied, da diese entsprechenden Frames
nicht sofort  oder zu beliebiger Zeit, sondern immer erst dann gesendet werden,
wenn  alle   anderen  registrierten   Stationen  (im   gleichen  Sinne)  einmal
abgearbeitet wurden.  und genau  der im Frame adreierte Endknoten angesprochen
werden soll.

Vertrglichkeit der Protokollversionen

Eine mgliche  Einfhrung des  DAMA-CSMA-Verfahrens knnte  sich kontinuierlich
vollziehen. Natrlich  wird die  Durchsatzsteigerung  um  so  grer,  je  mehr
Stationen auf  das neue  Verfahren einsteigen. Aber selbst Stationen, die nicht
auf  die   neue  Kanal-Zugriffsmethode   einsteigen,   knnen   teilweise   zur
Durchsatzsteigerung beitragen, indem sie ihre Parameter anders einstellen. Dazu
msste der  Delay zwischen  Empfang eines  an sie  gerichteten Frames  und  der
zugehrigen Besttigung (T2 oder DWAIT) auf einen Minimalwert gesetzt werden

(weniger als 1 sec).

Die Zeit  bis zur Pollaussendung auf ein eigenes ausgesendetes I-Frame (um eine
Besttigung 'anzumahnen')  wird auf  einen  relativ  hohen  Wert  gesetzt,  der
deutlich grer ist als normalerweise der zeitliche Abstand zwischen zwei Polls
des Netzknotens.

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 116


Um die  vollen Mglichkeiten  des Verfahrens auszuschpfen, mssen beide Seiten
die neue  Protokollversion  fahren.  Dazu  muss  der  Endknotenseite  irgendwie
mitgeteilt werden, da sie sich nun auf die neue Protokollvariante einzustellen
hat. Mehrere Methoden bieten sich an:

- Einfhrung eines UPLINK-Kommandos zustzlich zum CONNECT-Kommando;

- Einfhrung  eines kanalspezifischen  Parameters im  TNC, der  die  Protokoll-
     Variante steuert;

- automatische  Erkennung der  Protokollvariante mittels  Protokoll-Identifier-
     Bytes vom Netzknoten;

- eingeschrnkte Nutzung des Verfahrens durch nderung der TNC-Timer (wie zuvor
     skizziert);

- Daneben ist natrlich auch noch die Einfhrung eines neuen Proto-kollelements
     mglich, mit der die jeweilige Variante gesteuert wird. Das wrde z.B. wie
     bei X.25  die Funktion  eines  SABM-Frames  darstellen.  Auch  damit  wre
     weiterhin Kompabilitt  zu dem  bisherigen Protokoll gewhrleistet, da die
     'alten' Protokollversionen  auf unbekannte  Frames  nicht  oder  mit  FRMR
     reagieren sollen

Zusammenfassung

Das skizzierte  Verfahren kann  den Durchsatz  auf einem  AX.25-Kanal  deutlich
erhhen. Es  hat die  entscheidenden Vorteile,  da es  kein  Netzzusammenbruch
durch berlastung  dse Kanals  gibt. Die bertragungkapazitt des Kanals steigt
kontinuierlich bis  zum Maximum,  es gibt  keinen Umkipp-Punkt  wie bei  reinem
CSMA, bei  dem die Netto-bertragungsrate oberhalb einer gewissen Schwelle (ca.
65 bis 85 % bei CSMA pur) wieder abnimmt.

Nur bei  geringer Kanalbelastung  werden bei  DAMA mehr bertragungen notwendig
sein (Overhead). Dies strt aber nicht weiter, solange die Kanalkapazitt nicht
ausgeschpft wird.  Mit zunehmender  Kanalauslastung geht  der  Overhaed-Anteil
dann weiter  zurck bis auf den minimalen Wert des idealen CSMA-Verfahrens ohne
Kollisionen.

Als entscheidende  'soziale' Komponente  gibt DAMA  auch entfernteren Stationen
die Mglichkeit,  stabil ber den Digi zu arbeiten, ohne von den nherliegenden
Stationen 'niedergebrllt' zu werden.

Es ist  nicht notwendig,  da alle  beteiligten Stationen  gleichzeitig auf die
neue  Protokollvariante   umsteigen.  Alle   Protokollelemente  behalten   ihre
ursprngliche Bedeutung,  so da  die Endknoten  die alte und die neue Variante
nebeneinander benutzen  knnen. Der  Kanaldurchsatz wird dabei um so besser, je
mehr Stationen anteilig die neue Variante benutzen.

Literatur

TheNetNode 1.73 (c) NORD><LINK e.V.              (24. Februar 1997)  Seite: 117


      div.          :      Normblatt X.25 CCITT.
      div.          :      Transaction on communication IEEE.
      Fox, T.       :      AX.25 level 2 protocol specification AMRAD.
      Kauffels, F.J.:      Lokale Netze . R.-Mller-Verlag.
      Schmidt, D.J. :      Synchrone DF-Protokolle mit 6809-Micro-Computern in
                 heterogenen Sternnetzen. TU-Script BS'81.
      Tanenbaum, A. :      Computer Networks. Prentice Hall Verlag.
      Schmidt,D.J.  :      DAMA, ein neues Verfahren fr Packet-Radio cq-DL,
                 4/89

Glossar
      DM   :    Disconnect Mode
      DISC :    Disconnect Frame
      FRMR :    Frame Reject
      I    :    Information Frame
      REJ  :    Reject Frame
      RNR  :    Receive Not Ready
      RR   :    Receive Ready
      SABM :    Set Asynchronous Balanced Mode
      SARM :    Set Asynchronous Response Mode
      UA   :    Unnumbered Acknowledge
      UI   :    Unnumbered Information Frame
      BTMA :    Busy Tone Multiple Access
      CSMA :    Carrier Sense Multiple Access

Connection oriented protocoll:

Alle Knoten  der Strecke  kennen alle  Stationen,  die  die  Strecke  benutzen,
zumindest kurzzeitig. Im Gegensatz dazu steht das Connectionless protocoll, bei
dem alle  Daten-Packets einfach  nur weitergereicht werden (also z.B. einfaches
Level-2-Digipeaten bei  PR). Connection oriented Protokolle sind typischerweise
aufwendiger in der Realisierung und bentigen mehr Rechnerleistung in den Netz-
Knoten, dafr  sind sie  aber speziell  auf  bertragungskanlen  mit  geringer
Kapazitt berlegen,  da nicht  in jedem  Frame die gesamte Routing-Information
mittransportiert werden mu, sondern nur einmal whrend des Verbindungsaufbaus.

Definition des DAMA-Slaves nach DG2FEF

Im folgenden  hier in  Stichpunkten die  Definition des DAMA-Slaves, wie er zur
Zeit in TF2.7 implemtiert ist. Diese Definition soll in Zukunft verbindlich fr
die Programmierer von Layer-2-Software sein, um einen einheitlichen Standard zu
schaffen, auf  dessen Basis die Betriebsarten DAMA und OPTIMA (DAMA fr Duplex-
Digis) weiterentwickelt werden knnen.

1.)   Als Master-Poll  (bzw. DAMA-Poll) ist jedes an den Slave adreierte Frame
      zu  verstehen,   in  dessen   Adress-Feld  zugleich   das  DAMA-Bit,  das
      Poll/Final-Bit und das Command/Response-Bit gesetzt ist.

2.)   Eine Station  soll in den Betriebszustand "DAMA-Slave" wechseln, wenn sie
      ein an sich adressiertes Frame mit gesetztem DAMA-Bit empfngt. Als DAMA-
      Slave soll sie einen globalen Timer fhren, der mit einem geeigneten Wert
      (der vorgeschlagene Mindestwert betrgt 4 Minuten) zu initialisieren ist.
      Der Timer  soll mit jedem an sie gerichteten Frame mit gesetztem DAMA-Bit
      neu  auf  den  Startwert  initialisiert  werden.  Die  Station  soll  den
      Betriebszustand "DAMA-Slave"  verlassen, wenn  entweder der globale DAMA-
      Timeout ausluft,  oder sie  alle Verbindungen  auf dem  Kanal des  DAMA-
      Masters aufgelst hat.

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3.)   Der Slave darf fr ein QSO mit dem oder ber den Master niemals ein Frame
      ausstrahlen, bei  dem zugleich  das Poll/Final- und das Command/Response-
      Bit gesetzt sind. Das gilt auch fr sogenannte "Unproto-Polls".

4.)   Es darf  keine vom  Slave motivierten  Aktionen geben.  Jede  Aktion  des
      Slaves darf  nur  als  Reaktion  auf  den  Master-Poll  und  die  in  ihm
      bermittelten Informationen  erfolgen.  Eine  Reaktion  auf  den  T3  ist
      zulssig, in  diesem Zusammenhang auch die Aussendung eines Polls, jedoch
      sollte der  T3 grundstzlich  auf eine  Zeit nicht  kleiner als 3 Minuten
      initialisiert sein.  Auch sollte  dieser Parameter  nicht  fr  den  User
      konfigurierbar sein.

      Eine Ausnahme bildet das Auf- oder Abbauen eines neuen Links, hier findet
      natrlich eine  vom Slave  motivierte Aktion statt. Der T1 darf in diesem
      Fall als Kriterium fr die Erzeugung eines SABM oder DISC benutzt werden,
      die Aussendung mu innerhalb der Reaktion auf einen Master-Poll erfolgen.

5.)   Die Reaktion  des Slaves  auf einen Master-Poll hat unverzglich und ohne
      Beachtung der DCD zu erfolgen.

6.)   Die Reaktion  des Slaves  auf einen  Master-Poll mu  aus einem einzigen,
      zusammenhngenden Sendedurchgang  bestehen. Ein  "Flackern"  des  Senders
      darf unter keinen Umstnden auftreten.

7.)   Bei Multi-Connect-Verbindungen,  sendet der Slave bei einem DAMA-Poll auf
      einem  beliebigen   Link  alle  anstehenden,  ungesendeten  Frames  aller
      bestehenden Links  aus. Schon mal gesendete Frames eimes bestimmten Links
      werden dagegen  nur dann  wiederholt, wenn dieser Link explizit angepollt
      wird.

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LIZENZ:


               Allgemeine Lizenz fr Amateurfunk Software (ALAS)




                                        Copyright(C) 1992 Nord><Link e.V.
                                        c/o Lutz Schindler
                                        Bechtsbtteler Weg 18
                                        38110 Braunschweig.



      Dieses  Dokument  darf  beliebig  vervielfltigt  oder  verteilt  werden,
      solange es  nicht verndert  wird. Fr  Anregungen, wie  es zu verbessern
      ist, bin ich dankbar.

1.    Vorwort:

      Diese Lizenz  entstand aus  der General  Public Licence der Free Software
      Foundation (GPL).  Ich habe  versucht, den  Sinn  zu  erhalten  und  mehr
      Klarheit hineinzubringen.  Einige Passagen sind vollstndig entfallen. Es
      ist aber  jedem Nutzer  freigestellt, an  Stelle dieser  Lizenz  die  GPL
      Bedingungen anzuwenden.  Der Sinn dieser Lizenz ist es, den Autor und den
      Anwender der  Software zu  schtzen. Es sind daher einige Einschrnkungen
      erforderlich, und es entstehen auch einige Pflichten fr den, der die mit
      dieser Lizenz  verbundene Software  weitergibt oder  verndert. Dies wird
      dadurch erreicht, da die Software durch Copyright geschtzt wird und der
      Nutzer durch  diese Lizenz  die Mglichkeit  einer nahezu  unbeschrnkten
      Nutzung erhlt.

2.    Geltungsbereich

      Diese Lizenz gilt fr jedes Programm oder Teil eines Programmpaketes, das
      eine Copyright-Notiz  ausgibt, die  sich auf  diese  Lizenz  bezieht.  Im
      folgenden bedeutet  "Programm" entweder  das  Programm  oder  einen  Teil
      davon. "Du" bist der Lizenznehmer.

3.    Deine Rechte:

      Du  darfst   das  Programm  nutzen  oder  kopieren  oder  verteilen  oder
      verndern, solange Du damit keine kommerziellen Absichten verbindest.

4.    Deine Pflichten:

4.1.  Du darfst  den Copyright-Vermerk  und den  Hinweis auf diese Lizenz nicht
      verndern, und  er mu  bei jedem  Start des  Programms eindeutig fr den
      Benutzer sichtbar sein.

4.2.  Du mut  jedem Dritten,  dem Du  eine  Kopie  des  Programms  gibst,  die
      gleichen Rechte  einrumen, die auch Dir gegeben wurden. Du mut ihm auch
      die gleichen Pflichten auferlegen.

4.3.  Du darfst fr die Weitergabe kein Geld verlangen auer den Kosten fr das
      Medium und Porto.

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4.4.  Du darfst  das Programm  nur komplett  weitergeben, so wie Du es bekommen
      hast.

4.5.  Wenn Du  das Programm  vernderst oder  Teile davon  fr eigene  Arbeiten
      verwendest - wrtlich oder verndert - so gelten die folgenden Punkte fr
      das daraus entstehende neue Programm:

4.5.1.
      Du mut deutlich sichtbar angeben:
      - Deinen Namen und Deine Adresse und
      - die Tatsache, da Du das Programm gendert hast oder Teile des
      Programms verwendet hast.

4.5.2.
      Du mut  das Programm  entweder mit  dem kompletten Quelltext weitergeben
      oder jedem auf Verlangen eine Kopie des Quelltextes gegen eine Gebhr von
      maximal der Kosten des Mediums und der Portokosten aushndigen.

4.5.3.
      Du  darfst  keine  Beschrnkungen  aussprechen,  die  ber  diese  Lizenz
      hinausgehen.

5.    Sonstiges

      Du erhlst  das Programm  ohne jede Garantie fr Funktion, Fehlerfreiheit
      oder Anwendbarkeit  fr eine  bestimmte Sache.  Du verzichtest  auf  jede
      Schadenersatzforderung, gleich  aus welchem  Grunde. Mit  der Nutzung des
      Programms erkennst Du diese Lizenzbedingungen vorbehaltlos an.

      Vers. 1.0, 13-OCT-92

      Ende ALAS



ABSCHLUSS:

Was noch  genauer erklrt werden mu, werden die (hoffentlichen) Fragen zeigen.
Dieses File,  so weiss  ich schon  jetzt, wird noch fters gendert und ergnzt
werden mssen.

Mit freundlichen Grssen

Nord><Link e.V.
c/o Lutz Schindler
Bechtsbtteler Weg 18
38110 Braunschweig.

Ausdrucke (vom Laserdrucker) gibt es gegen Unkostenerstattung von DM 0,08/Seite
+ Porto bei:

Henning Happe
Sechscker 20
34246 Vellmar.

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Gefhrt von  Henning  DG9FU.
Beitrge von Peter    DB2OS
             Andreas  DB7KG
             Georg    DF2AU
             Nils     DF6LN
             Klaus    DF7BZ
             Andreas  DG1KWA
             Frank    DG3AAH
             Bernd    DG8BR
             Odo      DL1XAO
             Kurt     DL2LAY
             Reiner   DL5HCD
             Matthias DL9HCJ
             Peter    HB9PAE
             Daniel   ON5ZS.

Mein besonderer Dank geht an DF6QQ. Uli hat in mhsamer Kleinarbeit sich der
Interpunktion angenommen und auch noch etliche kleine Schreibfehler beseitigt!

Diese Ausgabe wurde Korrektur gelesen von:
      Klaus DF7BZ.
